Hitze, Dürre und immer häufigere Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hagel oder Stürme: Immer häufiger stehen Gemeinschaftsgärtner*innen vor der Herausforderung, mit längeren Trockenphasen, verschobenen Vegetationszeiten und neuen Schädlingen umzugehen. Doch es gibt Wege, diesen Veränderungen zu begegnen: Mit optimaler Bodenpflege, durchdachter Anbauplanung und sparsamer Bewässerung lassen sich Gärten widerstandsfähiger machen. Ökologisches Gärtnern ist außerdem eine konkrete Möglichkeit, selbst aktiv zum Klimaschutz beizutragen.
Im Webinar „Gärtnern in der Klimakrise“ stellte die Umweltwissenschaftlerin und promovierte Bodenkundlerin Dr. Vera Baumert praxisnahe Methoden zum Humuserhalt und -aufbau wie Mulchen, Gründung, Zwischenkulturen, organisches Düngen und Kompostieren vor, um Böden gegen Dürre und Starkregen widerstandsfähig zu machen. Sie zeigte, wie eine klimafeste und resiliente Anbauplanung gelingt und wie insektenfreundlich gegärtnert werden kann. Weitere Schwerpunkte bildeten die sparsame Nutzung von Wasser, Regenwassernutzung und die richtige Bewässerung. Abschließend gab es Tipps und Informationen, wie ressourcen- und klimaschonend gegärtnert werden kann – von torffreier Erde über das Teilen und Leihen von Gartengeräten, das Reparieren, Recyceln und den Verzicht auf fossil betriebene Gartengeräte.
Videomitschnitt und Präsentationsfolien
Ratgeber: Dein Klimagarten
Der Nürnberger Stadtgarten ist schon zweimal umgezogen, immer auf dem Gelände des Hauptquartiers des ehemaligen Versandhauses Quelle. Seit 2019 bewirtschaftet die Gruppe 1000m² gemeinschaftlich. Wie lange sie hier...
Der Wassermelonengarten in Augsburg ist seit 2023 auf der Außenfläche einer Unterkunft für Geflüchtete entstanden. Der Gemeinschaftsgarten wurde im Rahmen des Studiengangs Soziale Arbeit der Technischen...
In Unterhaching werden die Pläne für einen Begegnungsgarten immer konkreter. Die Grünfläche vor dem „Kreativlabor Schlossallee“ wurde bisher von der Nachbarschaft nicht genutzt....
Neuste Kommentare