Die urbanen Gemein­schafts­gärten im Überblick
Urbane Gemeinschaftsgärten haben viele Namen und unterschiedliche Formen: Am bekanntesten sind die Interkulturellen Gärten, deren „Prototyp“ Mitte der 90er Jahre in Göttingen entstand. Hier ist das gemeinsame Gärtnern Ausgangspunkt für den Austausch von Menschen aus unterschiedlichen Herkunftskulturen. Darüber hinaus gibt es Kiezgärten, Nachbarschaftsgärten, Selbsternteprojekte, Stadtteilgärten, Guerilla Gardening-Aktionen und die wachsende Zahl der mobilen urbanen Landwirtschaftsprojekte. Vielen neuen Gartenformen gemeinsam ist, dass der städtische Gemüsegarten als Medium und Plattform für Themen wie Stadtökologie und Stadtplanung, (Welt-)Ernährung, Nachbarschaftsgestaltung, lokalen Wissenstransfer oder transkulturellen Austausch fungiert.

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