Boden im urbanen Raum - Versiegelung und Entsiegelung am Beispiel der Tegeler Stadtheide erleben

Boden im urbanen Raum - Versiegelung und Entsiegelung am Beispiel der Tegeler Stadtheide erleben

Von 18.09.2026 15:00 bis 18.09.2026 18:30

Ort: Tegeler Stadtheide


Böden sind die unsichtbaren Helden unserer Stadt – sie sind unser artenreichster Lebensraum, erfüllen zentrale Ökosystemleistungen, wie Wasserspeicherung, Nährstoffkreisläufe und Klimaregulierung, und bilden ein Archiv für unsere Natur- und Kulturgeschichte. Trotz dieser Schlüsselfunktionen für Naturschutz, Klimaschutz und Klimaanpassung, wird der Boden in der öffentlichen Wahrnehmung oft als rein abiotisches Schutzgut ohne Relevanz für Mensch und Natur oder auch nur als Baugrund wahrgenommen. Besonders in einem großflächig urban geprägten Raum wie Berlin führen Versiegelung, Verdichtung und Nutzungsdruck zu einem Verlust von Bodenfunktionen, obwohl diese für die Bewältigung aktueller Herausforderungen wie Hitzeinseln, Überflutungsschutz oder Biodiversitätsverlust entscheidend sind.

Auf dem ehemaligen Flughafengelände Tegel bietet sich eine einzigartige Chance. Hier liegen nie versiegelte, frisch entsiegelte und noch versiegelte Flächen direkt nebeneinander. In unserem praktischen Workshop erkunden wir an zwei Bodenprofilen, wie Versiegelung und Entsiegelung Bodenfunktionen beeinflussen.

Im Fokus stehen:

Mit dem Stadtbodenkundler Kolja Thestorf (HU Berlin, Geographisches Institut) und dem BODENplus-Team des UfU. In Kooperation mit Grün Berlin und mit Querbezügen zum Berliner Entsiegelungsprogramm (vorsorgender Bodenschutz, Referat II C, SenMVKU).

Hier gehts zur Anmeldung. Weitere Infos zu BODENplus gibts hier.