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    Landesförderung NDS, "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement": Antragstellung ab jetzt möglich!
    Gesucht werden innovative Projekte zur Förderung der Integration und der Teilhabe in Gebieten mit besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen.
    Am Wettbewerb teilnehmen können Gemeinden, Samtgemeinden, Landkreise, juristische Personen des privaten Rechts, deren Zweck vorrangig nicht auf eine wirtschaftliche Tätigkeit gerichtet ist (z.B. gGmbH, gUG) sowie Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Organisationen und Kammern. Das Land Niedersachsen stellt im Jahr 2020 vier Millionen € für die Förderung zur Verfügung.

    Anträge können ab sofort - bis zum 31. August 2020 - gestellt werden!
    Die Auslobung und alle Informationen zur Antragstellung finden Sie auf www.gwa-nds.de
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    Solidarität mit Geflüchteten bewahren
    Wie man durch Patenschaften die Isolation der Geflüchteten aufbrechen
    und Solidarität bewahren kann
    In Interkulturellen Gärten gibt es in verschiedenen Bereichen Patenschaften mit Geflüchteten: z.B. bei Dolmetscherdiensten, Begleitungen zu Ärzten, Hilfe bei Hausaufgaben, Einführung ins Vereinsleben, Anleitung bei Gartengestaltung und -arbeit.
    Viele ehrenamtliche Helferinnen aus diversen zivilgesellschaftlichen Bereichen unterstützen die Geflüchteten, um Orientierung zu geben, die Sprache zu erlernen, damit sie sich im Alltag zurechtfinden.
    Durch die Pandemie und die damit verbundenen gesetzlichen Regelungen wurden viele Kontakte mit Geflüchteten in Heimunterbringung in Frage gestellt. Z.B. wurde der Zugang zu Wohnheimen untersagt, persönliche Treffen konnten nicht mehr stattfinden. In Corona-Zeiten, wo Geflüchtete noch isolierter als zuvor leben müssen, steigt die psychische Belastung insbesondere der Heimbewohner*innen. Die Geflüchteten erleben, dass der Kontakt zu Deutschen gänzlich eingestellt wurde und sie daher auch keine Freundschaften mehr pflegen können. Zwar können bereits bestehende Kontakte per Telefon oder Mail aufrechterhalten werden - vorausgesetzt die jeweilige Kontaktperson verfügt über ein elektronisches Gerät.
    Aber die pandemiebedingte Isolation hat negative Auswirkungen auf den allgemeinen Gesundheitszustand der Geflüchteten und ihre Integrationsmöglichkeiten. Sie stellt die Solidarität mit Geflüchteten in Frage. In diesen Zeiten kann eine Briefpatenschaft eine zusätzliche Form der Kontaktpflege bedeuten.

    Wenn in Flüchtlingsunterkünften Briefe geschrieben werden, geht es meistens um Schreiben an Behörden, Versicherungen oder den Anwalt. Eine Briefpatenschaft zwischen Mitgliedern von Interkulturellen Gärten und Geflüchteten hat dagegen eine andere Dimension. Vorstellbar für die Kontaktaufnahme sind Themen wie Natur, Erde, Pflanzen oder Gartenbau; jede Geflüchtete* verfügt da über eigene Erfahrungen. Am Anfang, falls die sprachliche Verständigung nicht möglich ist, können örtliche ehrenamtliche Dolmetscher*innen angefragt werden, oder Mitglieder aus Interkulturellen Gärten, die vielsprachig sind, könnten unterstützen. Jüngere Geflüchtete helfen sich mit Übersetzungsprogrammen ihrer Mobiltelefone. Auch könnten Sprachbarrieren durch Zeichnungen in den Briefen kompensiert werden.
    Auch wenn eine Briefpatenschaft kein Ersatz für eine persönliche und direkte Unterstützung ist, so kann sie in Corona-Zeiten in jedem Fall Beziehungen langsam wachsen lassen und der Vereinsamung entgegenwirken. Persönliche Worte in Briefen können heilend wirken.
    So ist vielleicht eine Briefpatenschaft der Beginn für einen sozialen Einstieg des Briefpartners oder -partnerin in die Interkulturellen Gärten und ihre Gartengemeinschaften. Und über die Gärten hinaus dann eine Brücke zu Nachbarn, Wohlfahrtsverbänden, Migrantenvereinen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren.
    Die Isolation der Geflüchteten aufbrechen bedeutet auch, die Solidarität mit Geflüchteten bewahren.

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