Urbane WaldgärtenWaldgärten können mit ihren vielfältigen ökologischen Funktionen auch eine neue Form von Gemeinschaftsgärten in Städten sein. Doch was ist ein Waldgarten, welche Flächen eignen sich und welchen Beitrag können Waldgärten in Städten leisten? Dr. Jennifer Schulz erklärt in einem Webinar die Grundzüge des Aufbaus von Waldgärten und deren ökologischen und klimatischen Vorteile. Sie erläutert Rahmenbedingungen und Schritte zu Aufbau und Etablierung von (Gemeinschafts-)Waldgärten in Städten.

Das Webinar (Videomitschnitt und Folien) ist hier zu finden.
Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Website des Forschungsprojekts „Urbane Waldgärten

Personen, die an dieser Diskussion beteiligt sind

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In der Diskussion angesprochen bzw. gestreift wurde auch noch das Konzept des "Tiny Forrest", das man auch im Sinne eines Waldgartens entwickeln könnte. Hier geht es um natürliche Sukzession einer potentiell natürlichen Vegetation also der gezielten Verwilderung:

https://www.afforestt.com/methodology

Zur Person des Erfinders der Idee des Biologen Akira Miyawaki aus Japan
https://www.zobodat.at/pdf/Ber-Reinh-Tuexen-Ges_7_0017-0027.pdf

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/tiny-forest-mit-dem-miniwald-fuer-mehr-vielfalt

Eine Idee die auch Künstler schon realisiert haben:
https://www.hermandevries.org/texts/text-1993-sanctuarium.php
https://de.wikipedia.org/wiki/Sanctuarium_(Stuttgart)
https://www.wn.de/Muenster/Skulptur-Projekte-Muenster/Skulpturen-1997/61286-Herman-de-Vries-Sanctuarium-Freiheit-fuer-Wachstum

Michael Felstau
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Und dann habe ich noch diese Stiftung gefunden, die ein anders benanntes, ähnliches Konzept ausgearbeitet haben und zur Verfügung stellen:
https://www.ewilpa.net/essbare-wildpflanzenparks.html

Bei der Gestaltung von Essbare­Wildpflanzen­Parks werden krautig wachsende Wildpflanzen, Stauden, Sträucher und Bäume gepflanzt, um diese dann kontrolliert verwildern zu lassen.

Die Parks sind je nach den örtlichen Gegebenheiten möglichst vielfältig angelegt: Baumhaine und Hecken, Wiesen, Beeren- und Kräutergärten, Streuobstwiesen, Brachflächen und Feuchtgebiete ergeben im harmonischen Zusammenspiel sowohl ein artenreiches Biotop als auch eine idyllische Erholungslandschaft.

Essbare Wildpflanzen bieten das ganze Jahr über eine gesunde und schmackhafte Bereicherung des Speiseplans.

Michael Felstau
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Gerade noch eine schöne Seite zum Thema gefunden:
https://scottishforestgarden.wordpress.com/

Kommentar zuletzt bearbeitet am vor 4 Wochen von Werner Stickler Michael Felstau
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