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Austausch und Tipps zu Anbau und Pflege von Gemüse und Kräutern, Anlage von Beeten, Nutzung von Gartenwerkzeugen und and...
Austausch und Tipps zu Anbau und Pflege von Gemüse und Kräutern, Anlage von Beeten, Nutzung von Gartenwerkzeugen und andere Grundlagen.
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  • Vögel bis in den April / Mai füttern

    denn im Gegensatz zur Kulturlandschaft der letzten 10.000 Jahre bis vor 150 Jahren gibt es bis zur Brut in den Städten keine Pflanzen, die noch Samen tragen. Alle verblühten Blumen werden abgeschnitten,...
    Vögel bis in den April / Mai füttern

    denn im Gegensatz zur Kulturlandschaft der letzten 10.000 Jahre bis vor 150 Jahren gibt es bis zur Brut in den Städten keine Pflanzen, die noch Samen tragen. Alle verblühten Blumen werden abgeschnitten, spätestens im Herbst. Somit gibt es keine Samen, die im Winter verfügbar wären. Auch Gras wird im November gemäht, so dass auch hier keine Samen übrig bleiben.

    Gutes Futter ist "Großsittichfutter". Dieses Ziervogelfutter ist so gemiescht, dass Vögel es ganzjährig fressen können.
    Auch heimische Singvögel nehmen es gut und ohne Nachteile an.

    Tipp: "Landhandel" suchen. Dort gibt es Futter und Sämereien für Landwirtschaftliche Preise statt mit Zoohandelpreisen.
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  •   ramos hat den Beitrag vor 2 Wochen mit 'Gefällt mir' markiert
    Mulchen - lieber spät statt nie

    Wer jetzt in den Garten geht, sollte vor allem auf die Beete schauen, ob da eine Abdeckung liegt oder der Boden blank ist.

    Sollte letzteres der Fall sein:
    Überall liegt Laub herum. Das kann vorübergehend auf...
    Mulchen - lieber spät statt nie

    Wer jetzt in den Garten geht, sollte vor allem auf die Beete schauen, ob da eine Abdeckung liegt oder der Boden blank ist.

    Sollte letzteres der Fall sein:
    Überall liegt Laub herum. Das kann vorübergehend auf den Beeten verteilt weerden.
    Denn offen ist der Boden für Wind-Erosion anfällig und sobald es wärmer wird, auch für Humusverlust.

    Kurzfristig ist alles Laub hilfreich, bei Gemüsebeeten sollte nur schnell verrottendes Laub leigen bleiben wie Obst oder Weide, bei Nusslaub oder dem von Waldbäumen, muss es später abgeräumt werden, denn der hohe Kohlenstoffgehalt beinträchtigt bei Verrottung den Wuchs von Gemüsejungpflanzen.
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  •   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 3 Tagen kommentiert
    Beim Gemeinschaftsgarten Mersegrün in Düsseldorf haben Bodenproben gezeigt, dass es zwar keine chemischen Belastungen gibt, aber eine schlechte Nährstoffversorgung. Die Gruppe hat daher die Fläche aufgelockert und Winterroggen und Wicke ausgesät,...
    Beim Gemeinschaftsgarten Mersegrün in Düsseldorf haben Bodenproben gezeigt, dass es zwar keine chemischen Belastungen gibt, aber eine schlechte Nährstoffversorgung. Die Gruppe hat daher die Fläche aufgelockert und Winterroggen und Wicke ausgesät, diese dann gesenst und wieder unter wieder untergegraben. Das wollen sie diese Saison wiederholen. Was für Bondenverbesserungsmaßnahmen habt ihr schon ausprobiert und mit welchem Erfolg?
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    • Hallo Zusammen,

      hier müssen wir zwischen
      Bodenverbesserung = Humusaufbau, besseres Gefüge, aktiveres Bodenleben
      und
      Düngung = Pflanzen mitHallo Zusammen,

      hier müssen wir zwischen
      Bodenverbesserung = Humusaufbau, besseres Gefüge, aktiveres Bodenleben
      und
      Düngung = Pflanzen mit nötigen Pflanzen-Nährstoffen (Nährsalzen) versorgen
      unterscheiden

      Bei einem Nährstoffmangel, kann ich keine Bodenverbesserung vornehmen und hoffen, dass es hilft.

