Interkulturelle Gärten/ Gemeinschaftsgärtnern mit Geflüchteten


Gärten sind Orte der Begegnung und des Austausches, sie bieten eine Fülle von Möglichkeiten, Gemeinschaft zu gestalten. Das gilt auch und ganz besonders für Projekte mit Menschen, die möglicherweise einen beschwerlichen Fluchtweg hinter sich haben, mit Verlusten und Unsicherheiten kämpfen sowie mit vielen neuen Herausforderungen in Deutschland konfrontiert sind. Hier findet ihr wertvolle Tipps für die Zusammenarbeit in Inter- oder Transkulturellen Gartenprojekten, die sich aus den Erfahrungen unterschiedlicher Initiativen entwickelt haben. 

 
 

Kontakte knüpfen

Sich auf neue Projekte wie Gemeinschaftsgärten einzulassen, das ist ein offener Prozess, sowohl für Initiator*innen als auch für Mitgärtner*innen, die in ganz unterschiedlichen Arten von Unterkünften leben. Das Engagement der jeweiligen Träger kann zudem stark variieren. An erster Stelle steht also, sich kundig zu machen, wie die Gegebenheiten vor Ort sind und welche Bedürfnisse, Interessen und Kenntnisse die Menschen, die dort leben, mitbringen. Für die Motivation bedarf es verständlicher Informationen, Ermutigungen – und Vertrauenspersonen, die mit in den Garten gehen oder für das Projekt werben. Organisationen, die z. B. Deutschkurse für Geflüchtete, Fahrradwerkstätten oder Kinderaktivitäten anbieten (wie etwa der Bahrenfelder Luthergarten in Hamburg), und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit können gute Kooperationspartner sein und als „Bindeglieder“ zum Garten dienen. Auch Projekte, die auf dem Gelände von Unterkünften entstehen, sind keine Selbstläufer. Sie brauchen die Einbindung der Einrichtung durch aktiv Mitwirkende. Hier sind vor allem der Kontaktaufbau und eine Zusammenarbeit mit Sozialarbeiter*innen der Wohneinrichtung hilfreich. Viele Unterkünfte haben mittlerweile Ehrenamtskoordinator*innen. Es finden dort Sprachcafés oder andere Aktivitäten statt, bei denen Kontakte geknüpft werden können, was auch ausdrücklich erwünscht ist. Für Gärten außerhalb der Unterkunftsanlagen ist eine Kontaktaufnahme mit Selbstorganisationen von Menschen mit Migrationserfahrungen hilfreich. Im Rahmen ihrer Veranstaltungen, Beratungen und Projekte kann über die Idee eines Inter- oder Transkulturellen Gartens informiert werden oder auf bereits bestehende Angebote hingewiesen und zur Teilnahme ermutigt werden. Ein Online-Flyer innerhalb einer Internetpräsenz oder einer Social-Media-Gruppe bietet die Chance, mehrsprachig auf das Projekt aufmerksam zu machen und zum Mitmachen anzuregen. Menschen in virtuelle Gruppen einzubeziehen steigert das Zugehörigkeitsgefühl, vor allem, wenn es kleine, überschaubare Gruppen sind.

Der Garten ohne Grenzen in Berlin etwa, der sich auf dem Gelände einer Wohnunterkunft befindet, das nur von den Bewohner*innen betreten werden darf, hat nach zwei Info-Veranstaltungen hauptsächlich Kinder und Jugendliche erreicht, die dann regelmäßig dabei waren und begeistert die Verantwortung für das Gießen der Beete übernommen haben. Die Initiator*innen haben ihnen anfangs Pflänzchen mitgegeben, damit auch die Eltern von dem Projekt erfahren. Beim Offenen Garten West in Leipzig haben sich ebenfalls beim sonntäglichen gemeinsamen Gärtnern zunächst viele Kinder und Jugendliche eingefunden, nach und nach sind dann auch Erwachsene dazugekommen. Bei Bauprojekten – z. B. Hochbeete, Sitzgelegenheiten, Unterstände oder auch Lehmöfen – sind vor allem (junge) männliche Geflüchtete und Kinder mit Elan dabei. Es motiviert, wenn man sich mit sichtbaren Ergebnissen einbringen kann. Ein positiver Nebeneffekt: Die Außengelände von Unterkünften gewinnen durch Beete, Sitzmöglichkeiten und Tische an Attraktivität für alle. 

