• Magerwiesen wo Magerwiesen wachsen, Fettwiesen auf fette Böden.

    Es gibt immer wieder Versuche für die Wildbienen und Schmetterlinge Magerwiesen anzulegen. Aber das ist auf städtischen Flächen nahezu unmöglich. Denn die böden müssen auf Phosphor abgemagert werden. Dazu wird Sand, Kies und anderes in den Boden eingemischt, aber das ist wenig sinnvoll wenn nicht über mehrere Jahre die Mahd entfernt wird ohne nachzudüngen. Gut eignen sich für Magerwiesenmischungen schlecht bewirtschaftete "Rasen". Also solche wo Sedum, Moos und Lücken das Gras dominieren. Deise entstehen durch regelmäßige Mahd ohne Nachdüngen. Wer aber aus einer gut gedüngten Fläche einen Magerrasen machen will, hat viel Aufwand und benötigt mehrere Jahre, trotz Nachsanden und allem. Besser ist es die wiese als Fettwiese zu belassen, denn auch für diese gibt es viele schöne Blumen und viele Insekten die diese benötigen. Saatgut gibt es für diese und andere Formen z.B. Trockenrasen, Verkehrssaum bei verschiedenen Saatgutherstellern für "gebietsechtes Saatgut". Achten Sie auf diese Bezeichnung um nicht mit Zierpflanzensaatgut ohne Mehrwert für die Natur abgespeist zu werden. Sollte es kein passendes Saatgut zu diesem Gebiet geben (Karte der Hersteller), sollten Samen aus angrenzenden Gebieten genutzt werden, um die Biodiversität möglichst zu erhalten.
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