Köln befindet sich auf dem Weg zur essbaren Stadt. Die Idee und Initiative stammen vom Ausschuss "Essbare Stadt" des Ernährungsrats Köln.
Das Konzept essbare Stadt bedeutet, dass Lebensmittel von, mit und für Mensch und Tier in der Stadt erzeugt werden. “Essbare Stadt Köln“ berät und vernetzt (nicht nur) Gemeinschaftsgärten, sondern stellt auch Kontakte zur Verwaltung her und fungiert als politisches Sprachrohr.
Kölner*innen können sich vor Ort engagieren, neue Menschen beim gemeinsamen Gärtnern kennenlernen und Teil einer neuen Gemeinschaft werden. Sie können ihr Wohnumfeld durch das Gärtnern konkret mitgestalten, sowohl auf praktischer als auch auf politischer und stadtplanerischer Ebene.
Der ehrenamtlich erarbeitete Aktionsplan für die Umsetzung der Essbaren Stadt ist mittlerweile eine städtische Aufgabe geworden. Im Grünflächenamt wurde eine Stelle geschaffen, die mit dem Ernährungsrat zusammenarbeitet und auch als Anlaufstelle für die Gemeinschaftsgärten dient.
Die Ziele der Essbaren Stadt Köln:
-Etablierung von Gemeinschaftsgärten in jedem Quartier,
-Eine Steigerung von 10 Prozent an Fläche für Kleingärten,
-Anpflanzung essbarer Pflanzen auf öffentlichen Plätzen,
-Förderung von Firmengärten als Orte der Begegnung und des Lernens,
-Ein Acker im Sinne der partizipativen Landwirtschaft an jeder Straßenbahnlinie,
-Errichtung von Lehr- oder Lerngärten in Sozial- und Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen und bestehende Initiativen
Auszeichnung der Essbare Stadt Köln vom EdiCitNet
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