Schild 9   Garten 11

 

Idee vermitteln

Wenn aus einem Gemeinschaftsgarten ein inter- oder transkulturelles Projekt werden soll, kann es ein Anfang sein, Menschen mit Fluchtbiografie zunächst zum Mitgärtnern einzuladen und ihnen auch die Möglichkeit zu geben, Feste oder gemeinsame Picknicks zu veranstalten oder selbst Ideen für Veranstaltungen umzusetzen, zu denen auch Menschen ohne Fluchterfahrung gebeten werden. Ist ein Projekt noch in Planung oder besteht der Wunsch, es von Anfang an zusammen mit geflüchteten Menschen aufzubauen, ist es sinnvoll, gemeinsam bestehende Gärten in der Nähe zu besuchen und die eigene Idee auf dieser Grundlage weiterzuentwickeln. Empfehlenswert ist es zudem, alle Punkte zu sammeln, die für die Gruppe wichtig sind, und die Bedürfnisse und das Know-how der Beteiligten einfließen zu lassen.

Die Internationalen Gärten Göttingen haben gute Erfahrungen damit gemacht, als heterogene Gruppe in die Unterkünfte zu gehen und das Projekt vorzustellen. Junge und ältere Gärtner*innen aus verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen haben Fotos vom Garten und den Pflanzen gezeigt und in mehreren Sprachen erklärt. Eine solche Projektvorstellung sollte mehrfach durchgeführt werden, da auf diese Weise mehr Bewohner*innen erreicht werden können. Die Internationalen Gärten Dresden haben festgestellt, dass die meisten Menschen mit Fluchterfahrung über persönliche Gespräche zu ihnen kommen. Querbeet Leipzig hält je nach kulturellem Hintergrund und den individuellen Erfahrungen der Geflüchteten eine „eigene Geschichte“ parat. Müttern z. B. erläutern sie, dass es ein Ort ist, an dem die Kinder gemeinsam spielen und sich Erwachsene treffen können. Doch am besten vermittelt sich das Projekt über die Erfahrungen, die direkt im Garten gemacht werden.

Das Interesse am Gärtnern kann wachsen, wenn der Garten zu einem vertrauten Wohlfühlort wird. Einladend sind Sitzecken und ganz besonders Grillmöglichkeiten, sodass Räume für Naturerlebnis, Entspannung und Begegnung entstehen. So gibt es im Interkulturellen Garten Braunschweig Spiel- und Sportmöglichkeiten, im Interkulturellen Garten Berlin-Lichtenberg offene handwerkliche und naturpädagogische Angebote sowie Spielmöglichkeiten für Kinder und eine Küche. Manche Initiativen organisieren gut besuchte Picknicks oder Feste. Wer möchte, gärtnert währenddessen oder auch anschließend. Das Gärtnern allein erzeugte in den Projekten oft nicht so viel Resonanz. Die Koordinatorin des Rosenduftgartens in Berlin, Begzada Alatović, hat die Erfahrung gemacht, dass die Frauen anfangs hauptsächlich in den Garten gekommen sind, um mal rauszukommen und gemeinsam Kaffee zu trinken – und um Unterstützung bei der Bewältigung der Anforderungen des Lebens in Deutschland zu erhalten: Amtsbriefe lesen und erklären lassen, Begleitung zu Behörden u. Ä. Es hat eine Weile gedauert, bis die Frauen das Gärtnern für sich entdeckten. Das gemeinsame Kaffeetrinken ist nach all den Jahren, die der Garten nun schon existiert (gegründet wurde er 2006), noch immer wichtig. Damit beginnt die gemeinsame Zeit im Garten.

Anders in Berlin-Neukölln, dort ist der Heilkräutergarten Hevrîn Xelef mit einem klaren Ziel angetreten. Es geht darum, Selbststärkung von Frauen* und Wissenstransfer auch über Generationen hinweg zu gewährleisten. Dafür steht das Projekt zudem in engem Austausch mit dem Frauendorf Jinwar in Rojava. Im Garten der Hoffnung in Otterndorf konnten handwerklich Interessierte durch Bauprojekte einbezogen werden: „Wir haben ein Toilettenhaus gebaut (Komposttoilette), das Gemeinschaftshaus befestigt und einen größeren Schuppen (3 x 3 m) errichtet. Das Holz hierfür haben wir von einem hiesigen Holzhändler relativ günstig bekommen, mussten es aber selber anfahren und in einer Gemeinschaftsaktion ein paar Hundert Meter bis in den Garten schleppen.“ Außerdem fiel auf, dass nach der Anschaffung eines Trampolins und (Sand-)Spielzeugs einige Frauen mit ihren Kindern auch mal außerhalb der verabredeten Treffen im Garten vorbeigekommen sind. Ein wichtiges Standbein war auch das Deutsch-Unterstützungsangebot, sich auch montags (in den Sommerferien sogar zweimal pro Woche) im Garten zu treffen, um gezielt für die jeweiligen Sprachprüfungen der Niveaustufen A2, B1 oder B2 zu üben.