      Nährstoffmangel entseht, weil bei der Ernte Nährstoffe entzogen werden (N, P, K, Mg, Ca, S, Fe,...) Die sind in der Ernte drin und werden mit gegessen. Die kommen aber nicht von allein nach die müssen über Kompost oder Dünger wieder zugeführt werden.

      Bodenverbesserung bringt nur selten Nährstoffe, wenn dann nur Leguminosen und dann auch nur Stickstoff (N). Der Rest ist mineralisch und kommt nicht nach.
      Durch bestimmte Bodenverbesserer lassen sich vorhandene Ressourcen besser nutzen z.B. Rotklee mobilisiert durch seine Oxalsäure gezielt Phosphor und den können andere Pflanzen mit nutzen, aber nur wenn etwas da ist.
      Wenn nichts mehr da ist, ist nichts mehr da.

      Beim genannten Beispiel kann der Roggen nur vorhandene Nährstoffe zwischenspeichern und Humus aufbauen, aber keine neu erzeugen. Die Wicke bindet Stickstoff, wenn sie bis zur Blüte (oder kurz davor) stehen bleibt, sonst bringt saie auch nur Humus durch Zwischenspeichern.

      Aber es gibt noch mehr Unklarheiten außer dem Erntezeitpunkt der Wicke:
      Was war wenig da, wie wenig war da? Was für ein Labor? Wo ist das Labor stationiert? Nehmen die an Ringversuchen teil?

      Die Probleme fangen beim Vereinfachen an. Damit nicht jeder die Düngegehalte kennen muss, wird in Düngeklassen (A stark unterversorgt, B leicht unterversorgt, C gut versorgt, D Luxusversorgung) unterschieden.
      Allerdings sind die durch Lobbyismus aufgeweicht, so ist was in Sachsen ein C ist, in Bayern oder Niedersachen ein B (weil die die ganze Gülle irgendwo hin bringen müssen und dann reden sie den Bauern halt ein, dass die Pflanzen soviel brauchen).
      Auch empfiehlt z.B. der Bioanbau in diesen Bundesländern nur auf B zu düngen, weil C doch etwas viel ist, aber die Labore empfehlen C.

      Wäre es möglich mal den Text mit den Angaben zugesandt zu bekommen oder abzutippen (meist verbieten die Labore grundsätzlich die Veröffentlichung)?

      Habt ihr Wuchsprobleme in dem Garten an den Pflanzen? Ältere Blätter werden gelb und fallen ab, junge klein und grün (N-Mangel)? Oder Pflanzen klein und rötlich (P-Mangel)? Oder Gemüse (Möhren, Tomaten) wird nicht süß (K-Mangel)? Oder Blattadern dunkelgrüner als Blattfläche (Fe-Mangel)? Oder ganze Pflanze gelblich aufgehellt (S-Mangel)? Oder Blattfläche Mosaikartig gemustert und Muster von Blattadern begrenzt (Mg-Mangel)? Ca-Mangel ist ganz selten, weil meist eher Kümmerwuchs durch falschen pH-Wert auftritt.

      Bitte denkt daran, dass die meisten Gärten weniger Ertrags-Probleme durch Nährstoffmangel haben als durch Gießen. Regelmäßige Kompostdüngungen mit 1 - 2 cm reifem Kompost sind aber meist gut möglich.

      Achtung: Unreifer, holzreicher Kompost kann zu N-Mangel und damit zu Kümmerwuchs führen.

      Beste Grüße
      Volker
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    • Hey Volker, vielen Dank für deine Ausführungen. Ich gebe das gerne an den Garten weiter und verweise auf die Gruppe. Ggf. kann da ja jemand noch mehrHey Volker, vielen Dank für deine Ausführungen. Ich gebe das gerne an den Garten weiter und verweise auf die Gruppe. Ggf. kann da ja jemand noch mehr zu ausführen.
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    • Moin allerseits,
      Ich finde Volker war schon sehr ausführlich. Guter Beitrag! Ergänzend wäre ja noch interessant zu wissen ob die Fläche genutztMoin allerseits,
      Ich finde Volker war schon sehr ausführlich. Guter Beitrag! Ergänzend wäre ja noch interessant zu wissen ob die Fläche genutzt werden soll oder ob sie "brach liegt"? Oder anders ...müsste eine Bodenverbesserung im laufenden Betrieb erfolgen? Wenn dies der Fall sein sollte und der pH-Wert nicht im phytotoxischem Bereich liegt kann auch schon während einer Meliorationsmaßnahme (also Standortverbesserung) ein Anbau erfolgen. Wenn evtl. Unterversorgungen erst einmal durch Düngemittel ausgeglichen werden. Hier gibt es auch wirklich gut Produkte aus dem Bio-Anbau. Alles bereits für Sie getestet. :(cool) Die eigentliche landbauliche Nutzung hat ja auch eine mobilisierende Wirkung auf den Boden und sein Gefüge. Aber ganz wichtig ist (wie Volker auch erwähnte) Achtet auf eine gute Wasserversorgung der Fläche. Die schönsten Maßnahmen sind nutzlos wenn die Bodenbiologie also die Mikro- und Makrofauna austrocknen.

