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Austausch und Tipps zu Anbau und Pflege von Gemüse und Kräutern, Anlage von Beeten, Nutzung von Gartenwerkzeugen und and...
Austausch und Tipps zu Anbau und Pflege von Gemüse und Kräutern, Anlage von Beeten, Nutzung von Gartenwerkzeugen und andere Grundlagen.
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  • Bodenmüdigkeit - "Was lebt, kann ich töten."

    Was ist Bodenmüdigkeit? Die Frage treibt viele um, obwohl das abschließend geklärt ist. bodenmüdigkeit ist das ökologische Jäger-Beute Gleichgewicht im Wurzelraum, sowie der Krankheitsdruck.

    Wenn...
    Bodenmüdigkeit - "Was lebt, kann ich töten."

    Was ist Bodenmüdigkeit? Die Frage treibt viele um, obwohl das abschließend geklärt ist. bodenmüdigkeit ist das ökologische Jäger-Beute Gleichgewicht im Wurzelraum, sowie der Krankheitsdruck.

    Wenn eine Pflanzenfamilie/-art neu auf den Standort kommt, gibt es im Boden kaum angepasstes Bodenleben, weder unterstützend noch feindlich. Im ersten Jahr entwickeln sich die ersten Fraßfeinde, im zweiten werden sie stärker aber erste Nützlinge, die diese fressen kommen dazu. Diese werden dann mehr und in den Folgejahren ergibt sich ein Gleichgewicht aus diesen.

    Der Pflanzenertrag läuft entsprechend: Im ersten Jahr volle leistung, dann jedes Jahr bei gleicher Kultur abnehmend bis zu einem Unterpunkt (40 - 60 % des Erstjahresertrags) und dann wieder bis zu einem Gleichgewichtspunkt zunehmend (50 - 80 % des Erstjahresertrags). Das wird auch Selbstverträglichkeit genannt - Mais hat eine hohe Selbstverträglichkeit und in Monokultur 80 % des Vollertrages, Kartoffeln mit 50 - 60 % des Vollertrages in Monokultur eine schlechte Selbstverträglichkeit.

    Fruchtfolge sorgt bei guter Anwendung, dass sich das Bodenleben nicht auf die Hauptkultur einstellen kann und immer an neue Pflanzen anpassen muss und somit keine Ertragsdepressionen eintreten.
    Auf Grund der Spezifika der Pflanzen sind Wechsel der Familie am effektivsten, folgend in abnehmender Reihenfolge sind Wechsel der Gattung, Art, Sorte / Varität.
    Dessen bewusst, lässt sich eine Fruchtfolge mit guten Erträgen durch Wechsel der Famlien zwischen den Jahren und einbau bestimmter Zwischenfrüchte einrichten.

    Woher wissen wir, dass Bodenmüdigkeit Lebewesen sind?
    Wer nicht aus der Landwirtschft kommt oder sich tiefer damit beschäftigt hat, kennt sie nicht: Bodenentseuchungsmittel.
    Entwickelt zu einer Zeit, als der Regenwurm als Schädling betrachtet wurde, töteten sie alles Bodenleben bis in 60 cm Tiefe ab. Der jährliche Einsatz der Bodenentseuchungsmittel kann eine Monokultur in 100 % des Erstjahresertrags halten.
    Allerdings sind diese seit längerem verboten.
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  • Gute Zwischenfrüchte sind Haupt-Kultur-abhängig
    Vorzugsweise werden Pflanzen-Familien genommen, die wenig in der Fruchtfolge vorkommen:
    Im Ackerbau geht alles was kein Getreide ist, auch wenn Raps in der Fruchtfolge vorkommt, tut er es nur alle...
    Gute Zwischenfrüchte sind Haupt-Kultur-abhängig
    Vorzugsweise werden Pflanzen-Familien genommen, die wenig in der Fruchtfolge vorkommen:
    Im Ackerbau geht alles was kein Getreide ist, auch wenn Raps in der Fruchtfolge vorkommt, tut er es nur alle 4 Jahre, somit ist selbst Gelbsenf aus der gleichen Familie eine praktische Zwischenfrucht, die sogar beerntet werden kann. Kleearten, Luzerne, Lupine, die auch Gründüngung sind, sind auch gut geeignet.

