Auf Vorplätze, in Lesegärten oder Innenhöfen von einigen Bibliotheken wird gegärtnert. In Berlin, München, Rosenheim, Greifswald und Dresden experimentieren Bibliotheken mit neuen Beteiligungsmöglichkeiten für die Nachbarschaft. Einige Bibliotheken bieten neben Büchern und anderen Medien inzwischen auch Saatgut an. Die Giesinger Stadtteilbibliothek in München hat im März ein Pilotprojekt gestartet. Das Team begleitet Interessierte von der Aussaat bis zur Ernte und bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm.
Der diesjährige Bibliothekskongresses in Leipzig stand unter dem Motto „Freiräume schaffen“. Die anstiftung beriet in einem interaktiven Workshop dazu, wie sich Bibliotheken als Möglichkeitsräume für Gemeinschaftsgärten öffnen können. Viele Fragen rankten sich rund um Beteiligungskonzepte und -methoden, Versicherungs- und Haftungsfragen und wie die gelebte Praxis existierender Projekte aussieht.
Wer sich für das Thema interessiert, ist herzlich eingeladen, am 15.06. beim (hybriden) Ideen-Café zum Thema „Bibliotheken und Gärten“ des Netzwerks Grüne Bibliothek dabei zu sein: https://www.netzwerk-gruene-bibliothek.de/ideen-cafe-gruene-bibliothek-am-15-juni-2022/
Immer mehr Gemeinschaftsgärten gründen sich in kleineren Kommunen und ländlichen Regionen. Die Stiftung gegen Rassismus hat im Januar das Projekt „Ländliche Regionen engagiert gegen Rassismus“ gestartet. Mit Beratung,...
Hitze, Dürre und immer häufigere Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hagel oder Stürme: Immer häufiger stehen Gemeinschaftsgärtner*innen vor der Herausforderung, mit längeren Trockenphasen, verschobenen...
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