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Das Gelände des Peace of Land Gartens soll bereits 2022 durch eine Turnhalle bebaut und für immer zerstört werden. Helft uns dieses paradiesische Ökosystem zu erhalten!

Liebe Freund:Innen, Partner:Innen und Unterstützer:Innen von PEACE OF...
Das Gelände des Peace of Land Gartens soll bereits 2022 durch eine Turnhalle bebaut und für immer zerstört werden. Helft uns dieses paradiesische Ökosystem zu erhalten!

Liebe Freund:Innen, Partner:Innen und Unterstützer:Innen von PEACE OF LAND,

die meisten von euch wissen bereits, dass uns seit Jahren die Vertreibung aus unserem Paradies am Weingarten droht, wegen eines dringend benötigten Turnhallenbaus für die Grundschule im Blumenviertel. Es geht also jetzt ganz dramatisch um die Zukunft des Projektes und Lernortes für Permakultur und nachhaltige Entwicklung.

Auch wenn man versucht uns wieder temporäre Ersatzflächen anzubieten, so sind wir nicht in der Lage dieses 4000m² große Ökosystem mit allem, was darin wohnt (Bodenleben, Insekten, Wildbienen, Schmetterlinge, Wasserlebewesen, Kleintiere wie Igel, Eichhörnchen, Füchse und viele Vögel) woanders hin zu transferieren.
Im Falle einer Bebauung ist der Lebensraum für ALLE diese Lebewesen sowie für knapp 150 fest verwurzelte Bäume und Sträucher verloren. Auch unsere Räume für soziales Miteinander, fürs gemeinsam Kochen, Bauen, Spielen, Nachbarschaftsfeste oder Wissensaustausch würde aus dem Bezirk und der Stadt verschwinden.

PEACE OF LAND ist eben nicht ein paar mobile Hochbeete mit einjährigem Gemüse. Es ist dieses Stück Land am Weingarten 14, mit allem darauf existierendem Leben und Lebensräumen zu denen auch über 50 alte Bestandsbäume zählen. Laut einer Beobachtung von ForscherInnen der TU Berlin in 2020 sind wir der Gemeinschaftsgarten in Berlin mit der größten Diversität an Bestandsbäumen, darunter Eiche, Esche, Eberesche, Kastanie, Mammutbaum, Blaufichte, Birken, Ulmen, diverse Ahornarten, Holunder, Hasel, Robinien, Walnussbäume, Kirschpflaume & Mirabellenbäume. Daneben gibt es etwa 60 junge Obst und Nussbäume sowie Beerensträucher, die Teil unseres inzwischen 5 Jahre alten Waldgartens sind und die allesamt Lebensmittel für uns Menschen produzieren. Daneben gibt es im Gelände eine Teichlandschaft und unterschiedlichste Bodenbegebenheiten, die auch Lebensraum und Nistplatz für Insekten sind. Es wurden 3 Wildbienenarten gefunden, die auf der Vorwarnliste für bedrohte Arten sind sowie eine Art, die bereits als gefährdet eingestuft ist.

Unser von mehr als 100 Menschen über 5 Jahre ausgebautes Gebäude umfasst inzwischen 180m², darin einen Seminarraum, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Café mit Terrasse und eine Abholstelle für die Solidarische Landwirtschaft „SoLaWi Waldgarten“. Damit ist Peace of Land für uns faktisch ein Lebensmittelpunkt.
Peace of Land ist ein Raum, wo viele Menschen sich begegnen können, zentral, im Grünen, drinnen und draußen bei jedem Wetter. Wir produzieren Lebensmittel, praktische Erfahrungen, Workshops und Kurse, Begegnungs- und Arbeitsräume, Anwendungswissen & Netzwerke. Ständige Kooperationen mit dem Permakultur Institut, Mellifera Berlin, der Kulturmarkthalle und vielen weiteren Initiativen und Vereinen die den Ort als Veranstaltungsort nutzen.

Es gibt unzählige weitere Gründe für den Erhalt dieses Ortes zu kämpfen.

