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Im Urban Gardening Manifest (https://urbangardeningmanifest.de/) hatten wir 2014 auf die prekäre Situation vieler Gemein...
Im Urban Gardening Manifest (https://urbangardeningmanifest.de/) hatten wir 2014 auf die prekäre Situation vieler Gemeinschaftsgärten aufmerksam gemacht und einen Übergang zur „gartengerechten Stadt“ gefordert. In der Gruppe „Gärten und Politik“ beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Ansätze es in unterschiedlichen Kommunen gibt, um Gemeinschaftsgärten zu unterstützen und welche von unten getragenen Initiativen dazu beitragen, „urbane Gärten als Teil einer lebenswerten, lebendigen und zukunftsfähigen Stadt“ zu verwurzeln.
Expert*in: Dorothea Hohengarten, Marco Clausen
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  •   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 3 Tagen kommentiert
    Die Aneignung von Themen, Bildern und Praktiken von Gemeinschaftsgärten durch Werbung, Immobilienunternehmen und Stadtmarketing war einer der Gründe, warum wir 2013 das Urban Gardening Manifest geschrieben haben. In Berlin gibt es derzeit einen eklatanten Fall eines solchen Greenwashing. Es geht um den von vielen kritisierte Bau einer Luxusimmobilie am Hermannplatz durch den Signa-Konzern, hinter dem der Milliardär Benko steht, der auch in den Ibiza-Video zu Spenden für die FPÖ auftauchte. Inzwischen werden für solche Großimmobilien extra Werbeagenturen eingerichtet, die den "Dialog" mit der Nachbarschaft führen sollen. Diese hat jetzt eine Ausflugstour auf facebook gepostet, in der das eigne mit einigen Pfalnzbehältern begrünte Hofcafé in einer Reihe genannt wird mit den Gemeinschaftsgärten des Bezirks Neukölln. Kennt Ihr auch solche Geschichten?
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  • Volker Croy ist der Gruppe beigetreten.
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  •   werner hat den Beitrag vor 2 Wochen mit 'Gefällt mir' markiert
    Eines der Ziele von Gemeinschaftsgärten ist die Verbindug von Stadt und Land im Sinne einer Sensibilisierung für den ländlichen Raum und die Fragen der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. In einem lesenswerten Beitrag beschreibt Georg Seeßlen den entgegengesetzten gesellschaftlichen Trend zu einer Nivellierung des Gegensatzes von Stadt und Land: " Im Augenblick, so scheint es, wird ein nicht unbedeutendes Kapitel in der Provinzialisierung der Welt, in der Enturbanisierung von Alltag, Politik und Kultur geschrieben. Nicht in der Form von Plan und Projekt, sondern in der von Kapitalisierung weiterer Lebensbereiche und von der Gewöhnung daran. So viel ist klar: Die Städte verlieren ihre Urbanität, und die Provinz verliert ihre Ländlichkeit. Keine Verschwörung steckt dahinter, nur die Logik der totalen Vermarktung."
    https://jungle.world/artikel/2020/36/die-entleerung-der-stadt
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  •   Gudrun Walesch hat den Beitrag vor 2 Wochen kommentiert
    Wo gibt es Beispiele dafür, dass Gemeinschaftsgärten in Deutschland Flächennutzungs- und Bebauungsplänen expilzit genannt werden? Und was für Schritte dahin sind möglich? Welche Verfahren dazu gibt es, in denen Gartenprojekte hier "ins Spiel" gebracht werden können?
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    • Für Berlin gibt es weiterhin keine Beispiele, auf die sich Gemeinschaftsgärten berufen könnten. Derzeit gibt es einen von SPD und Linken formuliertenFür Berlin gibt es weiterhin keine Beispiele, auf die sich Gemeinschaftsgärten berufen könnten. Derzeit gibt es einen von SPD und Linken formulierten Entwurf für ein Kleingartensicherungsgesetz. Dieses muss noch mit dem Koalitionsopartner, den Grünen, diskutiert werden. Ein Thema wird dabei auch die Integration der Gemeinschaftsgärten in das Gesetz sein. Daneben gibt es das vom Bundesamt für Naturschutz unterstütze Erprobungsprojekt urbane Waldgärten, in dem auch planungsrechtliche Fragen geklärt werden sollten  http://urbane-waldgaerten.de/  Mehr...
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    • Danke, Marco. Kennt jemand anderes Beispiele?
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  • Sowohl Gemeinschaftsgärten als auch Kleingärten stehen unter Verdrängungsdruck. In Berlin versucht das Forum Stadtgärtnern die unterschiedlichen Gartenformen zusammenzubringen, um sich gemeinsam für die Gärten in der Stadt einzusetzen. In Berlin hat das Forum am 28.8. in die Kleingartenkolonie Bornholm 2 einzuladen, um einerseits mit Expert*inneninputs auf die kulturellen, sozialen, ökologischen, klimatischen und gesundheitlichen Wirkungen der Gärten hinzuweisen, und andererseits mit Politiker*innen, Aktivist*innen, Klein- und Gemeinschaftsgärtner*innen über Formen der Absicherung zu sprechen. Vorgeschlagen wurden u.a. ein Volksbegehren grüne Freiräume, ein Kleingartenflächensicherungsgesetz und ein Dauergartenvertrag. Wie sieht es bei Euch aus was den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Klein- und Gemeinschaftsgärten angeht und welche Instrumente zur Sicherung der Gärten diskutiert ihr?
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  • Brigitta ist der Gruppe beigetreten.
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