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  •   Severin hat den Beitrag vor 2 Monaten kommentiert
    Vor 12 Jahren habe ich angefangen mich mit dem Thema urbanes Gärtnern zu beschäftigen. Vom Gärtnern selbst habe ich immer noch sehr begrenzte Kenntnisse, aber einer ganze neue Art auf die Stadt zu schauen, hat sich mich durch den Austausch in den...
    Vor 12 Jahren habe ich angefangen mich mit dem Thema urbanes Gärtnern zu beschäftigen. Vom Gärtnern selbst habe ich immer noch sehr begrenzte Kenntnisse, aber einer ganze neue Art auf die Stadt zu schauen, hat sich mich durch den Austausch in den Gärten erschlossen. Das liegt auch daran, dass urbane Gärten Schulen ganz eigener Art sind, die Menschen, Wissen, Perspektiven und praktische Fähigkeiten unterschiedlichster Hintergründe zusammenbringen. Hier treffen – nicht immer konfliktfrei - Aktivist*innen, Nachbar*innen, Forschende, engagierte Laien und Politiker*innen aufeinander und tauschen sich aus. Themen wie Klimakatastrophe, das sechstes Artensterben, environmental justice, die heute nicht zuletzt dank Bewegungen wie Fridays for Future, Ende Gelände und Extinction Rebellion in die breitere Aufmerksamkeit gerückt wurden, habe ich zuerst über die Gärten überhaupt wahrgenommen und in ihrer Bedeutung für die Städte verstanden. Dieses Selbstverständnis der Gärten als politische Ort und Orte demokratischer Aushandlungsprozesse hat unter anderem im Urban Gardening Manifest ( https://urbangardeningmanifest.de/) seinen Ausdruck gefunden.
    Dabei schafft ein offener Garten den Raum, sich nicht nur zu informieren, sondern sich auch aktiv einzubringen und an konkreten Veränderungen mitzuwirken; hier kann man sich „Gemeinsam die Hände dreckig machen“ ( http://www.dreckigehaende.de/), so auch der Titel von Severin Halders Buch. Ich selbst habe mich vor allem im vergangenen Jahr stärker dem Thema der Umweltgerechtigkeit und Stadt-Land-Beziehungen in globaler Perspektive zugewandt und mich damit auch von der Praxis des Gärtnerns in der Stadt gelöst, ohne die Gärten aber wäre dieses Engagement nie so entstanden. Ich bin sehr froh, dass Severin die Moderation der Gruppe Gärten und Politik übernimmt. Ich hatte das große Vergnügen über die vergangenen Jahre mehrere Veranstaltungen mit ihm zu organisieren, etwa zu urbaner Landwirtschaft in Südamerika oder zur Aneignung des Themas urban Gardening durch Werbekampagnen großer Konzerne. An dieser Stelle möchte ich auch noch mal ausdrücklich der anstiftung Dank sagen und ihre großzügigen und unbürokratischen Unterstützung der Vernetzungarbeit und den Wissensaustausch zwischen den Gärten und auch der Bildungs- und Vermittlungsarbeit, die ich gemeinsam mit anderen etwa im Rahmen der Nachbarschaftsakademie oder im Projekt kollektives Lernen beitragen durfte. Sie hat damit auch all die tollen und inspirierenden Begegnungen mit ermöglicht, deren unschätzbarer Wert einem in diesen schwierigen Tagen um so deutlicher vor Augen geführt wird.
    Als Gruß an Severin hier ein Foto der Vorstellung seiner Dissertation im Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld
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    • Lieber Marco, vielen Dank für dein Engagement und auch die spannenden, horizonterweiternden Inputs in die Gruppe.
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    • Lieber Marco, danke für deine warmen Worte, das Foto und insbesondere das gemeinsame Lernen und "Gartenpolitik machen von unten" in den letzten 10Lieber Marco, danke für deine warmen Worte, das Foto und insbesondere das gemeinsame Lernen und "Gartenpolitik machen von unten" in den letzten 10 Jahren. Auch wenn (oder gerade weil;) es zu Beginn zwischen Allmende-Kontor und Prinzessinnengärten Spannungen und Differenzen gab schätze ich den Dialog, der sich zwischen uns entwickelt hat sehr. Ich freue mich dich hier beerben zu dürfen und auf weiteren Austausch zu Politik und Ökologie usw. jenseits deutscher Gartenzäune;) was ja nix neues ist (Dazu das Foto vom Flyer der letzten Veranstaltung die ich im Prinzessinnengarten mitorganisiert habe zu (peri)urbaner Landwirtschaft im südlichen Afrika.)  Mehr...
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  •   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 6 Monaten kommentiert
    Die Aneignung von Themen, Bildern und Praktiken von Gemeinschaftsgärten durch Werbung, Immobilienunternehmen und Stadtmarketing war einer der Gründe, warum wir 2013 das Urban Gardening Manifest geschrieben haben. In Berlin gibt es derzeit einen...
    Die Aneignung von Themen, Bildern und Praktiken von Gemeinschaftsgärten durch Werbung, Immobilienunternehmen und Stadtmarketing war einer der Gründe, warum wir 2013 das Urban Gardening Manifest geschrieben haben. In Berlin gibt es derzeit einen eklatanten Fall eines solchen Greenwashing. Es geht um den von vielen kritisierte Bau einer Luxusimmobilie am Hermannplatz durch den Signa-Konzern, hinter dem der Milliardär Benko steht, der auch in den Ibiza-Video zu Spenden für die FPÖ auftauchte. Inzwischen werden für solche Großimmobilien extra Werbeagenturen eingerichtet, die den "Dialog" mit der Nachbarschaft führen sollen. Diese hat jetzt eine Ausflugstour auf facebook gepostet, in der das eigne mit einigen Pfalnzbehältern begrünte Hofcafé in einer Reihe genannt wird mit den Gemeinschaftsgärten des Bezirks Neukölln. Kennt Ihr auch solche Geschichten?
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