• Kirschessigfliegen jetzt bekämpfen bevor der Befall zu stark wird

    Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) tritt immer stärker auf. Die erstesn Generatioenen befallen meist Felsenbirnen, Kirschen, Herbsthimbeeren (in 2. Tracht), Maibeeren,, Erdbeeren und von da aus gibt es mehrere neue Generationen, die immer stärker werden.
    Besonders hart trifft es Wein und Brombeeren, da sie sehr spät im Jahr liegen.

    Die kleinen Maden in den Früchten wären nicht so schlimm, aber die Früchte bekommen schnell einen Essiggeschmack und da lässt sich kein schöner Wein mehr herstellen und der Rohverzehr andere Früchte wird vergällt.

    Was tun?
    Die Kirschessigfliege mag es windgeschützt und feucht, also wird oft gepredigt die Beete frei von Un- und Beikräutern zu halten.
    Aber kahler Boden bringt mehr Nachteile, denn das beeinflusst das Mikroklima und den Lebensraum für Nützlinge.

    Essigfliegen lassen sich leicht fangen.
    Es gibt Essigfliegenfallen. Diese sind zwar zum Monitoring in großen Anlagen gedacht, wenn der Befallsdruck hoch ist, wird dann Gift gespritzt (biologisches oder konventionelles ist da egal). Im Garten wo der Preis der Früchte und die Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielen, lassen sich aber mit diesen Fallen praktisch alle Essigfliegen beseitigen.
    Dazu wird eine Plastikflasche mit mehreren 2 mm großen Löchern im oberern Bereich versehen, dann wird wie bei Fruchtfliegenfallen ein gemisch aus 50 % Wasser, wenige Tropfen unparfümiertes Spülmittel und 50 % Lockstoff eingefüllt. Der Lockstoff kann Haushalts- oder Fruchtessig sein, aber auch die Weinreste von einer Feier.
    Wer gemein ist, kann auch aus den anggefressenen Früchten Essig ansetzen und damit dann auf die Jagd gehen.

    Wer alle 2 m eine solche Essigfalle in den Bestand hängt, wird kaum mehr Befall haben.

    Je zeitiger damit angefangen wird, desto besser, damit die Kirschessigfliegenbestände sich gar nicht erst vermehren können.
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