News HerausGemeinschaftsgärten sind lebendige Orte der Begegnung und des gemeinsamen Handelns – Aufbau und Verstetigung können dabei herausfordernd sein. Die Arbeit lastet auf wenigen Schultern, es sind immer die Gleichen, die die Aufgaben erledigen. Der Informationsfluss ist intransparent, Treffen sind ineffektiv, und wie kann man neue Mitgärtner*innen gewinnen?
Zwei kreative Ansätze bieten hier Unterstützung: Dragon Dreaming und Design Thinking.

Dragon Dreaming ist ein umfassender Ansatz für Projekte, um diese besser zu organisieren und die Zusammenarbeit reibungsloser zu gestalten. Mit dem Traumkreis wird eine gemeinsame Vision entwickelt, der Projektplan führt von der Idee zur Umsetzung, und der Projektzirkel öffnet die Perspektive für verschiedene Phasen des Projekts. So würdigt z.B. das gemeinsame Feiern die Fortschritte der erledigten Arbeit. Aufgaben, Rollen und Entscheidungsstrukturen können nach und nach geklärt werden. Die Methode bietet Werkzeuge, um Projekte spielerisch partizipativ und zielgerichtet zu gestalten. Es lohnt sich, Dragon Dreaming zunächst bei der Durchführung kleinerer Projekte auszuprobieren.

Design Thinking hingegen ist dafür geeignet, um kreative Lösungen für konkrete Anliegen oder Herausforderungen zu finden – etwa, wenn es darum geht, mehr Menschen für den Garten zu begeistern. Im Mittelpunkt steht dabei der Perspektivenwechsel: Wer sind die (potenziellen) Mitgärtner*innen? Was ist ihr Mehrwert des Gartens? Was interessiert und begeistert sie? Aus diesen Erkenntnissen können Prototypen gebastelt, getestet und weiterentwickelt werden.
Beide Ansätze lassen sich gut kombinieren und bieten Gemeinschaftsgärten neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.
Beide Methoden werden im Webinar „Herausforderungen gemeinsam meistern“ vorgestellt.

Videomitschnitt und Präsentationsfolien
Handout (PDF)