Immer mehr Gemeinschaftsgärten gründen sich in kleineren Kommunen und ländlichen Regionen.
Die Stiftung gegen Rassismus hat im Januar das Projekt „Ländliche Regionen engagiert gegen Rassismus“ gestartet. Mit Beratung, Qualifizierung und Begleitung möchte die Stiftung bürgerschaftliches Engagement gezielt stärken und Menschen ermutigen, sich gegen Rassismus einzusetzen. Auch Gemeinschaftsgärten sind nicht immer frei von Rassismus. Sie bieten aber immer die Möglichkeit, Rassismus zu thematisieren und ein demokratisches Miteinander zu stärken.
Beim Online-Austauschabend mit der Stiftung gegen Rassismus Ende April 2026 definierte die Projektleiterin „Ländliche Regionen engagiert gegen Rassismus“ zunächst, was Rassismus ist, gab Beispiele von Rassismus im Alltag und zeigte Auswirkungen für Betroffene auf.
Das Projekt „Ländliche Regionen engagiert gegen Rassismus“ bietet bedarfsorientierte Beratungen zur Planung von Veranstaltungen und Aktionen, z.B. zu niedrigschwelligen Aktionsmöglichkeiten, Finanzierungsmöglichkeiten, Öffentlichkeitsarbeit sowie Sicherheitsstrukturen und Vernetzung. Weitere Anlaufstellen und Ressourcen können erfragt werden. Die Stiftung ist dabei, sich mit unterschiedlichen Akteur*innen zu vernetzen.
Geplant sind Schulungen zu Themen wie Umgang mit Hass im Netz“ und die Herausgabe eines Leitfadens zur Organisation und Durchführung von Veranstaltungen.
Die Teilnehmer*innen des Austauschabends betonten die Wichtigkeit von Bündnissen und einer klaren eigenen Haltung gegenüber Rassismus und rassistischen Äußerungen. Wichtig sei die eigene Beschäftigung mit dem Thema, um selbstsicher rassistische und diskriminierende Äußerungen entkräften zu können. Helfen kann auch die Erarbeitung eines entsprechenden gemeinsamen Projekt-Selbstverständnisses, auf das dann verwiesen werden kann.
Website „Ländliche Regionen engagiert gegen Rassismus“ mit Kontaktmöglichkeit für kostenfreie Beratung
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