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Bei euch gibt es noch keinen Gemeinschaftsgarten und ihr fragt euch, wie ihr einen initiieren und aufbauen könnt? Oder i...
Bei euch gibt es noch keinen Gemeinschaftsgarten und ihr fragt euch, wie ihr einen initiieren und aufbauen könnt? Oder ihr seid in einem bestehenden Gartenprojekt aktiv und habt Fragen zu einer möglichen Weiterentwicklung oder wie Hürden überwunden werden können? Hier findet ihr Informationen, Anregungen und Antworten auf eure Fragen rund um Aufbau, Weiterentwicklung und Verstetigung von Gemeinschaftsgärten.

Hier findet ihr Informationen, Anregungen und Antworten auf eure Fragen rund um Aufbau, Weiterentwicklung und Verstetigung von Gemeinschaftsgärten. (Praxisblatt zum Aufbau: https://urbane-gaerten.de/praxisseiten-urbane-gaerten/107-praxisblaetter/urbane-gaerten/1417-erste-schritte-wie-baue-ich-einen-interkulturellen-gemeinschaftsgarten-auf)

Expertin: Gudrun Walesch

Sie arbeitet seit 1999 bei der anstiftung. Ihre Schwerpunkte sind Projektberatung, Organisation von Veranstaltungen, Praxistransfer und Vernetzung im Bereich Gemeinschaftsgärten.
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  • In vielen Gemeinschaftsgärten gibt es die Möglichkeit gemeinschaftlich zu gärtnern und/oder ein Beet alleine, mit der Familie oder Freund*innen zu bewirtschaften oder auch eine Patenschaft für ein Beet zu übernehmen. Manche Gartenprojekte...
    In vielen Gemeinschaftsgärten gibt es die Möglichkeit gemeinschaftlich zu gärtnern und/oder ein Beet alleine, mit der Familie oder Freund*innen zu bewirtschaften oder auch eine Patenschaft für ein Beet zu übernehmen. Manche Gartenprojekte verknüpfen die Übernahme eines "eigene Beets" daran, auch bestimmte Aufgaben rund um das gemeinschaftliche Gärtnern, die Pflege des Geländes und der Werkzeuge oder Organisationsaufgaben zu übernehmen.

    Im Interkulturellen Garten in Erfurt befinden sich Hochbeete, die bestimmten Leuten oder Gruppen zugeordnet sind, auf der Fläche neben dem Eingang und die gemeinschaftliche Gartenfläche ist weiter hinten im Garten.Orgaaufgaben hat hier hauptsächlich der Vorstand übernommen, Gießen läuft ohne Gießdienstliste.

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  • Wie geht ihr eigentlich mit Müll und Vandalismus in euren Gärten um? Habt ihr Mülltonnen? Oder gibt es Müllbeauftragte? Nehmen alle ihren Müll wieder mit?

    Umgang mit Müll und Vandalismus ist das Thema unseres nächsten Netzwerkaustauschabends,...
    Wie geht ihr eigentlich mit Müll und Vandalismus in euren Gärten um? Habt ihr Mülltonnen? Oder gibt es Müllbeauftragte? Nehmen alle ihren Müll wieder mit?

    Umgang mit Müll und Vandalismus ist das Thema unseres nächsten Netzwerkaustauschabends, der am 29.06. über Zoom stattfindet.

    Meldet euch an und tauscht euch aus!

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  • Toll, was die Kölner Neulandgruppe alles macht, um Neue gut einzubinden, Aufgaben sichtbar zu machen und Verantwortung zu teilen (Siehe Kommentar von Harald weiter unten). Was gibt es noch für Erfahrungen? Was probiert ihr aus?
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  •   Harald hat den Beitrag vor 1 Woche kommentiert
    Wie organisiert ihr euch? Habt ihr Arbeitsgruppen oder läuft bei euch alles über ein Plenum? Wer arbeitet mit "Aufgabenblättern", auf denen sowohl die To-dos als auch wer sie wann erledigt hat oder sich drum kümmern wird, vermerkt werden? In...
    Wie organisiert ihr euch? Habt ihr Arbeitsgruppen oder läuft bei euch alles über ein Plenum? Wer arbeitet mit "Aufgabenblättern", auf denen sowohl die To-dos als auch wer sie wann erledigt hat oder sich drum kümmern wird, vermerkt werden? In manchen Gärten gibt es alte (Schul)Tafeln, auf denen mit Kreide ergänzt und aktualisiert werden kann.

