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  •   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 2 Wochen kommentiert
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    Nach den letzen beiden sehr trockenen Sommern wollten wir in unserem Gemeinschaftsgarten in Berlin-Lichtenberg ein einfaches Bewässerungssytem ausprobieren, das uns das Gießen erleichtert. Inspiriert von Anleitungen im Internet haben wir uns für den Einsatz von Ollas entschieden.

    Die...

    Nach den letzen beiden sehr trockenen Sommern wollten wir in unserem Gemeinschaftsgarten in Berlin-Lichtenberg ein einfaches Bewässerungssytem ausprobieren, das uns das Gießen erleichtert. Inspiriert von Anleitungen im Internet haben wir uns für den Einsatz von Ollas entschieden.

    Die klassischen Ollas sehen ja aus wie Wasserkrüge und werden in einem Stück gebrannt. Aber kann sie auch ganz einfach nachzubauen: Man braucht zwei etwa gleich große, nicht glasierte Tontöpfe aus dem Baumarkt. Man verschließt die Öffnung des größeren Topfes, verklebt die beiden Töpfe an der Nahtstelle und buddelt sie in die Erde ein, wobei die obere Öffnung aus dem Boden schaut. Diese wird mit einer Tonscherbe oder einem kleinen Untersetzer verschlossen, der gleichzeiitig als Vogeltränke dient. Die Ollas werden dann regelmäßig mit Wasser befüllt. Die Idee dahinter: Das Wasser aus den Ollas diffundiert langsam in die Erde. Es verdunstet weniger Feuchtigkeit an der Beetoberfläche, die idealerweise zusätzlich gemulcht wird, und das Wasser kommt direkt an den Wurzeln an.

    Und ja, im Großen und Ganzen funktioniert das auch. Mit ein paar Einschränkungen: Wir hatten gelesen, dass die Ollas am besten mit Silikon oder Fliesenkleber verklebt werden sollten. Wir fanden das nicht so umweltfreundlich und haben uns zunächst für Bienenwachs entschieden. Aber möchte man die Ollas wirklich abdichten, muss man zu Fließenkleber oder Beton greifen. Silikon haben wir nicht ausprobiert.

    Ein heikle Frage ist die Brenntemperatur der Tontöpfe und damit ihre Durchlässigkeit. Im Baumarkt finden sich in der Regel Tontöpfe, die bei über 1000 Grad gebrannt werden. Bei kleineren Exemplaren mit einem Durchmesser von 17 bzw. 21 cm diffundiert das Wasser auch. Wir hatten aber auch größere Töpfe gekauft und mussten hier, nachdem mit der Durchlässigkeit nicht zufrieden waren, weiter experimentieren. Unsere Lösung: Je 2 kleine Löcher (4 mm) in den unteren Tontop bohren und mit Schafwolle verstopfen. So sind Ton-Bewässerungstöpfe mit einem Fassungsvermpgen von ca 6 Litern entstanden, die das Wasser über einen Zeitraum von 2 bis 3 Tagen an die Umgebung abgeben und uns auf unserem Tomatenbeet gute Dienste geleistet haben. Aber eben keine "richtigen" Ollas.

    Wie zu erwarten, lassen sich besonders gute Bewässerungs-Effekte bei Ollas in Hochbeeten beobachten, da durch die Abdichtung der Beete die Feuchtigkeit zusätzlich gehalten wird.

    Bei allen Beet-Typen muss man darauf achten, dass die Töpfe fest in die Erde eingebuddelt und dicht verschlossen sind: Denn Schnecken fühlen sich an den kühlen Wänden und auch im Innern von undichten Tontöpfen sehr wohl. Und man möchte ja nicht unbedingt einen zusätzlichen Anreiz schaffen.

    Gibt es viele Ollas im Garten, dann ist das Befüllen mit Gießkannen recht mühsam. Auf einem Gemüsebeet haben wir die Ollas deshalb über ein Schlauchsystem an eine Regentonne angeschlossen und konnten so mit einem Griff zum Hahn die Ollas mit Regenwasser befüllen, was eine große Erleichterung war.

    Inzwischen ist es Herbst. Wir haben unsere Ollas aus der Erde genommen, um sie vor Frostschäden zu schützen. Ein zusätzlicher Aufwand.

    Unterm Strich ziehen wir aber eine positive Bilanz. Im Frühjahr werden wir die Ollas wieder eingraben. Auch die restlichen Einzel-Ollas werden dann mit einem Schlauch verbunden und an einen vorhandenen Wasserkanister angeschlossen. So hoffen wir, die Ollas in unserem Garten als zusätzliche Möglichkeit der Bewässerung zu etablieren.

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