Wie in vielen anderen Gemeinschaftsprojekten wechselt auch in Gemeinschaftsgärten die Besetzung. Insbesondere in studentisch geprägten Gartengruppen ist Fluktuation ein charakteristischer Bestandteil.
In einem Netzwerk-Austauschabend zum Thema standen folgende Fragen im Mittelpunkt:
Wie können wir Fluktuation reduzieren?
Wie werden neue Leute aufgenommen?
Welche Besonderheiten gibt es bei Studierenden/jungen Menschen?
Welche Rolle spielen Kommunikationsstrukturen und wie lassen sie sich verbessern?
Felix Möller, Jugendbildungsreferent bei JANUN in Göttingen und Ansprechpartner für den JANUN-Mitmachgarten und den Essbaren Waldgarten, gab einen Einblick in die Strukturen und Kommunikationskanäle der beiden Gärten.
Bei studentisch geprägten Gärten prägen u.a. der Uni-Zyklus mit Prüfungsphasen, Praktika, Auslandssemestern und Abschlussarbeiten die zeitlichen Engagementmöglichkeiten der Studierenden.
Bewährt hat sich in Göttingen z.B. die Gärten mit ihren Mitmachmöglichkeiten mit Plakaten, Flyern, einer Website und sozialen Medien dauerhaft sichtbar zu machen.
Durch Workshops, Veranstaltungen und Feste werden immer wieder neue Mitmacher*innen gewonnen. Aufgaben aufzufächern und nach den Interessen und Möglichkeiten der Menschen zu gestalten ist eine weitere Möglichkeit, Engagement immer wieder zu entfachen.
In allen Gemeinschaftsgärten wachsen Färberpflanzen. In einigen gibt es schon Färberbeete.Das gezielte Anpflanzen von Färberpflanzen erhöht die Biodiversität, fördert den Anbau von...
Eine kleine Gruppe von Permakulturexpert*innen gestaltete 2018 auf einer privaten Fläche in Holzkirchen einen Biogarten nach Permakulturprinzipien. Das Interesse an dem Projekt wuchs,...
Zahlreiche Gemeinschaftsgärtnernde, Expertinnen und Experten aus der Verwaltung, Planende, Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen von Verbänden arbeiteten seit 2020 gemeinsam an der Entwicklung des Berliner...
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