Es sollte nicht zu viele Vorschriften geben, die das Projekt kompliziert wirken lassen. Ein umfangreicher Regelkatalog kann verunsichern und dazu beitragen, dass Menschen die Vorteile eines Gemeinschaftsgartens nicht wahrnehmen können, weil sie sich nicht mehr trauen, selbst tätig zu werden. 

Interkultur 2   

Kinder einbeziehen

Kinder sind oft begeistert dabei. Wichtig ist, die Bedürfnisse der Kinder nach Aufmerksamkeit und Beschäftigung wahrzunehmen und zu schauen, wie sie sich in das Gartenkonzept einbeziehen lassen. Für kleinere Kinder können etwa betreute Angebote organisiert werden, und ältere Kinder können Verantwortung für bestimmte Aufgaben erhalten. Wie bei allen Gartenprojekten kommt es vor, dass Kinder die Beete nicht als solche erkennen. Aus Neugierde reißen sie Pflanzen aus, oder sie spielen und toben auf den Anbauflächen. Deshalb sollten die Beete möglichst klar abgegrenzt sein. Wenn der Platz und die Betreiber es zulassen, können Erdhügel und andere naturnahe Spielmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Die äußeren Ränder der Beete lassen sich mit Naschpflanzen bebauen, die die Kinder sofort essen können, oder mit anderen robust und üppig wachsenden Pflanzen, wie z. B. Minze oder Zitronenmelisse, die auch eine etwas gröbere Behandlung überstehen. Unbedingt muss darauf geachtet werden, dass keine giftigen Pflanzen wie etwa Bohnen angepflanzt werden. 

Interkultur 3  

Sprachbarrieren überwinden 

Die Beteiligten können mit Menschen, die ihre Muttersprache sprechen, leichter über ihre Sorgen und Nöte, über ihre Bedürfnisse und Erlebnisse reden, Vertrauen baut sich schneller auf. Auch im Konfliktfall kann der Rückgriff auf die Ursprungssprache von Bedeutung sein. Das gemeinsame Tätigsein und das geteilte Interesse, z. B. an den Pflanzen, bahnen jedoch auch eigene Kommunikationswege jenseits der Sprache: Zeichnungen, Fotos, Gesten, Übersetzungen per Smartphone etc. Wichtig ist Geduld bei der Verständigung. Für das erste Kennenlernen ist es von Vorteil, wenn Sprachmittler*innen dabei sind. Die erste Information darüber, was ein Gemeinschaftsgarten ist – oft ein ganz unbekanntes Konzept, zumal wenn Hochbeete dafür genutzt werden – und welche Möglichkeiten er bietet, kann in der jeweiligen Muttersprache mehr Menschen erreichen. Während der gemeinsamen Gartenarbeit bedarf es meist keiner Sprachmittlung. Die Namen der Pflanzen werden nebenbei gelernt. Beschriftet werden die Pflanzen meist in lateinischer, arabischer und kyrillischer Schrift bzw. je nach Bedarf der Beteiligten.  

 

Wege finden

Viele Gärten befinden sich nicht in unmittelbarer Nähe der Unterkünfte oder gar auf dem Gelände der Unterkünfte. Es hat sich daher bewährt, Interessierte abzuholen. Der Interkulturelle Gemeinschaftsgarten Coburg ist ein Projekt der Diakonie und kann Kleinbusse nutzen. Andere verabreden sich in der Unterkunft und laufen oder radeln dann gemeinsam hin. Der Interkulturelle Garten Regenbogenpark in Wolgast ist zwar nur etwa 300 Meter von einer Gemeinschaftsunterkunft entfernt. Aber auch in solchen Fällen kann es anfangs sinnvoll sein, die Menschen von der Gemeinschaftsunterkunft abzuholen. Mit der Zeit und mit der Übernahme verantwortungsvoller Posten durch die Mitgärtner*innen verselbständigt sich das Projekt.  

 
 

