•   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 3 Monaten kommentiert
    Letzte Woche hatten wir Euch ja schon vorgewarnt, dass es diese Woche in unserer kleinen Reihe "Wie sich Samen verbreiten" explosiv werden würde. Also, allen, die es spektakulär mögen, denen seien die Springkräuter empfohlen, zu denen auch die Balsaminen gehören, oft auch als "Fleißige Lieschen" bezeichnet, obwohl unserer Meinung nach keine Verniedlichung nötig ist. Diese brauchen weder Flugapparate (s. letzte Woche) noch Tiere (Fortsetzung folgt), um sich auszubreiten, sie schaffen es von ganz allein. Die Kapseln der Impatiens (ist Latein und bedeutet passenderweise "ungeduldig") werden mit zunehmender Reife immer praller, bis sie durch irgendeine Berührung aufplatzen und ihre Samen in alle Richtungen davon schleudern. Die Kunst der Samengärtner*innen besteht nun nicht etwa in der sportlichen Herausforderung, möglichst schnell in möglichst viele Richtungen zu springen, um die Samen einzufangen. Vielmehr gilt es, das Auge zu trainieren und einen Blick dafür zu entwickeln, wann die Kapseln kurz vorm Explodieren sind. Hat mensch diesen Zeitpunkt erkannt, nicht mit dem Zeigefinger antippen! Sondern vorsichtig die Hand um die Kapsel schließen, dann wird sie sich mit einem sanften Plopp öffnen und das Saatgut in die Hand streuen. Besonders schön ist das, wenn die erntende Person dabei jedes Mal halb verzückt und halb erschrocken quietscht. Ein Dankeschön an dieser Stelle an Anne, wir freuen uns auf die nächste Balsaminen-Ernte mit Dir : ) Es grüßen Alex und Toni
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