•   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 4 Wochen kommentiert
    Liebe Lisa, wie funktionieren eigentlich Pflanzenkläranlagen und was wären Voraussetzungen in Gemeinschaftsgärten dafür?
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    • Hallo Nike,

      ich meinte tatsächlich z.B. Grauwassertürme, so wie ihr die bei den Workshops gebaut habt. Eben das, was sich für GemeinschaftsgärtenHallo Nike,

      ich meinte tatsächlich z.B. Grauwassertürme, so wie ihr die bei den Workshops gebaut habt. Eben das, was sich für Gemeinschaftsgärten eignet. :-)
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    • hej Gudrun,
      ohne technischen Einbauten ist das Prinzip des Grauwassertums tatsächlich das einzige was ich in dieser bestehendenhej Gudrun,
      ohne technischen Einbauten ist das Prinzip des Grauwassertums tatsächlich das einzige was ich in dieser bestehenden simple-but-genious-Art bis jetzt kenne.
      Vom Prinzip funktioniert die aerobe biologische Abwasserreinigung immer mit diesen Faktoren: Sauerstoff, Lebensraum für Mikroorganismen, langsame Durchströmung (Sickern geht auch mal eher horizontal oder in Stufen, aber bei vertikal hilft die Schwerkraft so praktisch). -> Es ist in etwa wie bei Kompost: es gibt zwar diverse Varianten, aber die Grundsätze müssen immer berücksichtigt werden.
      Für den Grauwassertum heißt dass, das die Bauweisen bzw. - materialien ökologisch sinnvoll variiert werden.
      -> Vorklärung kann auch mit Hilfe von Rottesäcken und Stroh (das bei Bedarf dann getauscht und kompostiert werden kann) erfolgen oder Rindenmulch (auch beides gut zum Binden von Gerüchen).
      -> Die Wandung des Turms kann da auch mal ein ausgdienter IBC sein oder Naturfasergewebe, welche mit der Zeit erneuert wird, oder Ton...
      -> Sinnvolle Alternativen für Sand und Kies lokal zu finden sind meist nicht so einfach, da ja auch nichts schädliches aus diesem Substrat ausgewaschen werden soll.

      Beim Blick über den high tech Tellerrand kann vielleicht noch ergänzt werden: bspw. in der Bootstechnik werden gerne Membrananlagen eingesetzt - da kommt danach eine sehr hohe Wasserreinheit raus, aber cradle-to-cradle-Kosten sind ne ganz andere Liga.. und eine Vorklärung brauchen die auch.
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    • Danke, Nike. Ist so eine Bauanleitung dafür (Grauwasserturm) irgendwo open source verfügbar?
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    • jaaa...wenn auch weniger als wir uns wünschen würden..
      Außer dem einige Post zuvor zitierten Link mit Weiterverlinkung zur Bauanleitung zu denjaaa...wenn auch weniger als wir uns wünschen würden..
      Außer dem einige Post zuvor zitierten Link mit Weiterverlinkung zur Bauanleitung zu den hochgeladenne Forumsdateien, gibt es einen greywatertower bei SuSaNa als open access:  https://www.susana.org/en/knowledge-hub/resources-and-publications/case-studies/details/90 . Die zwei Bauweisen sind dabei etwas unterschiedlich.

      Zur Dimensionierung doch noch hier an dieser Stelle: das hängt sehr vom Input ab - daher gar nicht so einfach was pauschal zu sagen! Ein Beispiel für Wasser aus Handwaschbecken (na klar mit Ökoseife ohne Desinfektionswirkung - wenn Sand als Hauptsubstrat benutzt wird:
      - vertikale Fließstrecke ca 1m)
      - Oberfläche ca 0,8m²
      -> für ca 60L/Tag
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    • Dankeschön :-)
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