Bei Agroforstprojekten werden Bäume und Sträucher mit Ackerkulturen kombiniert. Es stehen also Bäume auf einer Fläche, auf der z.B. Gemüse geerntet wird. Waldgärten sind eine Form von Agroforstwirtschaft. Die Kombination aus (Obst-)Bäumen mit Gemüse und Kräutern kann auch in jedem Gemeinschaftsgarten Anwendung finden.
Bäume speichern CO2 und produzieren Sauerstoff. Sie kühlen ihre Umgebung und bieten Schatten. Sie fördern aber auch die Bodenfruchtbarkeit und die Bodenlebewesen. Mit der Kombination von Bäumen und Nutzpflanzen kann also Nahrung produziert und gleichzeitig der Boden regeneriert werden. Bäume können auch in kleineren Gemeinschaftsgärten, auf versiegelten Flächen und sogar in Hochbeeten ihre vielen Funktionen erfüllen.
Agroforst Expertin Noemi Stadler-Kaulich teilt im Webinar "Agroforst - ein Konzept auch für Gemeinschaftsgärten?" ihr Wissen.
Ihr lernt die Prinzipien von Agroforst kennen und erfahrt, was unterschiedliche Bodenverhältnisse für die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern bedeuten.
Videomitschnitt und Präsentationsfolien
Zahlreiche Gemeinschaftsgärtnernde, Expertinnen und Experten aus der Verwaltung, Planende, Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen von Verbänden arbeiteten seit 2020 gemeinsam an der Entwicklung des Berliner...
Der Interkulturelle Garten Coswig, 2008 gegründet, ist mit 11.000m² einer der größeren Gemeinschaftsgärten in Deutschland. Der Garten wird überwiegend gemeinschaftlich bewirtschaftet, die Gemüsebeete umfassen...
Die Stadt Haar hat vier Gartenprojekte unter dem Motto „Haar zum Anbeißen“ initiiert. Sie stellt urbar gemachte Flächen, Gartenwerkzeug, Wasserversorgung, Saatgut und Pflanzen zur Verfügung und...
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