Auf Vorplätze, in Lesegärten oder Innenhöfen von einigen Bibliotheken wird gegärtnert. In Berlin, München, Rosenheim, Greifswald und Dresden experimentieren Bibliotheken mit neuen Beteiligungsmöglichkeiten für die Nachbarschaft. Einige Bibliotheken bieten neben Büchern und anderen Medien inzwischen auch Saatgut an. Die Giesinger Stadtteilbibliothek in München hat im März ein Pilotprojekt gestartet. Das Team begleitet Interessierte von der Aussaat bis zur Ernte und bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm.
Der diesjährige Bibliothekskongresses in Leipzig stand unter dem Motto „Freiräume schaffen“. Die anstiftung beriet in einem interaktiven Workshop dazu, wie sich Bibliotheken als Möglichkeitsräume für Gemeinschaftsgärten öffnen können. Viele Fragen rankten sich rund um Beteiligungskonzepte und -methoden, Versicherungs- und Haftungsfragen und wie die gelebte Praxis existierender Projekte aussieht.
Wer sich für das Thema interessiert, ist herzlich eingeladen, am 15.06. beim (hybriden) Ideen-Café zum Thema „Bibliotheken und Gärten“ des Netzwerks Grüne Bibliothek dabei zu sein: https://www.netzwerk-gruene-bibliothek.de/ideen-cafe-gruene-bibliothek-am-15-juni-2022/
Der Interkulturelle Garten Coswig, 2008 gegründet, ist mit 11.000m² einer der größeren Gemeinschaftsgärten in Deutschland. Der Garten wird überwiegend gemeinschaftlich bewirtschaftet, die Gemüsebeete umfassen...
Die Stadt Haar hat vier Gartenprojekte unter dem Motto „Haar zum Anbeißen“ initiiert. Sie stellt urbar gemachte Flächen, Gartenwerkzeug, Wasserversorgung, Saatgut und Pflanzen zur Verfügung und...
Mitten im Stadtteil Naußlitz (Dresden) wächst ein besonderer Ort: Ackerschnack, der Gemeinschaftsgarten der Volkshochschule Dresden. Hier treffen sich Menschen jeden Alters und mit ganz...
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