Aktuelle Situation
Durch den scheidenden Schulstadtrat Dr. Torsten Kühne (CDU) wurde uns auf Nachfragen im September 2021 mitgeteilt, dass ein Baubeginn der Turnhalle für die Grundschule bereits im 1. Halbjahr 2022 beginnen soll. Bis heute haben wir keine Einblicke in Abwägungen erhalten in der auch Argumente für den Erhalt des Gartens aus anderen Ressorts wie dem Umwelt und Naturschutzamt abgewogen worden sind. Auch auf unsere Nachfragen in der BVV Pankow erhielten wir keine wirklichen Antworten auf unsere Fragen.
Die letzten 2 Jahre wurden wir immer wieder hin und her verwiesen: Vom Berliner Abgeordnetenhaus (Senat) an den Bezirk und zurück.

Unser aktueller Erkenntnissstand deutet jedoch daraufhin, dass der Bezirk Pankow die Fläche vorgibt und diese Info an den Berliner Senat weitergereicht hat, damit die mit Planung und Bau der Turnhalle beginnen kann. Immer wieder hören wir auch, dass ein Erhalt unserer Fläche durchaus machbar ist, wenn es politischen Willen dazu gibt.
Nun haben wir nach der Wahl von Abgeordnetenhaus Berlin und BVV Pankow eine einmalige Chance dies zu ermöglichen. Der Bezirk Pankow ist politisch so grün wie nie zuvor und auch die Linke haben ein großes Interesse daran Klimaschutz und Klimaresilienz sowie soziale Projekte im Bezirk zu fördern und zu erhalten. Wir hoffen also stark auf eine Zusammenarbeit dieser beiden Fraktionen von „Die Grünen“ und „Die Linke“ der BVV Pankow mit dem Berliner Abgeordnetenhaus. Hier ist seit der Wahl Tino Schopf von der SPD erneuter Sieger des Wahkreises Pankow 9.

Die beiderseitige Lösung

Anstatt eine Turnhalle auf dem Gelände des Peace of Lands zu bauen, und somit die Fläche zu versiegeln plädieren wir an einem anderen Ort für den Bau der Turnhalle im Blumenviertel – Wir schlagen dafür eine Brachfläche in der Sigridstraße 11A vor. Diese ist genauso weit für die Schüler:innen entfernt. Wir haben herausgefunden, dass die Typensporthalle TSH 60K auf diesem Gelände Platz findet.

Wir fordern, dass der Berliner Senat sowie der Bezirk Pankow gemeinsam mit uns und der Schule Lösungen finden und ermöglichen, die die Bedürfnisse aller Beteiligten in Einklang bringen. Mit den bisherigen Plänen verliert das Peace of Land seinen Platz und die Schule gewinnt eine Turnhalle. Und mit diesem neuen Vorschlag gewinnen beide ihre Plätze, der sie bedürfen!

Unsere Forderung
Wir gratulieren allen neuen und alten Mandatsträger:innen und erbitten nun schnellstmöglich die Entscheidung über den Turnhallenbau erneut zu beleuchten und sich für den Erhalt des Gartens bis Ende des Jahres 2021 stark zu machen. Genauer gesagt fordern wir das brach liegende Gelände in der Sigridstraße 11A am Fuße des Volksparks Prenzlauer Berg als Standort für den Turnhallenbau in Betracht zu ziehen und alles politische und verwaltungstechnische zu tun, um hier schnellstmöglich den Turnhallenbau zu ermöglichen und zeitgleich den Peace of Land Garten vor der Versiegelung zu retten.
Was die Rettung des Gartens kosten würde: Es bräuchte zusätzliche finanziellen Mittel für die geänderte Planung, einen späteren Baubeginn und politischen Willen, diese neue Fläche mit allen Genehmigungen und Plänen auszustatten, damit dort mit dem Bau begonnen werden könnte.

Wir hoffen dass die Turnhalle auf dieser alternativen Fläche gebaut werden kann. So haben die Kinder nicht nur eine Turnhalle sondern auch einen Lern- und Mitmachgarten im Peace of Land.

Kein Gartenmord für Hallensport!
Nur über meine Eiche.

November 2021 – Aktuell sammeln wir Solidaritätsschreiben. Wenn du dich mit Peace of Land verbunden fühlst oder eine gute Erfahrung mit uns verbindest kannst Du uns helfen, indem Du einen Unterstützerbrief formulierst und darlegst, warum Du Peace of Land schützenswert findest. Info weiter unten.



