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  •   Volker Croy hat den Beitrag vor 1 Monat kommentiert
    Hallo Volker, vielen Dank für Deine interessanten Hinweise. Wie sieht es aus mit dem Abbürsten der Stämme alter Apfelbäume, um damit Überwinterungsquartiere für Apfelwickler zu vernichten. Macht das wirklich Sinn? Ich habe es eben mit der Hand...
    Hallo Volker, vielen Dank für Deine interessanten Hinweise. Wie sieht es aus mit dem Abbürsten der Stämme alter Apfelbäume, um damit Überwinterungsquartiere für Apfelwickler zu vernichten. Macht das wirklich Sinn? Ich habe es eben mit der Hand gemacht (etwas mühselig, aber es ist einiges schonend abgegangen). Ein strammer Besen war zu schwach. Eine Drahtbürste zu hart (da habe ich Angst, das lebende Gewebe zu beschädigen). Was kannst Du uns raten?
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    • Hallo Oliver,

      wenn du das bei allen Bäumen machst und die Rinde nicht verletzt, geht das. Auf Streuobstwiesen sehr effektiv.

      Der HerbstlicheHallo Oliver,

      wenn du das bei allen Bäumen machst und die Rinde nicht verletzt, geht das. Auf Streuobstwiesen sehr effektiv.

      Der Herbstliche Kalkanstrich kann auch die Wickler abtöten und macht weniger Arbeit.
      Fanggürtel aus Wellpappe in den unteren 30 cm sind auch effektiv, wenn sie regelmäßig kontrolliert und ausgetauscht werden. Auch gut mit dem Kalkanstrich, der die Verstecke reduziert.

      Aber wenn dein Grundstück klein ist und dein Nachbar auch Bäume hat und das nicht macht, dann ist die Wirkung nicht so stark. Das ist ein Schmetterling. Der fliegt auch zu.

      Aber Achtung: Es darf beim Abbürsten die obere Rindenschicht nicht entfernt werden. Wenn diese Entfernt wird, ist die weichere Rinde darunter anfälliger für Frostrisse. Dann musst du unbedingt weiß streichen oder Gewebehüllen um den Baum machen. Aber letzteres ist wieder ein gutes Winterquartier.

      Einige Apfelwicklerlarven verstecken sich auch im Boden und der Wiese, obwohl sie das teilweise instinktiv meiden.

      Sehr effektiv sind auch Hühner unter dem Baum, denn sie picken die Raupen vom Boden auf.

      Beste Grüße
      Volker
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  •   Daniel Überall hat den Beitrag vor 1 Monat kommentiert
    Ich bitte um eine Einschätzung zu folgender Frage bzgl. des Einsatzes von Urin im Garten: In dem interessanten Buch "Humusaufbau" schreibt Gerald Dunst, dass möglichst wenige leicht lösliche Dünger auf dem Acker/Beet eingesetzt werden sollen, da...
    Ich bitte um eine Einschätzung zu folgender Frage bzgl. des Einsatzes von Urin im Garten: In dem interessanten Buch "Humusaufbau" schreibt Gerald Dunst, dass möglichst wenige leicht lösliche Dünger auf dem Acker/Beet eingesetzt werden sollen, da die hohe Salzkonzentration das wichtige Wachstum der Mykorrhizapilze reduziere. Nun enthält Urin eine nicht zu vernachlässigende Menge an Salz. Daher die Frage: Ist es wirklich eine gute Idee, Urin zur Düngung einzusetzen? Oder wird durch Urin die Bodenfruchtbarkeit auf Dauer infolge einer Aufsalzung beeinträchtigt? Für die Antworf auch schon im Voraus vielen Dank.
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    • Hallo, ich habe einige Experimente mit Urin als Dünger gemacht. Am Besten eignet sich meiner Erfahrung nach Urin, der über Nitrifikation stabiliertHallo, ich habe einige Experimente mit Urin als Dünger gemacht. Am Besten eignet sich meiner Erfahrung nach Urin, der über Nitrifikation stabiliert wurde. Das ist ein sehr geeigneter Dünger, in Kombination mit Kompost! Kompost pflegt den Boden und liefert Nährstoffe, Urin-Dünger ist dann der Nährstoff-Booster, der flüssig aufgegeben wird, wenn die Pflanzen am meisten wachsen, und am meisten Nährstoffe brauchen.
      In Deutschland ist die Technik zur Düngerherstellung aus Urin ist noch in Entwicklung. Eine open source Anleitung für eine dezentrale Anlage zur Veredelung von Urin zu Dünger ist jedoch in Bearbeitung... Werde berichten, wenn es dazu neues gibt.
      In der Schweiz ist der Dünger schon zugelassen:  https://www.vunanexus.com/

      Zum Thema der Versalzung auch von mir noch ein Beitrag:

