An immer mehr Hochschulen entstehen Gemeinschaftsgärten. Viele sind offen für die Nachbarschaft, einige wenden sich in erster Linie an Studierende und Mitarbeiter*innen. Oft können Flächen genutzt werden, die zur Hochschule gehören, ab und an entstehen die Gemeinschaftsgärten an anderen Orten. So befindet sich der Klimagarten Eichstätt in einem ehemaligen Klostergarten, der Amaliengarten in Zittau auf einer innerstädtischen Brache und der Gemeinschaftsgarten der Universität Rostock in einer Kleingartenanlage.
Im Campusgarten an der Fachhochschule Potsdam kommen gut die Häfte der Beetpat*innen aus der Nachbarschaft. Wenn sich Menschen einbringen, die Zeit mitbringen und in der Nachbarschaft wohnen, kann das eine studentisch geprägte Gartengemeinschaft stabilisieren. Die Fluktuation in der Gruppe der Studierenden kann groß sein, denn wer den Abschluß hat, ist nicht mehr (so oft) an der Hochschule. In Potsdam und Würzburg sind Rentner*innen dabei und die generationsübergreifende Wissensweitergabe von Beet zu Beet begeistert alle aus der Gruppe.
Die Nachfrage nach Beetpatenschaften ist in vielen Campusgärten in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Im CampusGarten Würzburg gärtnert jetzt schon eine bunt gemischte Gruppe von über 100 Leuten. Plant a Seed aus München hat vor zwei Wochen "angegärtnert" und schon jetzt sind sie 80 Gartenbegeisterte.
Der Wassermelonengarten in Augsburg ist seit 2023 auf der Außenfläche einer Unterkunft für Geflüchtete entstanden. Der Gemeinschaftsgarten wurde im Rahmen des Studiengangs Soziale Arbeit der Technischen...
In Unterhaching werden die Pläne für einen Begegnungsgarten immer konkreter. Die Grünfläche vor dem „Kreativlabor Schlossallee“ wurde bisher von der Nachbarschaft nicht genutzt....
2006 wurden die „Gärten der Begegnung - – Interkulturelle Gärten Bayreuth“ gegründet. Seitdem wird die von der Stadt Bayreuth zur Verfügung gestellte Fläche von 2.750 m² gestaltet und weiterentwickelt. Das 20-jährige Jubiläum...
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