Bei Agroforstprojekten werden Bäume und Sträucher mit Ackerkulturen kombiniert. Es stehen also Bäume auf einer Fläche, auf der z.B. Gemüse geerntet wird. Waldgärten sind eine Form von Agroforstwirtschaft. Die Kombination aus (Obst-)Bäumen mit Gemüse und Kräutern kann auch in jedem Gemeinschaftsgarten Anwendung finden.
Bäume speichern CO2 und produzieren Sauerstoff. Sie kühlen ihre Umgebung und bieten Schatten. Sie fördern aber auch die Bodenfruchtbarkeit und die Bodenlebewesen. Mit der Kombination von Bäumen und Nutzpflanzen kann also Nahrung produziert und gleichzeitig der Boden regeneriert werden. Bäume können auch in kleineren Gemeinschaftsgärten, auf versiegelten Flächen und sogar in Hochbeeten ihre vielen Funktionen erfüllen.
Agroforst Expertin Noemi Stadler-Kaulich teilt im Webinar "Agroforst - ein Konzept auch für Gemeinschaftsgärten?" ihr Wissen.
Ihr lernt die Prinzipien von Agroforst kennen und erfahrt, was unterschiedliche Bodenverhältnisse für die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern bedeuten.
Videomitschnitt und Präsentationsfolien
Der Wassermelonengarten in Augsburg ist seit 2023 auf der Außenfläche einer Unterkunft für Geflüchtete entstanden. Der Gemeinschaftsgarten wurde im Rahmen des Studiengangs Soziale Arbeit der Technischen...
In Unterhaching werden die Pläne für einen Begegnungsgarten immer konkreter. Die Grünfläche vor dem „Kreativlabor Schlossallee“ wurde bisher von der Nachbarschaft nicht genutzt....
2006 wurden die „Gärten der Begegnung - – Interkulturelle Gärten Bayreuth“ gegründet. Seitdem wird die von der Stadt Bayreuth zur Verfügung gestellte Fläche von 2.750 m² gestaltet und weiterentwickelt. Das 20-jährige Jubiläum...
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