Liebe Freund:Innen, Partner:Innen und Unterstützer:Innen von PEACE OF LAND,

die meisten von euch wissen bereits, dass uns seit Jahren die Vertreibung aus unserem Paradies am Weingarten droht, wegen eines dringend benötigten Turnhallenbaus für die Grundschule im Blumenviertel.

Auch wenn man uns wieder temporäre Ersatzflächen anbietet, so sind wir nicht in der Lage dieses 4000m² große Ökosystem mit allem, was darin wohnt (Bodenleben, Insekten, Schmetterlinge, Wasserlebewesen, Kleintiere wie Igel und viele Vögel) woanders hin zu transferieren.
Im Falle einer Bebauung ist der Lebensraum für ALLE diese Lebewesen sowie für knapp 150 fest verwurzelte Bäume und Sträucher verloren. Auch unser Raum für soziales Miteinander, fürs gemeinsam Kochen, Bauen, Spielen, Nachbarschaftsfeste oder Wissensaustausch würde aus dem Bezirk Pankow und der Stadt verschwinden.

PEACE OF LAND ist eben nicht ein paar mobile Hochbeete mit einjährigem Gemüse. PEACE OF LAND ist dieses Stück Land am Weingarten 14, mit allem darauf existierendem Leben und Lebensräumen zu denen auch über 50 alte Bestandsbäume zählen. Laut einer Beobachtung von ForscherInnen der TU Berlin in 2020 sind wir der Gemeinschaftsgarten in Berlin mit der größten Diversität an Bestandsbäumen, darunter Eiche, Esche, Eberesche, Kastanie, Mammutbaum, Blaufichte, Birken, Ulmen, diverse Ahornarten, Holunder, Hasel, Robinien, Walnussbäume, Kirschpflaume & Mirabellenbäume. Daneben gibt es etwa 60 junge Obst und Nussbäume sowie Beerensträucher, die Teil unseres inzwischen 5 Jahre alten Waldgartens sind und die allesamt Lebensmittel für uns Menschen produzieren. Daneben gibt es im Gelände eine Teichlandschaft und unterschiedlichste Bodenbegebenheiten, die auch Lebensraum und Nistplatz für Insekten sind. Es wurden 3 Bienenarten gefunden, die auf der Vorwarnliste für bedrohte Arten sind sowie eine Art, die bereits gefährdet ist.

Unser von mehr als 100 Menschen über 5 Jahre ausgebautes Gebäude umfasst inzwischen 180m², darin einen Seminarraum, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Cafe mit Terasse und eine Abholstelle für die Solidarische Landwirtschaft „SoLaWi Waldgarten“. Damit ist Peace of Land für uns faktisch ein Lebensmittelpunkt. Peace of Land ist ein Raum, wo viele Menschen sich begegnen, zentral, im Grünen, drinnen und draußen bei jedem Wetter.

Die beiderseitige Lösung
Anstatt eine Turnhalle auf dem Gelände des Peace of Lands zu bauen, und somit die Fläche zu versiegeln plädieren wir an einem anderen Ort für den Bau der Turnhalle im Blumenviertel – Wir schlagen dafür eine Brachfläche in der Sigridstraße 11A vor. Diese ist genauso weit für die Schüler:innen entfernt und ist sogar ein schöner Weg entlang vieler Bäume. Wir haben herausgefunden, dass die Typensporthalle TSH 60K auf diesem Gelände Platz findet.
Wir fordern, dass der Berliner Senat sowie der Bezirk Pankow gemeinsam mit uns und der Schule Lösungen finden und ermöglichen, die die Bedürfnisse aller Beteiligten in Einklang bringen. Mit den bisherigen Plänen verliert das Peace of Land seinen Platz und die Schule gewinnt eine Turnhalle. Und mit diesem neuen Vorschlag gewinnen beide ihre Plätze, der sie bedürfen!

Wir gratulieren allen neuen und alten Mandatsträger:innen und erbitten nun schnellstmöglich die Entscheidung über den Turnhallenbau erneut zu beleuchten und sich für den Erhalt des Gartens bis Ende des Jahres 2021 stark zu machen. Genauer gesagt fordern wir das brach liegende Gelände mit 3.000m² in der Sigridstraße 11A am Fuße des Volksparks Prenzlauer Berg als Standort für den Turnhallenbau in Betracht zu ziehen und alles politische und verwaltungstechnische zu tun, um hier schnellstmöglich den Turnhallenbau zu ermöglichen und zeitgleich den Peace of Land Garten vor der Versiegelung zu retten.

