30 Jahre Gemeinschaftsgarten-Bewegung – Praktiken der Essbaren Stadt

Von 28.05.2026 19:30 bis 28.05.2026 23:00
Ort: SOLID

Ein Diskussionsabend mit Christa Müller von der anstiftung.

Gemeinschaftsgärten sind seit ihren Anfängen weit mehr als grüne Rückzugsorte im verdichteten Stadtraum. Sie sind kollektive, solidarische und essbare Orte – und damit ein zentrales Element einer Stadt, in der Ernährung nicht auf Konsum und Warenlogik reduziert ist, sondern als gemeinsame Praxis des Produzierens, Teilens und Sorgens gelebt wird.

Gartenaktivist:innen sind Teil der Gemeinschaftsgartenbewegung und Teil der Essbaren Stadt Berlin! Im Vorfeld der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus wollen wir gemeinsam diskutieren: Welchen Beitrag leisten Gemeinschaftsgärten heute für eine Essbare Stadt und welches Potenzial steckt noch in ihnen? Was braucht es strukturell, politisch und zivilgesellschaftlich, damit Berlin (noch) essbarer wird?

Dr. Christa Müller, Soziologin und Vorstand der anstiftung, begleitet die Gemeinschaftsgartenbewegung seit ihren Anfängen. Sie beleuchtet diese wirkmächtige Bewegung auch aus der Perspektive der Essbaren Stadt: Was haben die Aktivist:innen in 30 Jahren verändert – in den Quartieren, in der Stadtpolitik? Und was steht noch aus?

Gemeinsam mit Aktivist:innen und Interessierten diskutiert Christa Müller über freundlichen Aktivismus und urbane Ernährungspraktiken – und darüber, was eine wirklich Essbare Stadt Berlin braucht.