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  •   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 3 Tagen kommentiert
    Hallo Gudrun,

    Danke für den schönen Artikel. Sehr lesenswert. Zum Thema Frauen und Toiletten habe ich vor kurzem auch etwas gepostet. Es ging um die "Geografien der Notdurft" - warum werden Toiletten so geplant, dass Frauen in Schlangen stehen und Männer nicht. Und wie elementar Toiletten für gesellschaftliches Leben sind (gepostet weiter unten "vor 4 Wochen" - Datumsangabe leider nicht genauer möglich)

    In deinem Artikel steht auch ein Satz, der sehr schön beschreibt, was angepasste Technik ist: "Wenn Lösungen geschaffen werden sollen, die für alle Menschen funktionieren, muss daher stets sichergestellt werden, dass diejenigen, die von den Entscheidungen betroffen sind, diese auch mitgestalten."

    Aus den Gärten kann ich keine Erfahrungen teilen, wie gut (geflüchtete) Frauen* mit Klos zurecht kommen und was sie brauchen. Fände ich aber auch interessant.

    Trotzdem gebe ich ein paar Hinweise weiter, in welcher ganz praktischen Hinsicht man Klos & Gender betrachten kann:

    1. Mülleimer sind wichtig - für's Klo! Aber auch für die nutzenden Menschen und zum Beispiel deren Binden und Tampons

    2. Handwaschmöglichkeiten sind aus hygienischen Gründen eh wichtig, besonders aber für menstruierende Frauen.

    3. Wo steht das Klo, wie sicher kann mensch sich dort fühlen (können andere das Klo sehen, hören, steht es an einer zugänglichen Stelle?)

    4. Wer wird wie angesprochen? Klos sind in unserer Welt extrem binäre Orte. Binär heißt zweigeschlechtlich: Männer und Frauen. Für Menschen, die jenseits der Geschlechterordnung sind bzw. gesehen werden (trans*, inter) sind Toiletten auch Orte der Diskriminierung. Trans*Frauen erleben zum Beispiel, dass sie von Frauentoiletten verwiesen werden. Solche Erlebnisse klingen nach Kleinigkeiten, sind aber verletzend (diskriminierend), weil sie die Diskriminierung, die tagtäglich passiert einmal mehr spiegeln.
    Wenn es mehrere Klos zur Verfügung gibt, dann könnte es zum Beispiel ein Klo "Frauen*-" und ein "All Gender-" (alle Geschlechter) Klo geben. Dann gibt es die Möglichkeit, das Frauen*, die sich vor Übergriffen fürchten, einen Schutzraum haben, und dennoch nicht alle anderen automatisch "Männer*" sind.

    5. Cool auch, Binden/ Tampons bereit zu stellen. Ich finde, man muss sich das einfach wie Klopapier vorstellen: darauf würde (zumindest dort, wo Klopapier benutzt wird) auch niemand verzichten wollen und es wäre ein Affront wenn jede*r selbst sein*ihr Klopapier mitbringen müsste.

    Falls euch da noch was einfällt ergänzt es gerne.

    Viele Grüße erstmal!
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  • Hallo mal zwischendurch an neue Mitglieder des Forums "Kompostklo & Grauwasser"!

    Schön, dass ihr da seid. Ich moderiere hier das Forum und spicke es immer wieder mit Informationen. Wenn ihr ein bißchen stöbern wollt, schaut unter "Aktuelles" aber auch in die "Diskussionen" - da sind auch viele inhaltliche Posts drin, Links zu Videos, Buchtipps und sogar ein Gedicht

    Fragen könnt ihr jederzeit im Forum stellen - egal was!

    Lieben Gruß & schönen Tag,
    Lisa
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  • .. ich habe hier https://urbane-gaerten.de/community/gruppen/49-kompostklo-grauwasser/31-files ein englischsprachiges Booklet zur Wurmkompostierung abgelegt, auch von Lisa Bjerke, deren Ted-Talk ich eben empfohlen habe: VermiCompost_DoubleSidedBookle...
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