    Bewährt hat sich in manchen Gemeinschaftsgärten, Arbeits- oder Themengruppe zu bilden. Da die Aufgaben so überschaubarer werden, ist es oft einfacher für Mitgärtner*innen, mit Verantwortung zu übernehmen. Das Mitmachen in einer Arbeitsgruppe kann auch ein guter Einstieg für neue Gärtner*innen sein.

    Im Plenum/beim Gartentreffen tauschen sich die Gruppen dann aus und berichten über ihre Arbeit.
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    • Gudruns Frage, wie die Arbeiten im Garten beständig auf mehr Schultern verteilt werden können, ist bei NeuLand wie wohl in allen Gärten einGudruns Frage, wie die Arbeiten im Garten beständig auf mehr Schultern verteilt werden können, ist bei NeuLand wie wohl in allen Gärten ein Dauerthema.

      In diesem Jahr sind wir das Thema auf verschiedenen Wegen angegangen.
      Über Feedback von Euch allgemein und auch zur Verbesserung der schriftlichen Unterlagen würden wir uns freuen !

      1. Schriftliche Vereinbarung
      Zu Anfang der Saison haben alle neuen und bisherigen GärtnerInnen eine Selbstverpflichtungsvereinbarung zur Beteiligung an den Gemeinschaftsaufgaben unterschrieben.
       https://urbane-gaerten.de/index.php?option=com_easysocial&view=groups&layout=preview&fileid=139&tmpl=component

      2. Einzelgartenführungen für alle NeugärtnerInnen
      Notgedrungen wegen der Social Distancing-Anforderungen gab es in diesem Jahr keine Einführungsvorträge in Gruppen. Stattdessen haben wir „Einzelgesprächsspaziergänge“ durch den Garten gemacht. 4o min Dauer. Jeweils ein alter Hase mit einem/r NeuGärtnerIn. Diese Spaziergänge waren um einiges entspannter und persönlicher als die Gruppenvorträge in den vergangenen Jahren. Die Neuen bekamen dadurch zwar keinen Mentor an die Seite gestellt, lernten aber jemanden aus dem Garten als Ansprechpartner für die erste Zeit kennen. Und was an Gemeinschaftsarbeiten und -projekten ansteht, war bei diesen Spaziergängen leicht zu zeigen und zu vermitteln.

      3. Broschüre für neue GärtnerInnen
      Mit der Entwicklung des Gartens entstand gleichzeitig eine immer wieder ergänzte Gartenbroschüre.
      Die Themen: Geschichte des Gartens, wie läuft was, wo ist Werkzeug zu finden, wer ist Ansprechpartnern wofür, gärtnerische Grundkenntnisse, usw. …
      Diese Informationen haben wir aktualisiert und wegen des Umfangs in zwei Handouts unterteilt.
      Das erste heißt „Mitmachen bei NeuLand“.
       https://urbane-gaerten.de/index.php?option=com_easysocial&view=groups&layout=preview&fileid=136&tmpl=component
      „Mitmachen…“ hat einen starken Apell-Charakter und stellt zu Anfang deutlich heraus, dass die NeuLand-Community vom ehrenamtlichen Engagement und dem Gemeinschaftsgeist aller lebt. Enthalten sind auch Dos & Don’ts im Gemeinschaftsgarten.
      Diese Broschüre haben wir bei der Beetvergabe und den Einführungsspaziergängen verteilt.
      Neu und nicht unwichtig war ein Stichwortverzeichnis, um bei der Menge an Neuigkeiten leicht die Informationen zum Garten nachschlagen zu können.

      4. Garten-Lexikon
      Einige Zeit nach der Beetvergabe folgte dann per Mail der Versand des „NeuLand Gartenlexikons“.
       https://urbane-gaerten.de/index.php?option=com_easysocial&view=groups&layout=preview&fileid=137&tmpl=component
      Als Follow-up-Information besonders für alle Neuen, die noch keine gärtnerischen Erfahrungen sammeln konnten. Zum Zeitpunkt des Versands waren die Pflanzboxen neu gebaut oder instand gesetzt und die Gartenarbeiten konnten beginnen.