Es gibt unzählige Gründe für den Erhalt dieses Ortes zu kämpfen.
Deshalb brauchen wir heute Deine Unterstützung!

Du kannst uns helfen, indem Du einen Unterstützerbrief formulierst und darlegst, warum Du Peace of Land schützenswert findest. Was bedeutet Dir dieses Projekt? Wie bist Du mit dem Grundstück, den Menschen, dem Projekt verbunden? Inwieweit hast Du von unserem Projekt profitiert?
Welche Themen sind für Dich in der Nachbarschaft, im Bezirk, in Berlin wichtig, die wir bedienen?

• Permakultur
• Bodenaufbau
• Urbane Landwirtschaft / Regenerative Landwirtschaft
• gemeinsam Gärtnern
• Landschaftsgestaltung
• Wasser
• Lebensmittel anbauen, ernten, verarbeiten, haltbar machen (Lebensmittelpunkt)
• Gesundheit durch Heilkräuter und Naturkosmetik
• Lehren und Lernen & Forschen
• Naturerfahrung für Kinder & Erwachsene
• Wissenschaft & Forschung
• Umweltschutz, Tierschutz und Biodiversität
• Nachbarschaft & Soziales
• Teilhabe, Gemeinschaftsstrukturen, Konsensfindung, Gesprächskultur, Austausch
• Expirimentierfeld für nachhaltiges Leben und Wirtschaften
• Kreislaufwirtschaft
• nachhaltiges Bauen (Recycling / Upcycling )
• Klimaschutz & Klimaresilienz im Kiez (Temperatur Pufferspeicher, CO2 Senke, Wasserspeicher)



Bitte gebt als Adressaten folgende an: Bezirksamt Pankow von Berlin, Bürgermeisterin Pankow, BVV Pankow & Berliner Senat

Bitte schicke diesen Brief per E-Mail mit dem Betreff „Solidarität und Zukunft für Peace of Land“ an: zukunft@peaceof.land
Wenn du willst auch gleich direkt an:
Bezirksamt Pankow von Berlin poststelle@ba-pankow.berlin.de
Bürgermeisterin Pankow bezirksbuergermeister@ba-pankow.berlin.de
BVV Pankow bvv-buero@ba-pankow.berlin.de
Wir werden die Schreiben bündeln und an diese und mehr Adressen schicken.

Hier findest Du bereits eingesendete Soli-Schreiben unter dem Text.: https://www.peaceof.land/projekt/zukunft/
  1.   stefantast
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  4. Letzte Antwort von Gudrun Walesch
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Gärten an sich können ja schon Kunst sein, es könnten dazu noch weitere Projekte interessant sein, um das Bewusstsein, die Aufmerksamkeit auf zusätzliche Sichtweisen zu lenken.

Interessant fand ich letztens dieses Projekt von Agnes...
Gärten an sich können ja schon Kunst sein, es könnten dazu noch weitere Projekte interessant sein, um das Bewusstsein, die Aufmerksamkeit auf zusätzliche Sichtweisen zu lenken.

Interessant fand ich letztens dieses Projekt von Agnes Meyer-Brandis (wurde aber nicht in einem Garten inszeniert, letztens in der Kulturzeit gesehen):

http://www.blubblubb.net/OneTreeID/index.html

"Das Projekt One Tree ID verwandelt die VOC*-Identität eines bestimmten Baumes in ein Parfüm, das dann auf den menschlichen Körper aufgetragen werden kann.
Durch das Auftragen des Parfums kann eine Person nicht nur Merkmale des Baumes, neben dem sie steht, unsichtbar tragen, sondern auch Teile seines Kommunikationssystems nutzen und möglicherweise eine Unterhaltung führen, die - obwohl von Natur aus unsichtbar und unhörbar - auf der biochemischen Ebene stattfindet, die Pflanzen für den Informationsaustausch nutzen." (übersetzt mit deepl)

oder das zum Thema: alles messen / Butterflyeffect (meine Interpretation) http://www.blubblubb.net/tea/
oder zum Thema: Migration / Veränderung der Natur "Tree Migratoin" http://www.blubblubb.net/otm/ (erinnert mich auch an invasive Pflanzen)

Habt ihr schon künstlerische Installationen/Aktionen im Gemeinschaftsgarten gehabt? Wie waren Eure Erfahrungen?
  1.   werner
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  4. Letzte Antwort von Severin
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bei der Ausstellung "future food" im Hygiene Museum in Dresden (beides sehr empfehlenswert) https://www.dhmd.de/ausstellungen/rueckblick/future-food/ gabs auch ein paar Infos zu Gemeinschaftsgärten.

