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Laubkompost & Kompostklo
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Jedes Jahr im November, wenn genug Laub von den Bäumen gefallen ist, ist auch die zeit für uns, sich um den kacke-kompost zu kümmern, der zu unserem kompostklo gehört. Ich beschreibe hier mal, was ich dann tue. Bilder dazu findet ihr hier ab Folie 45: https://anstiftung.de/jdownloads/Webinare/webinar_bokashi.pdf

Wir haben in einer kleinen Gruppen von 8 Leuten + friends ein kleines Haus im Wald, eine Datsche, mit Kompostklo. Wir sind da wochenends und in den ferien; mal mehr, mal weniger; dieses jahr eher mehr...
Das Jahr über entleeren wir den großen Topf, der unter dem Klo steht, in einen Plastik-Komposter, der nahe dem Klo steht. Das ist einfach, und da ist das frische Material erstmal sicher aufgehoben. Wenn der Topf geleert ist, bedecken wir die frische Ladung meist mit irgendwelchem Grünschnitt, den wir im Waldgarten finden. Unsere Küchenreste kommen auch das Jahr über in diesen Kompost. und auch meine Küchenabfälle aus der Stadt, die ich da in eimer sammel und nach dem bokashi-prinzip vor-fermentiere und so konserviere, bis ich sie rausfahren kann.
Immer im November, ziehen wir den gesammelten Inhalt um in unser "Vererdungs-Dreieck". Da schichten wir die Inhalte mit frischen Ernteresten und frischen und fermentierten Küchenabfällen, Waldboden/Sandboden, Urin & Kohle, und manchmal auch Gesteinsmehl und/oder bisschen Tonkügelchen, lagerfeuerresten oder ziegel-/tontopf-bruchstücke. Je nach dem, was wir haben. Wenn alles Material, was wir haben aufgeschichtet ist, packen wir den Kompost rund um dick mit Laub ein. Am meisten Ahornlaub, da das gut für die Kompostierung geeignet ist, weil nicht so dick, und weil der kompost quasi unter ahornbäumen steht.
So bleibt er dann ein Jahr liegen.
Nächsten November dann, bevor das Ritual von Neuem beginnen kann, schaufeln wir den Kompost noch einmal um an eine andere Stelle, nahe dem Dreieck. Das Laub, das oben auflag und den kompost bedeckt hat, ist bis dann meist nur teilweise zersetzt. Das mischen wir beim 2. umzug dann einfach mit ein. Da liegt er bis ins frühjahr, wo wir dann, nach insgesamt 2 jahren kompostierung, davon "ernten" und unsere hochbeete damit düngen.
wir haben den kompost dieses jahr auch analysieren lassen. er ist hygienisch unbedenklich und ein gutes pflanzsubtrat.
pro jahr, machen wir so ca. 500 liter kompost.
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