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  •   KanTe Ari hat den Beitrag vor 3 Tagen kommentiert
    Viele von euch sind wohl grade fleißig Tag für Tag am Ernten, Tomaten, Kürben, die letzten Gurken, ...

    Dann könnte es bald losgehen, mit der Gründüngung. Im Herbst, nach der Ernte ist ein sehr guter Zeitpunkt dafür.

    Als Gründüngung eignen sich...
    Viele von euch sind wohl grade fleißig Tag für Tag am Ernten, Tomaten, Kürben, die letzten Gurken, ...

    Dann könnte es bald losgehen, mit der Gründüngung. Im Herbst, nach der Ernte ist ein sehr guter Zeitpunkt dafür.

    Als Gründüngung eignen sich z.B. Pflanzen wie Phacelia, Klee, Lupine, Wicke oder Gelbsenf.

    Mit einer Gründüngung gebt ihr dem Gartenboden neue Nährstoffe und sie hat noch weitere Vorteile:

    Der Pflanzenteppich aus Gründüngung sorgt dafür dass ...
    - die sonst "nackte" Oberfläche eurer Beete wie mit einer Mulchschicht bedeckt wird und somit vor Erosion durch starke Niederschläge und/oder Wind geschützt sind. (Erosion heißt, dass der Oberboden, in dem viel Humus und Nährstoffe sind, weg-gespült oder -geweht wird.)
    - die Verdunstung minimiert
    - stärkerer Temperaturschwankungen ausgeglichen werden
    - der Wuchs (unerwünschter) Wildkräuter unterdrückt wird
    - der Aufprall von Regentropfen gedämpft iwrd (was dem Verschlämmen und Verkrusten der Bodenoberfläche entgegengewirkt).

    Das Wurzelwerk der Gründüngungs-Pflanzen ...
    - lockert und durchlüftet der Boden. Besonder tiefwurzelnde Pflanzen wie Lupine oder Ölrettich können sogar Verdichtungen im Unterboden lösen.
    - reichert den Boden mit organischer Masse an, und unterstützt so die Humusbildung in euren Beeten
    - In Zusammenarbeit mit Bodenbakterien nimmt das Wurzelwerk der Leguminosen (z.B. Wicke, Lupine, Erbse, Ackerbohne, Klee) außerdem Stickstoff auf und sammelt es in den sogenannten Wurzelknöllchen. Bei diesen Pflanzen solltet ihr also darauf achten, dass die Wurzeln samt Stickstoffdepot im Boden bleiben und dort nachfolgende Kulturen düngen. Ihr solltet die Pflanze also nur oberirdisch entfernen (Abmähen oder über Winter abfrieren lassen).

    Besonders durch das Auflockern und die Humusbildung werden Lebensbedingungen für das Bodenleben deutlich verbessert. Da diese Kleinstlebewesen maßgeblich am Aufbau der Bodenkrümel beteiligt sind, kann eine Gründüngung als auch helfen die Krümelstruktur im Boden zu verbessern, und so einen gesunden, stabilen Boden zu bekommen.

    Und finally, sieht Gründüngung oft auch einfach schön aus. Vor allem Phacelia, finde ich...

    Also, wer Lust auf Gründüngung hat, sucht euch was Schönes aus, macht euch Schlau zu Aussaat-Terminen (zwischen September und Oktober) und Aussaat-Dichte etc. und zieht euch so ne schöne Winterdecke für eure Beete heran.


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  •   werner hat den Beitrag vor 1 Monat mit 'Gefällt mir' markiert
    KanTe Ari hat eine neue Diskussion in Düngung & Kompost erstellt
    Heute ein kleiner aber ausführlicher Tip für den Sommergarten: Mulchen mit Tee- und Kaffeerückständen Teerückstände, ob von Schwarztee oder Kräutertee können direkt, also noch nass, in den Garten gegeben werden. Einfach oben auflegen oder ganz lei ...
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  • KanTe Ari hat auf die Diskussion Wurmkiste in Düngung & Kompost geantwortet
    Danke, Werner, für den Input! Ja, die Würmer können sterben. Das finde ich auch das "kritische" an dem Trend, dass sich sooo viele nun Wurmkisten zulegen, denn wenn es schief geht, geht es eben um Tierleben... Bitte im Sommer auch daran denken, wenn ...
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  • KanTe Ari 's Antwort wurde als Lösung für Düngung & Kompost akzeptiert
    KanTe Ari antwortet:
    Hey, danke für die Frage! Eine Antwort: ja, ein (Groß-)Teil dessen, was wir zu uns nehmen, scheiden wir auch wieder aus; das sind zum Einen "Wertstoffe", wie Nährstoffe; aber auch "Schadstoffe" wie Krankheitserreger und Arzneimittelrückstände. Bzw. ...
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