Auch bei anderen Ausstellungen hatte ich...
bei der Ausstellung "future food" im Hygiene Museum in Dresden (beides sehr empfehlenswert) https://www.dhmd.de/ausstellungen/rueckblick/future-food/ gabs auch ein paar Infos zu Gemeinschaftsgärten.

Auch bei anderen Ausstellungen hatte ich schon spärliche Infos gesehen oder auch vermisst.

Hatte schon wer guten Kontakt mit Museen und anderen Ausstellungsanbietern und kann von Erfahrungen berichten und vielleicht hilfreiche Tipps geben?
Oder besteht kein Interesse daran und wenn das so ist, warum?
  1.   werner
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  4. Letzte Antwort von Volker Croy
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schön um zu schauen, was es international an Garten- und anderen Projekten gibt.
Der Urban Nature Atlas, der im Rahmen des NATURVATION-Projekts entwickelt wurde, ist die bisher umfassendste Datenbank zu naturbasierten Lösungen für Städte. Der...
schön um zu schauen, was es international an Garten- und anderen Projekten gibt.
Der Urban Nature Atlas, der im Rahmen des NATURVATION-Projekts entwickelt wurde, ist die bisher umfassendste Datenbank zu naturbasierten Lösungen für Städte. Der Urban Nature Atlas wurde als Ergebnis einer systematischen Erhebung von naturbasierten Lösungen in 100 europäischen Städten erstellt und bietet die Grundlage für die Analyse von sozioökonomischen und Innovationsmustern, die mit urbanen naturbasierten Lösungen in Europa verbunden sind. Darüber hinaus wird der Urban Nature Atlas global und umfasst nun auch Inhalte aus dem außereuropäischen Ausland.
(übersetzt mit DeepL von hier https://naturvation.eu/atlas )

Zum Atlas -> https://una.city/
  1.   werner
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  4. Letzte Antwort von werner
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Berlin braucht mehr Gärten!
Wir vom Forum Stadtgärtnern https://forum-stadtgaertnern.org/ schreiben gerade an einem Magazin, in dem wir dieser Forderung mit vielfältigen Beispielen Nachdruck verleihen wollen.
Damit das Magazin auch physisch...
Berlin braucht mehr Gärten!
Wir vom Forum Stadtgärtnern https://forum-stadtgaertnern.org/ schreiben gerade an einem Magazin, in dem wir dieser Forderung mit vielfältigen Beispielen Nachdruck verleihen wollen.
Damit das Magazin auch physisch erscheinen kann und als gedrucktes Exemplar von Hand zu Hand gereicht und unsere Botschaft verbreitet werden kann, brauchen wir eure Hilfe! BERLIN BRAUCHT MEHR GÄRTEN!

Alle Spenderinnen* können selbstverständlich ihr Exemplar erhalten! Schreibt eine Nachricht und wir reservieren euer Magazin.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr das Magazin unterstützen würdet!
Über eine Spende und/oder über Weiterleitung des Crowdfunding-Aufrufes.

Dort findet Ihr zudem weitere Infos zur parzelle, den Inhalten und den mitwirkenden Menschen:

https://www.betterplace.me/berlin-braucht-mehr-gaerten

Weitere infos:
Die neue Ausgabe soll kurz vor der Bundestagswahl erscheinen, an sich zum nächsten Forum Stadtgärtnern am Freitag, den 20. August 2021 in Berlin. Das Magazin soll über Crowdfunding und Anzeigen bezuschusst werden, so dass es in Druck gehen und dann mit nur kleiner Schutzgebühr abgegeben werden kann. Die Auflagenhöhe ist abhängig von der Finanzierung. Das Heft soll an Klein- und Gemeinschaftsgärtner*innen der Stadt, an Politik, Verwaltung, Stadtplaner*innen und alle Interessierten gehen.
Könntet Ihr Euch vorstellen, eine Anzeige zu Eurem Garten/n Angeboten (Kosten: 50 € bis 200 €, je nach Größe) einzubringen? Natürlich schicken wir euch dann gerne das Magazin zu oder Ihr könnt es beim nächsten Forum in Empfang nehmen ;-) (Einladungen folgt).
  1.   evaf
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  4. Letzte Antwort von Severin
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"Er ist Gärtner, kein Jäger"

