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Eigenes Saatgut gewinnen ist nicht nur ein politisch wichtiges Statement. Es macht Spaß und ermöglicht Gärtner*innen ihr...
Eigenes Saatgut gewinnen ist nicht nur ein politisch wichtiges Statement. Es macht Spaß und ermöglicht Gärtner*innen ihre Nutzpflanzen immer besser den Standortbedingungen anzupassen. Ihr erfahrt hier Aussaatbedingungen und Hauptaussaatzeiten, sowie weiteres Wissenswertes zum Thema Saatgut und Jungpflanzen und bekommt Tipps zum Saatguttausch. Wir freuen uns auf eure Fragen. Hier auch der Platz, um eigene Erfahrungen weiterzugeben.
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  •   werner hat den Beitrag vor 1 Woche kommentiert
    Klappt das, wenn ich Tomatenpflanzen ausgeize (die Nebenäste ohne Blüten und Früchte) und die Stengel dann in Wasser stelle, dass die dann Wurzeln bilden und neue Tomatenpflanzen? Oder das Grün besser gleich an der Stelle zum Mulchen nehmen oder auf den Kompost?
    • Ja klar! Tomatenstecklinge bewurzeln in der Regel sehr gut, wenn die Umgebungstemperatur hoch genug ist. Und da die eh nur im Sommer wachsen, sollteJa klar! Tomatenstecklinge bewurzeln in der Regel sehr gut, wenn die Umgebungstemperatur hoch genug ist. Und da die eh nur im Sommer wachsen, sollte das kein Problem sein.
      Ich habe sogar ein paarmal erlebt, wie sie bewurzeln, wenn man sie einfach nur in feuchte Erde steckt.

      Es ist eine sehr gute Verwendung der Geiztriebe, da die im unteren Teil keine Blüten bilden, und somit die Früchte nicht in Bodennähe sind wo sie verschmutzen.
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    • Danke, dann probier ich das bei Gelegenheit.
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  •   EikeW hat den Beitrag vor 1 Woche kommentiert
    Pfirsiche, Nektarinen, Marillen, etc: was muss ich berücksichtigen, dass ich aus den Kernen von traumhaft schmeckenden Früchten irgendwann ein Bäumchen ziehen kann?
    • Es muss eine "kernechte" (= samenfeste) Sorte sein. Und am besten noch eine wurzelechte, denn nicht alle kernechten Sorten bilden hinreichend starkeEs muss eine "kernechte" (= samenfeste) Sorte sein. Und am besten noch eine wurzelechte, denn nicht alle kernechten Sorten bilden hinreichend starke Wurzeln aus.

      Allerdings sind die nicht-kernechten Sorten in der Regel wurzelecht, und man kann sie als Veredelungsunterlage verwenden.

      Am beliebtesten ist zur Samenvermehrung wohl der 'Rote Ellerstädter' (auch 'Kernechter vom Vorgebirge'), eine alte Sorte mit nicht allzu hohen Ansprüchen:  https://de.wikipedia.org/wiki/Roter_Ellerst%C3%A4dter
      In Ostdeutschland sind 'Proskauer' und 'Naundorfer Kernechter' vermutlich besser angepasst.

      Für Nektarinen und Aprikosen/Marillen gilt dasselbe.

      Wie die meisten Rosengewächse braucht auch Steinobst eine Kältebehandlung (Stratifizierung). Zudem müssen noch die keimhemmenden Substanzen aus der Schale des Kerns ausgewaschen werden.
      Die einfachste Methode ist, die Kerne im Herbst zu säen, und so aufzustellen, dass sie im Winter ordentlich Kälte und Niederschläge abbekommen. Aber das führt in der Regel dazu, dass sich Mäuse über die Saat hermachen, denn die scheinen die nahrhaften Samen selkbst durch den Boden hindurch riechen zu können...

      Um das zu verhindern, sollten die Kerne mindestens 2, besser 4 Monate bei maximal 5°C gelagert werden (Kühlschrank). Und vor der Aussaat mindestens eine Woche lang täglich mindestens 2mal unter fließendem Wasser spülen.
      Die Aussaat erfolgt dann am besten im April, rund 3-5 cm tief. Da nicht immer klar ist, auf welcher Seite des Samens die Wurzel austritt, würde ich sie einfach auf die Breitseite legen.