    Im Gemüsebau wo viele Kreutzblütengewächse (Brassicaceae) angebaut werden, ist Gelbsenf eine schlechte Wahl. Er überträgt viele Gemüsekrankheiten und erhöht die Bodenmüdigkeit bei Kohl und Radieschen.
    Roggen, Gerste und Hafer - in der Landwirtschaftsfruchtfolge undenkbare Zwischenfrüchte - sind im Gartenbau besonders gut, da sie außer als Mais praktisch nie vorkommen.
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  • Zwischenfrüchte und Gründüngung
    Diese Begriffe werden oft als Synonym verwendet, sind es aber nicht.

    Zwischenfrüchte speichern die vorhandenen Nährstoffe zwischen und schützen sie so vor Auswaschung, sie schützen den Boden vor Erosion und...
    Zwischenfrüchte und Gründüngung
    Diese Begriffe werden oft als Synonym verwendet, sind es aber nicht.

    Zwischenfrüchte speichern die vorhandenen Nährstoffe zwischen und schützen sie so vor Auswaschung, sie schützen den Boden vor Erosion und erhöhen den Humusgehalt durch ihre Wurzeln und Pflanzenmasse.
    Sie haben auch, wenn richtig angewendet, einen positiven Einfluss auf die Bodenfruchtbarkeit durch Fruchtfolge-Effekte.

    Gründüngung düngt wirklich den Boden. Diese Pflanzen bringen Stickstoff den sie aus der Luft binden im Boden ein. Sie sind ausschließlich Schmettterlingsblütengewächse, bei weiten Fruchtfolgen wären auch Erlen oder Ölweidengewächse als Gründüngung möglich, aber sie werden in der LAndwirtschaft nicht angewendet.

    Gründüngung kann auch meine Hauptkultur z.B. Erbse sein.
    Zwischenfrüchte können, müssen aber keine Gründüngung sein.
    Bei Zwischenfrüchten ist auf die Fruchtfolgewirkung zu achten.


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  •   werner hat den Beitrag vor 1 Woche kommentiert
    Wetterstress an Pflanzen
    Viele Pflanzen waren durch die kalten Wochen sehr auf Herbst eingestellt und auch die Schwankungen in der Temperatur stören die Pflanzen. Oft gibt es an den Blättern deswegen gerade ein Bild, was an eine Mischung aus...
    Wetterstress an Pflanzen
    Viele Pflanzen waren durch die kalten Wochen sehr auf Herbst eingestellt und auch die Schwankungen in der Temperatur stören die Pflanzen. Oft gibt es an den Blättern deswegen gerade ein Bild, was an eine Mischung aus Eisen- und Kaliummangel erinnert. Mit grünen Blattadern und dazwischen und am Rand alles gelb. Das ist dem Wetter geschuldet und trifft viele Pflanzen. Da muss nichts unternommen werden.
    Auch der vorzeitige Laubfall an einigen Pflanzen liegt an den Schwankungen.
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  •   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 1 Woche mit 'Gefällt mir' markiert
    Eigene Fruchtgummis aus Holunder und anderen Früchten/Säften machen.

    Holunder ist als Suppe, Marmelade und Saft sehr nett, aber es gibt noch mehr Möglichkeiten. Der aufgekochte Saft (Holunder muss wegen seinem Gift aufgekocht werden, welches...
    Eigene Fruchtgummis aus Holunder und anderen Früchten/Säften machen.

    Holunder ist als Suppe, Marmelade und Saft sehr nett, aber es gibt noch mehr Möglichkeiten. Der aufgekochte Saft (Holunder muss wegen seinem Gift aufgekocht werden, welches dabei zerstört wird) kann mit Agar-Agar oder anderem Geliermittel und bei Bedarf Zucker angerührt werden. Wird das Geliermittel hochdosiert (statt 500 ml Saft nur 100 ml nehmen), kann die erhitzte Mischung auf einem Blech mit Backpapier ausgebracht werden und erstarrt wie Wackelpudding nur fester. Aus diesem lassen sich dann Stücke ausschneiden, welche schon die Gummibärchen sind. Einige Früchte wie Kiwi und Ananas behindern das Abbinden, aber meistens lassen sich so viele leckere Fruchtgummis herstellen. Es gibt auch Bärchenformen dafür, wenn es unbedingt Bärchen sein müssen.
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