Dieses Fazit einer Vorstellung des Musikers Hans-Jürgen Buchner (Haindling)* zeigt eine grundsätzliche Lebenshaltung auf, die das Gärtnern bringen kann. Erschaffen versus Aneignen, Miteinander versus Konkurrenz....
"Er ist Gärtner, kein Jäger"

Dieses Fazit einer Vorstellung des Musikers Hans-Jürgen Buchner (Haindling)* zeigt eine grundsätzliche Lebenshaltung auf, die das Gärtnern bringen kann. Erschaffen versus Aneignen, Miteinander versus Konkurrenz. So eine strikte Zuordnnung sollte meines Erachtens nur zur Orientierung, Richtungsanziege dienen, weil sie sonst ein Gegeneinander nährt.

Bei "Gärtner" und "Jäger" kommen bestimme idealisierte Vorstellungen in den Sinn. Es gibt auch Gärtner*innen, die Flächen zuschottern, mit Chemie begießen und sich um die Auswirkungen ihres Tuns wenig Gedanken machen - im Vergleich zu Jäger*innen, die sich als Pfleger:innen des Wildbestands sehen und als Alternative zu industrieller Fleischproduktion.

Kann "Gärtner" als Bild dienen für ein schöpfendes, achtsames Umgehen mit der Um-Welt?
Wie rücksichtsvoll mit der Natur sind Gärtner*innen im allgemeinen Durchschnitt? Hat diese Einstellung Auswirkungen auf das Leben und Arbeiten in Gemeinschaft? Oder ist die Grundhaltung eines Menschen ausschlaggebend, wie der Garten genützt wird ("meine gesicherte Lebensmittelproduktion", "mein perfekt gestylter Trendgarten", "meine Ruheoase", ...).

*) in der Kulturzeit vom 18.5.
https://www.br.de/mediathek/video/in-haindling-dahoam-hans-juergen-buchner-wohnt-immer-noch-in-seinem-kleinen-niederbayerischen-dorf-av:6094180d2eddbc0007a62a52
  1.   werner
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  4. Letzte Antwort von werner
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Guten Tag!
Wie geht es Ihnen?

I'm Felipe Jardim, Brazilian, PhD. candidate in Urbanistic Law vinculated to UniJena.
I'm researching about urban community agriculture in Brazil and in Germany so, please, I would like to ask what is the role...
Guten Tag!
Wie geht es Ihnen?

I'm Felipe Jardim, Brazilian, PhD. candidate in Urbanistic Law vinculated to UniJena.
I'm researching about urban community agriculture in Brazil and in Germany so, please, I would like to ask what is the role of the Berlin's City Hall for the urban gardening: financing? oversight? taxation? law regulation?

PS: Here is the abstract of my project:

Scientific reports diagnose increasing destabilization in food production due to climate change. Furthermore, the world's growing (urban) population demands more food. Responding to the worsening food crisis in a sustainable, healthy and democratic way while protecting workers' rights is one of the challenges of all the world for next decades. Among pertinent experiments in local action, the urban agriculture of the Hortas Cariocas Program stands out as a socio-environmental resilience public policy project of the city of Rio de Janeiro, since 2006. Parts of its sustainable urban production of fruit and vegetables are donated to schools and Rio's residents, while another part is sold to generate income for the workers involved. Since the onset of the Covid-19 pandemic, the program has begun donating its full production volume (about 82 tons of food in 2020) to contribute to the right to healthy food for the poorest. The paper presents a case study on this project elaborated from documentary analysis (legislation and scientific/public reports), field observation and the collection and analysis of data provided by the City Hall, with the goal of monitoring the cited public policy in its legal dimension as part of a doctoral thesis research. It analyzes the program's contributions to the realization of human rights as well as to the achievement of the Sustainable Development Goals, finding that such schemes have the potential to make the development of cities more socially resilient using low-cost actions and tools, despite some flaws in data transparency and possible legal uncertainty. As a second case of local action, the research will expand the exploration to urban agriculture projects in Berlin/Germany (data not collected yet) to contrast with Rio's case. It presents the similarities and differences in the legal status, social functions and contributions to sustainable development and human rights of urban agriculture in these very different settings, indicating possible avenues for legislative support.

