Juan Coka zeichnet in seiner Masterarbeit „Rebuilding Collective Memory - An Analysis of the Dynamics and Dimensions of Community Garden Movement in Berlin" die Entstehung und Entwicklung der Gemeinschaftsgarten-Vernetzung in Berlin nach.
In seiner aktivistischen Ethnographie beleuchtet er Dynamik, Strukturen und Herausforderungen dieser Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen Fallstudien zu fünf Berliner Gärten, deren Geschichte auch heute noch prägend ist: Rosa-Rose, Prinzessinnengarten, Prachttomate, Himmelbeet und Allmende-Kontor. Eine Grundlage der Untersuchung ist die kollektive Erinnerung Berliner Gartenaktivits*innen.
Die Fallstudien zeigen die unterschiedlichen Herausforderungen, denen sich Gemeinschaftsgärten bei der Sicherung des öffentlichen Raums stellen müssen, und verdeutlichen ihre Rolle bei der Förderung der sozialen und ökologischen Erneuerung in der Stadt.
Heute sind Gemeinschaftsgärten ein fester Bestandteil der Berliner Stadtentwicklung. Juan Coka unterstreicht mit seiner Arbeit die Bedeutung der gemeinsamen Aktionen und des kollektiven Handelns dafür.
Zur Masterarbeit (in englischer Sprache)
Weitere Forschnungsarbeiten zum Thema Urbane Gärten
Das Netzwerk Urbane Gärten Berlin ist eine selbstorganisierte Plattform von Gartenaktivist*innen aus über 50 Berliner Gemeinschaftsgärten. Die Netzwerker*innen informieren und...
Mit der mobilen Heilkräuterapotheke HEKAYAT besucht Flamingo e.V. Unterkünfte für geflüchtete Menschen, um gemeinsam Heilkräuterprodukte herzustellen und Wissen über Heilpflanzen, Gärten und...
Am 20. Juni feierte der Freiburger Gemeinschaftsgarten „zusammen gärtnern“ sein zehnjähriges Bestehen. Was 2016 auf einer ehemaligen Pferdeweide begann, hat sich zu einem lebendiger Lern- und...
Neuste Kommentare