      5. Aktionstage
      Zu Beginn der Gartensaison sind die Aktionstage mit Gemeinschaftsarbeiten bei NeuLand einer der Highlights des Gartenjahres.
      Meist samstags von 11-17 Uhr. Mit Kaffee und Kuchen zwischendurch und einem Feierabend-Ausklang. In diesem Jahr unter den erforderlichen Gesundheitsanforderungen.
      In jedem Jahr geht es um das Aufräumen des Gartens nach der Winterpause. Spezielles Projekt in diesem Frühjahr: die Verbesserung der Wasserversorgung.
      Die Vorbereitung hatte ein kleines Projekt-Team übernommen, das sich auch um die Koordination am Aktionstag selber kümmerte.

      6. Laufende notwendige Gemeinschaftsarbeiten
      Zu aktuell anstehenden Aufgaben wie Sperrmüll zusammenstellen, Kompost-Miete aufräumen u.ä. läuft in der Regel ein Aufruf über Messenger; meist mit Vorankündigung über das Plenum.


      Über Feedback von Euch allgemein und zur Verbesserung der schriftlichen Unterlagen würden wir uns sehr freuen !

      Schöne Grüße aus Köln
      Harald
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  • Wie informiert ihr neu Interessierte über euren Garten und wie er organisiert ist, die Abläufe, Kommunikationskanäle und die Möglichkeiten, aktiv zu werden?

    Im Lottenhof Gemeinschaftsgarten in Potsdam hat sich ein GartenEmpfangsbrief" bewährt.

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    Wie informiert ihr neu Interessierte über euren Garten und wie er organisiert ist, die Abläufe, Kommunikationskanäle und die Möglichkeiten, aktiv zu werden?

    Im Lottenhof Gemeinschaftsgarten in Potsdam hat sich ein GartenEmpfangsbrief" bewährt.

    Vanessa vom Lottenhof Gemeinschaftsgarten stellt dem Netzwerk den Brief hier als Anregung zur Verfügung und schreibt dazu: "Dieser Brief ist natürlich niemals fertig und lebt mit den sich verändernden Gegebenheiten."

    Herzlichen Dank, Vanessa!
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  • werner antwortete auf die Diskussion barrierefreie Gärten
    Hier gibt es einen Bericht über ein barrierefreies Hochbeet (erfunden von Axel Jang aus Kesselsdorf bei Dresden, Fa. gartenallerlei.de), https://www.mdr.de/einfach-genial/video-286698_zc-ea06cead_zs-0170df17.html das wird aufgebaut in einem Seniore ...
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  • 18.05.Onlineworkshop "Alle machen mit: Verantwortung und Organisation teilen"
    Gemeinschaftsgartenprojekte werden von vielen Menschen und Gruppen mit zum Teil unterschiedlicher Motivation gegründet und genutzt. Erwartungen, zeitliche Ressourcen,...
    18.05.Onlineworkshop "Alle machen mit: Verantwortung und Organisation teilen"
    Gemeinschaftsgartenprojekte werden von vielen Menschen und Gruppen mit zum Teil unterschiedlicher Motivation gegründet und genutzt. Erwartungen, zeitliche Ressourcen, Motive und das Engagement der Nutzer*innen unterscheiden sich zuweilen erheblich voneinander. Oft bleiben Verantwortung und Organisationsaufgaben an wenigen Personen hängen. Wie kann eine Gemeinschaft entsteht, die sich die Aufgaben teilt?
    Mehr Infos und Anmeldung siehe Einladung
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  • Cine antwortete auf die Diskussion barrierefreie Gärten
    Lieber Werner, ich helfe meiner gehörlosen Chefin in Berlin-Spandau in unserer spärlichen Freizeit einen 400 qm Schrebergarten für Gehörlose zu erhalten und gestalten. Wir nennen ihn Blickoase. Wer etwas wissen möchte darf gerne anfragen oder auch ...
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