An immer mehr Hochschulen entstehen Gemeinschaftsgärten. Viele sind offen für die Nachbarschaft, einige wenden sich in erster Linie an Studierende und Mitarbeiter*innen. Oft können Flächen genutzt werden, die zur Hochschule gehören, ab und an entstehen die Gemeinschaftsgärten an anderen Orten. So befindet sich der Klimagarten Eichstätt in einem ehemaligen Klostergarten, der Amaliengarten in Zittau auf einer innerstädtischen Brache und der Gemeinschaftsgarten der Universität Rostock in einer Kleingartenanlage.
Im Campusgarten an der Fachhochschule Potsdam kommen gut die Häfte der Beetpat*innen aus der Nachbarschaft. Wenn sich Menschen einbringen, die Zeit mitbringen und in der Nachbarschaft wohnen, kann das eine studentisch geprägte Gartengemeinschaft stabilisieren. Die Fluktuation in der Gruppe der Studierenden kann groß sein, denn wer den Abschluß hat, ist nicht mehr (so oft) an der Hochschule. In Potsdam und Würzburg sind Rentner*innen dabei und die generationsübergreifende Wissensweitergabe von Beet zu Beet begeistert alle aus der Gruppe.
Die Nachfrage nach Beetpatenschaften ist in vielen Campusgärten in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Im CampusGarten Würzburg gärtnert jetzt schon eine bunt gemischte Gruppe von über 100 Leuten. Plant a Seed aus München hat vor zwei Wochen "angegärtnert" und schon jetzt sind sie 80 Gartenbegeisterte.
"Mehr Münchner*innen sollen Zugang zu einem Gemeinschaftsgarten erhalten". Das ist das Ziel des neuen Projekts der BürgerStiftung München. Damit möchte die Stiftung zur Umsetzung der BNE-VISION 2030....
Bei vielen Gemeinschaftsgärten steht die „Produktivität“ nicht im Vordergrund. Doch ist die Ernte von Gemüse, Kräutern und Obst gemeinsamer Nenner und meist ein zentraler Bestandteil des Gartenprojekts. Sie dient als...
Seit 2012 unterstützt die Stadt Freiburg das urbane Gärtnern auf öffentlichen Flächen und begleitet die Initiativen mit dem städtischen Programm „Freiburg packt an“....
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