Diskussionen

Ein interessantes Interview, mit ein paar guten Gedanken und einem Schluß, dem ich nicht zur Gänze folgen kann:
https://www.derstandard.at/story/2000123713130/bionikerin-wir-werden-uns-von-der-natur-abkapseln-muessen

Frau Gebeshuber meint...
Ein interessantes Interview, mit ein paar guten Gedanken und einem Schluß, dem ich nicht zur Gänze folgen kann:
https://www.derstandard.at/story/2000123713130/bionikerin-wir-werden-uns-von-der-natur-abkapseln-muessen

Frau Gebeshuber meint u.a.:

"Bei uns kommt nicht nur die Verantwortung für die Zukunft zu kurz, sondern wir stellen auch jeden Einzelnen in den Mittelpunkt. Es ist ein großer Unterschied, ob man sich als Ich-AG sieht, die Erfolg, Erfolg, Erfolg wie Perlen auf einer Schnur nacheinander aufreihen muss, oder sich als Teil einer Bewegung in eine bessere Zukunft begreift, die auch für noch nicht Geborene mitdenkt. Dieses Denken in die weitere Zukunft, die Zukunftsvision, geht bei uns zusehends verloren – auch weil wir in verschiedenste Sachzwänge eingesperrt sind. "

und

"Wie man eine solidarische Gesellschaft baut, wie man nachhaltig Politik, Technologien und internationale Beziehungen angeht, wie wir gemeinsam definieren, wie wir in Zukunft leben wollen. Es geht ja eigentlich um das gute Leben – im Idealfall für alle. Wir sollten schauen, welche Voraussetzungen wir dafür brauchen. Etwa dass wir darauf achten müssen, dass Artensterben und Klimawandel automatisch in den langfristigen Entscheidungen berücksichtigt werden. Wir müssen unseren Nachkommen diese Art des Denkens lernen, den Leuten zeigen, in welche verschiedenen Richtungen man denken kann und was man als Einzelner bewirken kann, wenn man will."

und

"Es ist sehr wichtig, dass die Menschen beginnen, Respekt vor der belebten Natur zu entwickeln, Ehrfurcht vor dem Leben. Mir gefällt dieses Zitat von Albert Schweitzer sehr gut: "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will." Diese Philosophie ist aber sehr schwer zu befolgen, weil sich der größte Teil der Zivilisation der Zukunft mehr und mehr von der Natur abkapseln wird. Das wird sie auch müssen, weil die Eingriffe ansonsten viel zu stark sind."

und

"In Zukunft wird es immer mehr so sein, dass ein kleiner Teil ein sehr schönes, gut geschütztes Luxusleben in der realen Welt führt, aber die meisten anderen digitale Träume träumen. Der Vorteil dieser digitalen Träume für die Menschen ist, dass sie sehr gut und schön in Kontakt mit vielen anderen Menschen und Gegenden kommen. Gleichzeitig würde es sehr viel Druck von der Natur wegnehmen und schlussendlich ein akzeptabler Kompromiss für alle Beteiligten sein."

Beim letzten kann ich nicht mehr ganz mitgehen, würde aber gern erstmal Eure Meinung dazu lesen.


  1.   werner
  2.   28 Aufrufe
  3.   0 Antworten
Gelöst Gesperrt Unbeantwortet
Auf einem kleinen Grundstück (z.B. Brache zwischen den Häusern) werden auf gutem Boden heimische Baum und Pflanzenarten gesetzt. Durch die stärkere Konkurrenz wächst alles schneller. Die ersten paar Jahre regelmäßig gießen und Unkraut jäten, aber...
Auf einem kleinen Grundstück (z.B. Brache zwischen den Häusern) werden auf gutem Boden heimische Baum und Pflanzenarten gesetzt. Durch die stärkere Konkurrenz wächst alles schneller. Die ersten paar Jahre regelmäßig gießen und Unkraut jäten, aber die Pflanzen nicht stutzen. Nach ein paar Jahren kann der Miniwald sich selbst überlassen werden.

https://blog.ed.ted.com/2020/04/27/how-to-grow-your-own-tiny-forest/

In der Uckermark gibts schon einen:

https://www.eskp.de/klimawandel/wald-der-vielfalt-der-erste-tiny-forest-brandenburgs-9351092/