      Urin hat - abhängig von der Ernährung - oft einen erhöhten Salzanteil in Form von Natriumchlorid (NaCl) und kann die elektrische Leitfähigkeit von Böden erhöhen (Boh et al., 2013). Je nach Menge oder Häufigkeit der Ausbringung kann der erhöhte Gehalt an NaCl salzempfindliche Kulturpflanzen beeinträchtigen oder die Bodenstruktur negativ beeinflussen (bei zu viel Na) (Pernes-Debuyser & Tessier, 2004; Pawlett & Tibbett, 2015). Das Risiko betrifft vor allem aride und semi-aride Gebiete mit geringem Niederschlag, respektive Auswaschungen (ebenda). Es bedarf jedoch noch weiterer Forschung, um dieses Risiko für die gartenbauliche Nutzung abschließend bewerten zu können.
      In eigenen Versuchen haben wir die Versalzung bisher nicht messen können. Dauerfeldversuche mit Urin in Dänemark haben ebenfalls keine Versalzung belegen können.

      Aus:  https://www.igzev.de/wp-content/uploads/2021/12/Krause-et-al-2020_DIN-Risikoanalyse_DE-2.pdf
      Oder auf Englisch, mit den Quellen aus Dänemark:  https://link.springer.com/article/10.1007/s43615-021-00068-3

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    • Hallo Ari, vielen Dank für die fundierte Antwort und die interessante Risikoanalyse. Weiterhin frohes experimentieren!
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    • hallo Oliver,
      von mir ein weniger wissenschaftliche Erfahrungsbericht - vll. hilft es aber für eine Laieneinschätzung beim Umgang mit Urin im Garten.
      hallo Oliver,
      von mir ein weniger wissenschaftliche Erfahrungsbericht - vll. hilft es aber für eine Laieneinschätzung beim Umgang mit Urin im Garten.
      Ich habe nämlich schonmal mit Uringaben übertrieben, so dass die Reaktion an den Stauden sichtbar war: sie haben rießengroße dunkelgrün verfärbte Blätter bekommen. Die Blätter waren außerdem auffällig weich.
      Später habe ich erfahren, dass hohe Mengen an Stickstoff folgendes bewirkt: die Fasser von den Pflanzen werden weich und das macht Pflanzen anfälliger für Pilzkrankheiten - auch das habe ich leider bei meine Stauden beobachten können.
      Außerdem kann auf diese Art und Weise viel Nitrat im Grundwasser landen, was unbedingt zu vermeiden ist. Das wurde ja schon erwähnt
      ...ähem... das ist viele Jahre her, das ich so gehandelt habe
      jetzt halte ich mich (immer pi mal Daum) an folgende Empfehlung: 1 Liter Urin pro m² pro Jahr. Das Liter ist 1 zu 10 mit Wasser verdünt natürlich
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    • Hi Miren,
      vielen Dank für den wertvollen Erfahrungsbericht. Und gutes, nachhaltiges Pflanzenwachstum!
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  • Bioholzkohle: Gestern erfolgreich meinen Kohletopf im Wohnzimmerofen ausprobiert. Die Feigenzweige sind schön verkohlt, während die Rauchgase verbrannten und bei der Erwärmung des Zimmers halfen. Klappt ganz prima mit einem ausgedienten Kochtopf...
    Bioholzkohle: Gestern erfolgreich meinen Kohletopf im Wohnzimmerofen ausprobiert. Die Feigenzweige sind schön verkohlt, während die Rauchgase verbrannten und bei der Erwärmung des Zimmers halfen. Klappt ganz prima mit einem ausgedienten Kochtopf aus Stahl. Damit der Deckel nicht ganz zuklappt (Verpuffungsgefahr), habe ich einen dicken Eisendraht dazwischen gesteckt.
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  •   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 1 Monat kommentiert
    Ich bitte um eine Einschätzung zu folgender Frage bzgl. des Einsatzes von Urin im Garten: In dem interessanten Buch "Humusaufbau" schreibt Gerald Dunst, dass möglichst wenige leicht lösliche Dünger auf dem Acker/Beet eingesetzt werden sollen, da...
    Ich bitte um eine Einschätzung zu folgender Frage bzgl. des Einsatzes von Urin im Garten: In dem interessanten Buch "Humusaufbau" schreibt Gerald Dunst, dass möglichst wenige leicht lösliche Dünger auf dem Acker/Beet eingesetzt werden sollen, da die hohe Salzkonzentration das wichtige Wachstum der Mykorrhizapilze reduziere. Nun enthält Urin eine nicht zu vernachlässigende Menge an Salz. Daher die Frage: Ist es wirklich eine gute Idee, Urin zur Düngung einzusetzen? Oder wird durch Urin die Bodenfruchtbarkeit auf Dauer infolge einer Aufsalzung beeinträchtigt? Für die Antworf auch schon im Voraus vielen Dank.
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