Verbindlichkeit herstellen 

Bei Gärten, in denen eigene Parzellen bewirtschaftet werden können, ist es zumindest anfänglich wünschenswert, dass Menschen aus der Gartengruppe zu festen Zeiten vor Ort sind. Sonst kann sich ein gewisses Verlorenheitsgefühl einstellen. Ideal sind erfahrungsgemäß Zeiten an den Wochenenden oder ab späten Nachmittag, da viele Kurse und Trainings von morgens bis nachmittags stattfinden. Der Interkulturelle Garten Braunschweig etwa, eine Parzelle in einem Kleingartenverein, ist Teil eines von vielen Akteuren getragenen Gesundheitsprojekts für Menschen mit Fluchterfahrung. Neben der Stadt Braunschweig mit dem Sozialreferat und dem Büro für Migrationsfragen sind etwa Refugium, Flüchtlingshilfe e.V. und der Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. beteiligt. Es geht hier um die gesundheitliche und soziale Integration der Betroffenen. Der Garten ist dreimal pro Woche geöffnet, und es sind u. a. Honorarkräfte mit Migrationsbiografie oder mit eigener Fluchterfahrung, die die Hauptsprachen der Geflüchteten beherrschen, anwesend. Die Internationalen Gärten Dresden beobachten, dass im Garten oft innere Einkehr und Ruhe gesucht wird und einige gezielt dann kommen, wenn sie voraussichtlich alleine sind. Beim Bahrenfelder Luthergarten in Hamburg wird gemeinsam am Gartentag gebaut, gegraben, gepflanzt und repariert. Herr Begas, Initiator des Gartens, erzählt: „Ich erlebe es so, dass die Flüchtlinge unbedingt etwas tun wollen ‒ ,Das ist hier für mich wie Urlaub vom Nichtstun‘, sagte mir mal einer. Gleichzeitig suchen aber auch viele vor allem den Kontakt zu anderen. Nicht unbedingt reden (in der Unterkunft muss man sich oft schon zur Genüge mit anderen auseinandersetzen), sondern einfach zusammen mit anderen aktiv sein ‒ jeder für sich, aber nicht allein.“ Auch bei Gärten auf dem Gelände der Unterkunft, wie etwa die Begegnungsoase St. Christoph in Freiburg, sind feste Zeiten wichtig. Verabredungen und Absprachen werden jedoch nicht immer eingehalten, Zeiten anders verstanden und gelebt. Auch außerhalb von festen Zeiten sollte der Garten daher genutzt werden können.  

 

Gleichberechtigung leben 

Selbstverständlich werden alle Interessierten zu Gartentreffen und Plenumsrunden eingeladen. Manche Menschen kann es aber überfordern oder abschrecken, in basisdemokratische Diskussions- und Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden. Ein Zitat aus den Internationalen Gärten Dresden zeigt die Schwierigkeiten: „Plenum ist sehr anstrengend, auch wenn man schon ganz gut Deutsch kann, Übersetzungen werden häufig von den Adressaten als unangenehm oder peinlich empfunden, im Sinne der vielen Umstände, die man sich ihretwegen macht. Partizipation auf Augenhöhe ist mit das Schwierigste, was wir im Garten zu leisten haben. Es erfordert sehr viel Aufwand, Empathie und Geduld. Und überall lauert die Paternalismusfalle. Gute Erfahrungen gibt es mit direkten Gesprächen zu zweit, zu dritt oder in kleinen Runden unmittelbar im Garten, mit Telefonaten oder auch Infotafeln, auf denen die wichtigsten Informationen in leicht verständlichem Deutsch und auch mehrsprachig angepinnt werden. Sie können miteinander oder auch mittels Übersetzungs-Apps auf Smartphones übersetzt werden.   

 

Virtueller Runder Tisch: „Grüne Orte gemeinsam gestalten – Menschen mit Fluchtgeschichte treffen ihre Nachbarschaft“

Der virtuelle Runde Tisch knüpfte an einem Erfahrungsaustausch Berliner Akteur*innen im November 2021 an und richtete sich nun bundesweit an Interessent*innen. Es wird besprochen, wie Angebote entwickelt werden können, die den Bedürfnissen von Menschen mit Fluchterfahrung entsprechen, und wie sie als Ideengeber*innen und Mitgestalter*innen aktiv eingebunden werden können. 

Virtueller Runder Tisch

Download der Präsentation hier.

 

Webinar: Interkulturelle Gärten gemeinsam und auf Augenhöhe gestalten

Ihr möchtet einen Interkulturellen Garten aufbauen oder euren Gemeinschaftsgarten interkulturell öffnen? In dem Webinar teilt Keya Choudhury von soulgardenberlin ihre Erfahrungen zu Aufbau und Weiterentwicklung Interkultureller Gärten auf Augenhöhe. Was hat sich bewährt, wo gibt es Hürden und wie kann man mit diesen umgehen?

Webinar Augenhohe

Download der Präsentation hier.

 

Webinar: Konflikte, Partizipation und Kommunikation in Interkulturellen Gärten

Der virtuelle Runde Tisch knüpfte an einem Erfahrungsaustausch Berliner Akteur*innen im November 2021 an und richtete sich nun bundesweit an Interessent*innen. Es wird besprochen, wie Angebote entwickelt werden können, die den Bedürfnissen von Menschen mit Fluchterfahrung entsprechen, und wie sie als Ideengeber*innen und Mitgestalter*innen aktiv eingebunden werden können.

Webinar Konflikte

Download der Präsentation hier  

 
 


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