      Allerdings ist die Keimrate auch dann noch ziemlich gering. Generell würde ich empfehlen, die Samen so schnell wie möglich kühl zu lagern, denn wenn sie bei Raumtemperatur austrocknen, ist der Keimling shcnell hinüber.
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    • Also nicht so einfach, ich fasse für mich zusammen:

      1. die Sorte, die ich am Markt bekommen, kenne ich nicht. Aber ich kanns ja mal probieren
      2.Also nicht so einfach, ich fasse für mich zusammen:

      1. die Sorte, die ich am Markt bekommen, kenne ich nicht. Aber ich kanns ja mal probieren
      2. gleich kühl lagern (soll nicht austrocknen, was bei Raumtemperatur leicht passiert, besonders im Sommer)
      3. dann im Kühlschrank lassen bis Mitte März
      4. dann zwei Wochen lang jeden Tag 2x rausnehmen, unter fließendem Wasser spülen und wieder rein in den Kühlschrank
      5. auspflanzen 3-5 cm tief, auf die Breitseite legen (weil nicht klar ist, wo die Wurzel aus dem Samen wächst)

      alternativ:
      4. im Herbst auspflanzen in einem Topf, wo keine Mäuse rankönnen, damit der Kern Kälte spürt.

      Stimmt das so, @EikeW ?

      Könnte ich auch mehrere Kerne in einem Topf über Winter den Frost spüren lassen und dann die Pflanzen, die was werden, rausnehmen?

      Müsste ich bei der Topfmethode auch vorher mit Wasser spülen oder hält sich die Feuchtigkeit durch die Erde?
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    • Ja, das stimmt so

      Wenn du schon im Herbst aussäst, solltest du trotzdem die Samen im Kühlschrank aufbewahren, aber das Waschen fällt dann flachJa, das stimmt so

      Wenn du schon im Herbst aussäst, solltest du trotzdem die Samen im Kühlschrank aufbewahren, aber das Waschen fällt dann flach (machen die Niederschläge im Winterhalbjahr)

      Probier ruhig die Samen von gekauften Früchten. Zumindest bei Marillen sind es oft kernechte Sorten.
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  • Jonas -die Urbanisten- ist der Gruppe beigetreten.
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  •   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 2 Wochen kommentiert
    Der Frühsommer ist da, und damit die beste Aussaatzeit für die meisten Hülsenfrüchte. Aber oft passiert es, dass nichts oder nur wenig aufgeht. Schnecken und Tauben lieben die proteinreichen Keimlinge, aber in vielen Fällen liegt der Grund für mangelnden Erfolg schon bei der Aussaat.

    Um dem abzuhelfen, kursieren eine Menge Tricks und Hausmittel.

    Was macht ihr, damit eure Bohnen (und Sojabohnen, Spaghettibohnen, Mungbohnen, Kichererbsen, Wicken, Platterbsen, Bockshornklee, und so weiter) gut keimen?
    Was sind eure Erfahrungen mit unterschiedlichen Methoden?
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  •   werner hat den Beitrag vor 3 Wochen mit 'Gefällt mir' markiert
    Der Hochsommer steht vor der Tür, und zum Glück scheint sich die Dürre der letzten Jahre nicht zu wiederholen. Dennoch - die heißesten und trockensten Monate sind meist kein guter Zeitpunkt für eine Aussaat. Viele Jungpflanzen überleben bei solchen Bedingungen nicht lange, und manches Saatgut will bei hohen Temperaturen gar nicht keimen.

    Was kann trotzdem gesät werden? Hier eine kleine Liste der aktuellen Aussaaten:

    * Tropische Sommerblumen, zB Tagetes
    * Überwinternde kurzlebige Blütenstauden wie Vergissmeinnicht und Veilchen
    * So ziemlich alle zweijährigen (nach der Blüte absterbenden) Wildpflanzen außer Doldenblütlern, insbesondere Nachtkerzen und Königskerzen
    * Gründüngungen, wie Gelbsenf
    * Kräuter, vor allem Stauden, aber auch Basilikum, Dill und Kerbel
    * Salatgemüse wie Rucola, Radicchio, Chicoree, Endivie, Eisberg-, Kraus- und Romanasalat (Für die meisten Kopfsalat-Sorten ist es zu warm). Bei Wegwarten (Radicchio, Chicoree, Endivie etc) ist eine Vorkultur im Haus empfehlenswert.
    * Winterkohl. Auch hier kann Vorkultur sinnvoll sein.
    * Winter- und Frühlingszwiebeln
    * Schnellreifende Bohnensorten (vor allem Buschbohnen) und evtl andere Hülsenfrüchte (außer Dicken Bohnen/Ackerbohnen)
    Für Winterrettich und Feldsalat beginnt die Aussaatzeit so langsam. Algiersalat, der im Prinzip ein Riesen-Feldsalat ist, kann bereits jetzt gesät werden.
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  • Daniel Überall ist der Gruppe beigetreten.
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  • Wollepark ist der Gruppe beigetreten.
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