  1.   werner
  2.   50 Aufrufe
  3.   3 Antworten
  4. Letzte Antwort von werner
Gelöst Gesperrt Unbeantwortet
Gerade habe ich einen Artikel gelesen über die Leerstände in Ergeschossen in Wien: https://www.derstandard.at/story/2000123712353/unbelebte-erdgeschosse-eine-abhilfe-waere-einfuehrung-einer-leerstandsabgabe

Das ist ja in anderen Städten...
Gerade habe ich einen Artikel gelesen über die Leerstände in Ergeschossen in Wien: https://www.derstandard.at/story/2000123712353/unbelebte-erdgeschosse-eine-abhilfe-waere-einfuehrung-einer-leerstandsabgabe

Das ist ja in anderen Städten genauso. Es geht dabei auch um neue Ideen für die Ladennutzung.

Gerade sonnige Geschäftslokale mit großer Glasfront könnten u.U. auch als Glashaus genutzt werden, zum Vorziehen von Pflanzen, zum Überwintern, für tropischere Pflanzen. Entweder wie ein Gemeinschaftsgarten oder als vermietete "Parzellen".

Ergänzend können auch Sitzplätze und eine kleine Bibliothek angeboten werden in den hinteren Bereichen des Geschäftslokals.

Das würde auch manche Straßenzüge viel freundlicher gestalten und durch die jeweilige Nachbarschaft genutzt und finanziert werden.

Eine Vorstellung, wie das aussehen kann (aber noch dichter bepflanzt) gibt das roots-Cafe bei mir in der Nähe: https://www.roots-pflanzencafe.de/look-inside

Vielleicht könnte man mit Spiegeln unter den Glasflächen auch noch mehr Licht in den Raum leiten.

  1.   werner
  2.   111 Aufrufe
  3.   0 Antworten
Gelöst Gesperrt Unbeantwortet
Die Seite 2000m² kennen vermutlich viele, beim Flächenbuffet wird nochmal epxlizit dargestellt, wieviel Fläche für ein Gericht gebraucht wird: https://www.2000m2.eu/de/das-flaechenbuffet/

Ich stelle mir dabei gerade die Frage, wieviel...
Die Seite 2000m² kennen vermutlich viele, beim Flächenbuffet wird nochmal epxlizit dargestellt, wieviel Fläche für ein Gericht gebraucht wird: https://www.2000m2.eu/de/das-flaechenbuffet/

Ich stelle mir dabei gerade die Frage, wieviel gärtnerische, manuelle Arbeitszeit dafür aufgewendet werden müsste?
Alleine, als Gartengruppe, Solawi. Wieviel müsste eine Person wöchentlich an gärtnerischer Arbeitszeit aufwenden, um in einem Team alle Lebensmittel ernten zu können? (Alle Lebensmittel, die in einer Woche von den Mitarbeitenden verzehrt werden.)
  1.   Gärtner
  2.   215 Aufrufe
  3.   0 Antworten
Gelöst Gesperrt Unbeantwortet
Eine (ältere) Liste der Städte, die essbar werden wollen:
https://www.essbare-stadt-minden.de/wissenswertes/links-essbare-staedte-geplant-vorgeschlagen/
(letzte Aktualisierung: 14. September 2016)

Ein paar der Links habe ich mir...
Eine (ältere) Liste der Städte, die essbar werden wollen:
https://www.essbare-stadt-minden.de/wissenswertes/links-essbare-staedte-geplant-vorgeschlagen/
(letzte Aktualisierung: 14. September 2016)

Ein paar der Links habe ich mir angesehen: größtenteils Presseartikel, wo das Konzept gefeiert wird, gefolgt von einem "wir wollen auch". (einige Links gehen auch ins Leere).
Da ist es spannend zu sehen, was sich in den letzten Jahren getan hat.

Wie ist es in Deiner Stadt? Wie war es vor 10 Jahren?
  1.   werner
  2.   213 Aufrufe
  3.   2 Antworten
  4. Letzte Antwort von werner
Gelöst Gesperrt Unbeantwortet
Keine Diskussionen vorhanden
Fehler beim Laden das Tooltip.