Wie können Gemeinschaftsgärtner*innen in ihren Gärten die biologische Vielfalt dokumentieren und sichtbar machen? Bei Projektbesuchen, in Workshops und Austauschrunden beschäftigen sich Gemeinschaftsgärtner*innen aus Österreich, Italien und Ungarn im Rahmen des EU-Projekts „BIOmappers“ mit dieser Frage. Gemeinsam mit Gärtner*innen wurden Methoden zur Erfassung von Artenbeobachtungen erprobt und Materialien dafür entwickelt. Das Ziel der Gruppe: Die Herstellung von praxistauglichen Materialien. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Gärtner*innen können mit ihrer Hilfe herausfinden, welche Pflanzen im Garten wachsen, welche Insekten Nahrung finden und mit welchen Strukturen z.B. Wildbienen gefördert werden können.
„Die BIOmappers-Materialien sollen möglichst viele Gemeinschaftsgärten dabei unterstützen, ihre Biodiversität selbst zu kartieren und auch für die Nachbarschaft sichtbar zu machen. So können Gemeinschaftsgärten stärker als Lernorte für biologische Vielfalt wirken.
Zur Verfügung stehen zwei Gartenschilder, ein kurzes Einstimmungsvideo, Workshop-Slides und ein begleitendes Handbuch. Alle Materialien können kostenlos genutzt werden.“
Quelle: Website von Gartenpolylog, das österreichische Gemeinschaftsgartennetzwerk, einem der Partner des Projekts. Dort findet ihr alle Materialien zum freien Download. Diese werden weiterhin ergänzt und es gibt sie auf Deutsch, Englisch, Italienisch und Ungarisch.
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