      Aber auch bei einer Brache und dem Anbau von Gesundungsfrüchten sollten diese Kulturen mit Nährstoffen versorgt werden. Diese werden dann (so der Plan) von den Pflanzen aufgenommen und sind wenn sie in den Boden eingearbeitet werden dabei nützlich eine Humusstruktur aufzubauen die eben Vital genug ist die vielen Bodenfunktionen wieder zu erfüllen. Die Düngung mit Kompost ist auch gut möglich mit Komposten aus den regionalen Abfallwirtschaftszentren der Kommunen. Dies sind i.d.R. gütegsicherte Komposte mit einer RAL-Zertifizierung. Der Vorteil dieser Komposte ist das sie wenn sie RAL-Zertifiziert sind sehr wenig Unkrautsamen enthalten bzw. diese durch die Rotteführung nicht mehr keimfähig sind.

      VG Moritz
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    • Lieber Moritz,
      vielen Dank :-) Leider weiß ich auch nicht mehr als gepostet und aus dem Garten hat hat noch keine*r geschafft, hier mit zuLieber Moritz,
      vielen Dank :-) Leider weiß ich auch nicht mehr als gepostet und aus dem Garten hat hat noch keine*r geschafft, hier mit zu diskutieren.
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  •   Volker Croy hat den Beitrag vor 1 Monat kommentiert
    Hallo Volker, vielen Dank für Deine interessanten Hinweise. Wie sieht es aus mit dem Abbürsten der Stämme alter Apfelbäume, um damit Überwinterungsquartiere für Apfelwickler zu vernichten. Macht das wirklich Sinn? Ich habe es eben mit der Hand...
    Hallo Volker, vielen Dank für Deine interessanten Hinweise. Wie sieht es aus mit dem Abbürsten der Stämme alter Apfelbäume, um damit Überwinterungsquartiere für Apfelwickler zu vernichten. Macht das wirklich Sinn? Ich habe es eben mit der Hand gemacht (etwas mühselig, aber es ist einiges schonend abgegangen). Ein strammer Besen war zu schwach. Eine Drahtbürste zu hart (da habe ich Angst, das lebende Gewebe zu beschädigen). Was kannst Du uns raten?
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    • Hallo Oliver,

      wenn du das bei allen Bäumen machst und die Rinde nicht verletzt, geht das. Auf Streuobstwiesen sehr effektiv.

      Der HerbstlicheHallo Oliver,

      wenn du das bei allen Bäumen machst und die Rinde nicht verletzt, geht das. Auf Streuobstwiesen sehr effektiv.

      Der Herbstliche Kalkanstrich kann auch die Wickler abtöten und macht weniger Arbeit.
      Fanggürtel aus Wellpappe in den unteren 30 cm sind auch effektiv, wenn sie regelmäßig kontrolliert und ausgetauscht werden. Auch gut mit dem Kalkanstrich, der die Verstecke reduziert.

      Aber wenn dein Grundstück klein ist und dein Nachbar auch Bäume hat und das nicht macht, dann ist die Wirkung nicht so stark. Das ist ein Schmetterling. Der fliegt auch zu.

      Aber Achtung: Es darf beim Abbürsten die obere Rindenschicht nicht entfernt werden. Wenn diese Entfernt wird, ist die weichere Rinde darunter anfälliger für Frostrisse. Dann musst du unbedingt weiß streichen oder Gewebehüllen um den Baum machen. Aber letzteres ist wieder ein gutes Winterquartier.

      Einige Apfelwicklerlarven verstecken sich auch im Boden und der Wiese, obwohl sie das teilweise instinktiv meiden.

      Sehr effektiv sind auch Hühner unter dem Baum, denn sie picken die Raupen vom Boden auf.

      Beste Grüße
      Volker
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