• Heckenerziehung

    Eine Hecke kann viel im Garten bewirken, sie ist nicht nur Begrenzung, Sicht- und Windschutz, sondern auch Rückzug- und Brutort für Vögel und kann annehmbare Mengen an Obst liefern, wenn die Pflanzen entsprechend gewählt sind und vorsichtige geschnitten werden.

    Bei der Anlage von Hecken ist darauf zu achten, dann die Gehölze sehr eng stehen.
    Die Heckenerziehung nutzt aus, dass sich die Gehölze gegenseitig behindern und so klein halten. Wenn die Pflanzabstände zu groß sind, lässt sich keine schöne Hecke erziehen, da die Gehölze sich nicht nur schlecht verzahnen, sondern auch weil sie dann schnell zu eigenständigen kräftigen Pflanzen wachsen.

    Bei Hecken sollte der Pflanzabstand immer unter 0,5 m, besser unter 0,3 m liegen, um eine schöne geschlossene, kleinwüchsige Front zu erhalten. Eine zweite, auf Lücke gesetzte Reihe sorgt dafür, dass sie dichter wird und kleiner bleibt.

    Regelmäßiger Schnitt ein oder zweimal im Jahr entzieht Kraft und regt den Austrieb und die Verzeigung an, so wird die Hecke dichter. Es muss immer darauf geachtet werden, dass genug Licht in die Hecke fällt, sonst verkahlt sie. Bei schlechten Lichtverhältnissen, ist es empfehlenswert sie nach oben hin zu verjüngen, damit auch Licht in die unteren Bereiche fällt. Ein pyramidaler Schnitt ist immer gut für Hecken.

    Typische Heckengehölze wie Liguster werden freistehend 6 m hohe Sträucher. Andere wie Maulbeere, Thuja oder Hainbuche werden richtige Bäume.
    Allein durch das enge Pflanzen und den regelmäßigen Schnitt, bildet sich die Heckenform.
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