Das Max-Planck-Gymnasium in Berlin Mitte stellt eine Fläche für „MaxPflanzen“ zur Verfügung. Seit 2015 wächst hier ein Gemeinschaftsgarten, der gleichzeitig Schulgarten ist. Die Fläche ist so gelegen, dass die Gärtner*innen jederzeit Zugang haben. Der Schulhof sowie andere Flächen, die dem Schulbetrieb vorbehalten sind, müssen nicht betreten werden.
Eine bunt gemischte Gruppe aus Studierenden, Nachbar*innen, Lehrer*innen und Schüler*innen habt einen Teil der wild überwucherten Brache urbar gemacht. Gemeinsam haben sie Beete, einen Teich und einen kleinen Kräutergarten angelegt, Beerensträucher und Apfelbäume gepflanzt und ein Kompostsystem gebaut.
Einige Beete nutzt die Schule exklusiv. Schüler*innen lernen in der AG Stadtgarten (der 7./8. Klasse) und im Zusatzkurses Stadtgarten (Oberstufe) ökologisches, urbanes Gärtnern. Auch Teile des Wahlpflichtfaches Biologie (10. Klasse) finden hier statt. Während der Ferien kümmern sich die Gemeinschaftsgärtner*innen um die Beete.
Gartengeräte und andere Materialien teilen sich alle, anstehende Aufgaben werden gemeinsam abgesprochen. Dieses Jahr bauen die Gärtner*innen ein Gewächshaus. Sie wollen durch das Vorziehen von Pflanzen den Ertrag steigern und künftig auch selber Saatgut vermehren.
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