Wenn verschiedene Meinungen, Persönlichkeiten und Kommunikationsstile aufeinandertreffen, ist wertschätzender Austausch nicht selbstverständlich.
Im Webinar „Drei Bereiche gelingender Moderation“ erläutert Referentin Anna Reisch:
1.Welche Interessen spielen in Gruppen eine Rolle? Wie gelingt es in der Moderationsrolle, die eigene Position zu reflektieren und was folgt daraus für eine gelungene Moderation?
2.Welche Methoden zur effektiveren Gesprächsführung gibt es, wie können diese erlernt und eingesetzt werden?
3. Welche Konfliktumgänge zeigen sich in Gruppenkontexten und wie kann das Wissen darüber für eine bessere Kommunikation eingesetzt werden?
Das Webinar (Videomitschnitt und Folien) ist hier zu finden.
Severin Halder ist der neue Experte der Gruppe "Gärten und Politik". Er ist Geograph und Aktivist. Mitbegründer des Allmende-Kontors und von kollektiv orangotango. Er ist Co-Autor vom Urban-Gardening-Manifest, und "Wissen wuchern lassen", sowie Autor von Gemeinsam die Hände dreckig machen und Farming Maputo. Sein politisch ökologischer Blick auf urbane Gärten ist geprägt durch Erfahrungen in Europa, Lateinamerika und Afrika.
In der Gruppe geht es u.a. um die Frage, welche Ansätze in Kommunen verfolgt werden, um Gemeinschaftsgärten zu unterstützen und welche von unten getragenen Initiativen dazu beitragen, „urbane Gärten als Teil einer lebenswerten, lebendigen und zukunftsfähigen Stadt“ zu verwurzeln.
Severin Halder freut sich auf eure Fragen und Diskussionsbeiträge!
Gemeinsam eine Karte zu erstellen ermöglicht Gemeinschaftsgärtner*innen aus einem oder mehreren Projekten, ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu einem kollektiven Verständnis zu verbinden, indem sie ihre Sichtweisen auf ihren Garten, ihre Stadt oder ihre Region zusammentragen. Kartieren kann außerdem nützlich sein, um sich in und um Gemeinschaftsgärten zu organisieren, zu vernetzen, stadtpolitische Strategien oder einen fiktiven Garten zu entwerfen. Paul Schweizer und Severin Halder vom kollektiv orangotango stellen in einem Webinar die wichtigsten Prinzipien der kritischen Kartographie vor und zeigen verschiedene Kartierungsmethoden und Materialien, die für Gärtner*innen hilfreich sein können. Teil des Webinars ist auch das gemeinsame Ausprobieren einer Online-Kartierungsmethode.
Das Webinar (Videomitschnitt und Folien) ist hier zu finden.
Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Website vom kollektiv organgotango.
Ca. einmal im Monat stellen wir in dieser Rubrik die neuen Gemeinschaftsgärten in unserem Netzwerk vor.
Das Gärtnern schafft einen Rahmen für städtische Naturerfahrung, für Selbermachen, für Begegnung und Gemeinschaft und ermöglicht auch weitergehendes Engagement für den Stadtteil. Brachen werden entmüllt und bepflanzt, praktische Lernorte für Kinder entstehen, und neue Impulse für Kulturen der Teilhabe bereichern das Zusammenleben.
Wenn Ihr gerade einen neuen Gemeinschaftsgarten startet oder sich einer in Eurer Nachbarschaft gründet oder Ihr in einem aktiv seid, der noch nicht bei uns im Netzwerk ist, dann freuen wir uns darüber, wenn Ihr hier Infos über das Projekt eintragt.
Weikersheim
ZAMwachsen
Eine bunt gemischte Gruppe gärtnert in Terrassen- und Hochbeeten. Das Miteinander wird großgeschrieben. Workshops, gemeinsames Kochen und vielfältige Aktionen ergänzen das Gärtnern.
Bochum
LutGar der Gemeinschaftsgarten am LutherLab
Der LutherLAB e.V. entwickelt für die entwidmete Lutherkirche eine Nachnutzung als Stadtteilzentrum. Im Außenbereich ist ein Gemeinschaftsgarten entstanden, in dem ein Lehmofen zum gemeinsamen Backen und Dörren einlädt.
Website: https://www.lutherlab.de/ag/
Essen
Interkultureller Gemeinschaftsgarten VIERland
Auf dem Grundstück der Dreifaltigkeitskirche in Essen-Borbeck ist ein Interkultureller Gemeinschaftsgarten entstanden. Das Motto des Gartens lautet: „Gemeinsam gärtnern, dabei ins Gespräch kommen und zusammen etwas Positives für den Stadtteil tun“.
Website: https://www.vossgaetters-muehle.de/offene-angebote/gemeinschaftsgarten
Braunschweig
Gemeinschaftsgarten Lebendiges Haus und Hochbeetgarten am KIQ
Der Ludwigsgarten ist ein inklusiver Garten für Alle. Der Gemeinschaftsgarten hat das Ziel, eine Plattform für nachhaltige grüne und soziale Ideen sein. Dazu zählen Fahrradmobilität, kulturelle Angebote und natürlich das gemeinschaftliche Gärtnern. .
Website: https://www.facebook.com/LudwigsgartenBraunschweig
Weyarn
Gemeinschaftsgarten Klosteranger
Seit 2017 gibt es den Arbeitskreis „Gemeinschaftliches Garteln in Weyarn“. Gemeinschaftsgarten und Streuobstwiese sind auf dem Klosteranger entstanden und liegen in einem Neubaugebiet. Für die Gruppe ist der gemeinsame Garten als grüner Raum der Begegnung und der Vielfalt zu einem Teil des gesellschaftlichen Wandels geworden.
Website: http://gemeinsam-garteln-weyarn.de/
Dresden
tuuwi Gemeinschaftsgarten
Der Gemeinschaftsgarten ist Teil der Umweltinitiative der Technischen Universität Dresden. Ein Schwerpunkt der Gruppe sind Kräuter, doch werden auch Gemüse und Obst gemeinschaftlich angebaut.
Website: https://tuuwi.de/was-wir-machen/garten/
Neu geplante Gemeinschaftsgärten:
Interkultureller urbaner Garten Neumarkt in der Oberpfalz
Elbgarten Wittenberge
Waldgärten können mit ihren vielfältigen ökologischen Funktionen auch eine neue Form von Gemeinschaftsgärten in Städten sein. Doch was ist ein Waldgarten, welche Flächen eignen sich und welchen Beitrag können Waldgärten in Städten leisten? Dr. Jennifer Schulz erklärt in einem Webinar die Grundzüge des Aufbaus von Waldgärten und deren ökologischen und klimatischen Vorteile. Sie erläutert Rahmenbedingungen und Schritte zu Aufbau und Etablierung von (Gemeinschafts-)Waldgärten in Städten.
Das Webinar (Videomitschnitt und Folien) ist hier zu finden.
Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Website des Forschungsprojekts „Urbane Waldgärten“
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