•   KanTe-Lisa hat den Beitrag vor 2 Monaten kommentiert
    Hallo da draußen,

    ein letzter Post, bevor hier ein bißchen Weihnachtsruhe einkehrt. Ich habe mittlerweile in der Feministischen Geo-RundMail Nr. 84 (Informationen rund um feministische Geographie) "Pissen ist politisch" ein bißchen rumgelesen und denke immernoch, dass das der ein oder anderen hier auch gefallen könnte. Neben Bildern von Klos in entlegenen Regionen gibt es Texte zum Pinkeln im öffentlichen Raum oder auch Anregungen darüber nachzudenken, wie wir sozial und gesellschaftlich mit dem Thema umgehen. Einen Artikel, den ich gelesen habe, will ich hier nochmal hervorheben. Er heißt >> Toiletten, Hygienepraktiken und der „Western Gaze“ – Über den Zusammenhang von
    Postkolonialismus und Klopapier << - hier geht es um Klopraktiken in unterschiedlichen Ländern, das (auch) sozialisierte Empfinden was "hygienisch" und was "unhygienisch" ist. Das wird insbesondere an Reinigungspraktiken auf dem Klo veranschaulicht - mit Wasser oder mit Papier? Ich finde es sind einige sehr interessante Impulse im Text, die anregen sich mit eigenen Vorstellungen von "Sauberkeit" auseinander zu setzen. Dabei geht es natürlich über "Sauberkeit" hinaus auch um das kulturell geprägte Verständnis davon und um das Überlegenheitsgefühl "westlicher" Hygienepraxis. Ekel ist kein reiner Affekt, sondern wird auch gesellschaftlich geprägt und gefüllt. Der Artikel motiviert, die eigene Praxis und Sichtweise manchmal einen Schritt zurück zu stellen und zu hinterfragen, um andere Ansätze zu verstehen und zu würdigen.

    Viel Spaß!

    Ihr findet den Artikel auf Seite 14 im Heft "Pisse ist Politisch" hier:  https://ak-feministische-geographien.org/rundmail/
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