•   Miren hat den Beitrag vor 2 Wochen kommentiert
    CO² ist uns allem in Zusammenhang mit Klimawandel sehr vertraut. Kohlenstoffdioxid, die Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff, entsteht auch bei der Kompostierung, wenn der gebundene Kohlenstoff aus der Biomasse mit Sauerstoff in Kontakt kommt und oxidiert.
    Aber Kohlenstoff ist nicht gleich Kohlenstoff. Um mehr über dieses Element und sein Kreislauf, die so grundlegend für das Leben auf unseren Planeten ist, zu lernen, lohnt sich einen Blick auf dem Buch „Cool Down. Mit Pflanzenkohle die Klimakrise lösen?“ von Albert Bates und Kathleen Draper zu werfen.

    Einerseits gibt es den, sozusagen „lebendigen“ Kohlenstoff: „schnell abbaubare, photosynthetisch und biologisch aktiven Kohlenstoff“ (S.21). Das ist in Biomasse zu finden und der schnelle Abbau lässt sich z.B. beim Kompostierungsprozess nachvollziehen.
    Andererseits, gibt es eine „feste, chemisch abbau resistente Form von Kohlenstofft namens Pflanzenkohle, die aus der Karbonisierung von Biomasse (die Umwandlung in stabilen Kohhlenstoff) hervorgeht“ (S. 17).

    Im Buch geht es darum, die verschiedene Anwendungen mit der Pyrolyse von Biomasse als Lösungsweg für die langfristigen Bindung (Sequestrierung) von Kohlenstoff darzustellen. Das ist natürlich kein Allheilmittel: „carbon farming“ allein wird laut den Autor*innen nicht ausreichen, den Klimamittel aufzuhalten.
    Die Inhalte sind ziemlich komplex und es werden an vielen Stellen Verfahren beschrieben, die leider nicht von Laien ohne Technik umgesetzt werden können. So kam ich selber mit der Lektüre auch noch nicht so weit. Allerdings, es ist sehr spannend ein Eindruck davon zu kriegen, wie viele technische Möglichkeiten es gibt, den Kohlenstoffkreislauf positiv zu beeinflüssen.
    • Bereits benutzte Grillkohle kann ich nur mehr (gelöscht) in den Hausmüll geben, oder?

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    • hallo Werner,
      ich gebe durchaus kleine Mengen Grillkohle in den Komposthaufen. Es sollten aber ein paar Sachen beachtet werden, wie z.B.
      * wennhallo Werner,
      ich gebe durchaus kleine Mengen Grillkohle in den Komposthaufen. Es sollten aber ein paar Sachen beachtet werden, wie z.B.
      * wenn gekaufte Grillkohle war, darauf achten, dass diese auf die Verpackung als "arm an Schwermetallen" gekennzeichnet ist. Scheinbar wird viel Grillkohle aus schwermetallbelasteten Bäumen gewonnen. Da die Bäume diese nicht abbauen können, bleibt die Schwermetall nach dem grillen und nach dem Kompostieren vll. ebenfalls erhalten und es besteht das Risiko diese durch den Garten zu verteilen.
      * Steinkohle (Briketts) eignen sich nicht, da sie mit schwermetall belastet sind
      * wenn man mit Naturholz gegrillt hat und man sich sicher ist, dass an dem Holz kein Wetterschutzlack oder ähnliches darauf war (in dem Fall ist natürlich auch für unsere eigene Gesundheit auch nicht gut damit zu grillen) kann man die Asche und Kohle im Kompost tun.
      * Asche und Grillkohle sind alkalisch, d.h. wenn man ehe auf einem leicht alkalischen Boden gärtnert, lieber darauf verzichten. Für eher saure Böden, ist das allerdings ganz passend.
      Hier habe ich ein ganz guten Beitrag zum Thema gefunden, wo mehr Details dazu stehen:  https://www.energie-umwelt.ch/saison-tipps/1423-nicht-jede-asche-laesst-sich-im-garten-verwenden
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