Keywords: Community urban agriculture. Rio de Janeiro. Berlin. Sustainable development.
  1.   fj2911
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  4. Letzte Antwort von Severin
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lasst uns hier Infos und Links zu Projekten aus der ganzen Welt sammeln, die gemeinschaftliches Gärtnern oder den Gedanken essbare Stadt voranbringen, oder einfach Bewusstsein schaffen für grünere, lebenswerte Städte.

Österreich:

+ Wien,...
lasst uns hier Infos und Links zu Projekten aus der ganzen Welt sammeln, die gemeinschaftliches Gärtnern oder den Gedanken essbare Stadt voranbringen, oder einfach Bewusstsein schaffen für grünere, lebenswerte Städte.

Österreich:

+ Wien, Kreiskartoffel http://kreiskartoffel.net/
"Ein Kreisverkehr in Wien/St.Marx wird zum Erdäpfelfeld! Das Artefakt einer autozentristischen Stadtplanung wird zu einem Symbol für urbane Lebensmittelsouveränität im Sinne einer Postwachstumsökonomie umgedeutet."

Bitte schreibt Projekte in die Antworten, ich trage sie dann von Zeit zu Zeit in die Liste nach.
:-) werner
  1.   werner
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  4. Letzte Antwort von Severin
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An alle die an dem Thema "Nutzung, Aktivierung und Sicherung von Gartenflächen" interessiert sind, finden vielleicht bei den Werkstätten des Berliner Gemeinschaftsgarten-Programms im Mai interessante Gedanken.

https://mein.berlin.de/projekte/b...
An alle die an dem Thema "Nutzung, Aktivierung und Sicherung von Gartenflächen" interessiert sind, finden vielleicht bei den Werkstätten des Berliner Gemeinschaftsgarten-Programms im Mai interessante Gedanken.

https://mein.berlin.de/projekte/berliner-gemeinschaftsgarten-programm/
  1.   Severin
  2.   175 Aufrufe
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über den Artikel "warum Pflanzen glücklich machen" (-> https://urbane-gaerten.de/community/gruppen/36-medientipps/28-discussions/eintrag/342-artikel-warum-pflanzen-gluecklich-machen-spektrum-der-wissenschaft )
bin ich auf die Gartentherapie gestossen.

DerInterkulturelle Heilgarten Berlin-Moabit nützt das https://urbane-gaerten.de/5-urbane-gaerten/berlin/94-interkultureller-heilgarten-berlin-moabit
hier mehr dazu: https://www.ueberleben.org/unsere-arbeit/schwerpunkte/gartentherapie/

Die Donauuni Krems (Österreich) bietet einen Lehrgang dazu an: https://www.donau-uni.ac.at/de/studium/gartentherapie/index.php

Die "Gesellschaft für Gartenbau und Therapie" https://www.ggut.org/ schreibt:

Gärtnern ist ein flexibles Medium, mit dem man vieles erreichen kann. Z.B. kann man nach einer Erkrankung oder einem Unfall wieder genesen und Kräfte sammeln, indem man sich im Garten betätigt. Es bietet vielfältige und sinnvolle Abwechslung, die Menschen hilft, in einer schwierigen Zeit mit dem Leben zurecht zu kommen. Konzentration und Schreibfähigkeit können unterstützt werden, z.B. durch so einfache Tätigkeiten wie das Beschriften von Pflanzschildern oder das Lesen gärtnerischer Anleitungen. Manche Menschen mit Einschränkungen möchten den Garten und das Gärtnern einfach nur genießen, benötigen jedoch praktischen Rat und Kenntnisse, um anzufangen oder weiter zu kommen.

Hat wer von Euch damit Erfahrungen?

Was können andere Gemeinschaftsgärten davon anwenden?


  1.   werner
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  4. Letzte Antwort von werner
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