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    Gefahr durch Giftpflanzen?

    In letzter Zeit gibt es viel Panikmache wegen Giftpflanzen im Garten. Ein durch eine giftige Zucchini verursachter Todesfall hat das Thema noch befeuert. Dabei geht beim Beachten weniger, aber wichtiger Punkte keine nenneswerte Gefahr von Giftpflanzen im Garten aus.

    Das Gift der Pflanze ist vor allem ein Abwehrmittel gegen schädliche Insekten und ähnliches, welches selten tödlich gegenüber höherne Lebewesen wie Säugetieren oder Vögel sein soll. Denn wenn alle sterben, die das Gift fressen, tritt kein Lerneffekt auf. Also geht es den meisten Tieren und Menschen danach nur so schlecht, dass sie es nicht wieder tun.

    Auch werden die Samen von Giftpflanzen oft von Vögeln, Tieren und Menschen verbreitet, da wäre es für die Pflanze kontraproduktiv die Verbreiter der Samen schwer zu schädigen. Sie müssen nur in die richtigen Bahnen gelenkt werden, damit Laub und unreife Früchte in Ruhe gelassen werden, reife Früchte und Samen aber verbreitet werden.
    Manche Pflanzen haben auch selektive Gifte, die Mistel zum Beispiel ist giftig für den Menschen aber ungiftig für Vögel, da sie ausschließlich von Vögeln verbreitet wird.
    Die Schärfe von Chili wird auch nicht von Vögeln wahr genommen. Sie verbreiten das also ohne Schärfe-Effekte.

    Das wichtigste bei giftpflanzen ist immer, dass unser Körper durch die Evolution Gifte als SCHARF oder BITTER wahrnimmt und diese ausspuckt. Deswegen ürfen kleinen Kindern keine scharfen oder bitteren Pflanzen verabreicht werden.
    Auch sollte niemand Sachen essen, die nicht scharf oder bitter sein sollten, es aber gerade sind und bei unbekannten Dingen sollte nicht von "biiter ist gesund" ausgegangen werden. Wenn der Körper "pfui" sagt, sollte das der Verstand beachten.
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