Die Kosten für Gemeinschaftsgärten variieren stark – sie sind beispielsweise abhängig von der Größe und den Gegebenheiten der Fläche oder von der vorhandenen und gewünschten Infrastruktur.
Die anstiftung fördert bestimmte Materialien für Gemeinschaftsgärten. Die Förderrichtlinien sind hier zu finden. Es gibt keine Formulare und keine Fristen, eine formlose Mail reicht aus. Voraussetzung ist, dass die (potenziellen) Gärtner*innen von Anfang an in die Planung einbezogen werden, es also schon eine Gruppe gibt. Auch eine Fläche braucht ihr schon vor der Antragstellung. Im Garten sollte es um den Anbau von Gemüse, Obst und/oder Kräuter gehen.
Bei einer Antragstellung bitte den aktuellen Freistellungsbescheid des antragstellenden Trägers gleich mitschicken. Ihr müsst dafür keinen eigenen Verein gründen, ihr könnt einen vorhandenen gemeinnützigen Träger fragen, ob die Antragstellung über diesen laufen kann.
Wenn ein (geplanter) Garten noch nicht Teil des bundesweiten Netzwerks der Gemeinschaftsgärten ist, tragt diesen bitte gerne erst ein. Das geht hier.
Bie Rückfragen bitte an Gudrun Walesch richten:
Weitere Tipps findet ihr in unserer Zusammenstellung von Finanzierungsmöglichkeiten. Dort haben wir auch die Mitschnitte unserer Webinare zum Thema verlinkt. Im Kommentarbereich (ganz unten) sind immer wieder aktuelle Ausschreibungen und Tipps zu finden.
Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bietet Beratung zu Fundraising und Fördermitteln an und hat eine gut gepflegte Fördermitteldatenbank.
Save the Date:
Vom 12.06.-14.06.2026 findet in Leipzig das nächste Urban-Gardening-Sommercamp statt!
Das Sommercamp ist das bundesweite Treffen der Gemeinschaftsgärten. Ein Ort für Austausch und Inspiration. Ein Wochenende voller Praxis, gegenseitiger Beratung, Vernetzung und Feiern – von und für Menschen, die in Gemeinschaftsgärten aktiv sind.
Organisiert wird es von der anstiftung, dem Gemeinschaftsgarten Hildegarten sowie dem Netzwerk Leipziger Gemeinschaftsgärten NELGE. Veranstaltungsorte sind der Hildegarten und umliegenden Flächen im Leipziger Westen.
Wer noch nicht auf einem Sommercamp war, findet hier Infos und hier einen Bericht vom letzten Sommercamp 2024 in Dresden.
Einen kleinen Einblick in den Hildegarten gibt auch dieser Artikel.
Bienenhaltung in Gemeinschaftsgärten folgt unterschiedlichen Ansätzen. Neben konventioneller Haltung gibt es immer mehr Imker*innen, die Bienen wesensgemäß pflegen. Diese Form der Bienenhaltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen des Bienenvolkes. Bienen vermehren und verjüngen sich über den Schwarmprozess und bauen ihre Waben selber.
In Kooperation mit Mellifera e.V. haben wir das Praxiswissen „Bienenprojekte in Gemeinschaftsgärten“ entsprechend überarbeitet. Ihr erfahrt u.a., was ihr an Grundausstattung braucht, welche Bienenbehausung empfehlenswert und welcher Standort geeignet ist und welche rechtlichen Fragen zu klären sind.
Wichtig für den Start sind engagierte Verantwortliche und fachliche Begleitung durch erfahrene Imker*innen.
Auch das Webinar „Wesensgemäße Bienenhaltung – Imkern im Einklang von Biene, Mensch und Natur“ mit Katrin Sonnleitner, die bei Mellifera den Arbeitsbereich „Wesensgemäße Bienenhaltung“ betreut, ist dort verlinkt.
Wer Fragen zum Thema hat, kann Hilfe im Mellifera Diskussionsforum erhalten.
Veranstaltungstipp: 06.02.2026: die nächste Mellifera-Infostunde "Wesensgemäße Bienenhaltung"

In immer mehr Nachbarschaften entstehen Gemeinschaftsgärten. Doch wie baut man eigentlich einen solchen Garten gemeinschaftlich auf?
Der Weg zu einem Gemeinschaftsgarten kann ganz unterschiedlich sein. Seit vielen Jahren sammelt das Netzwerk Urbane Gärten vielfältiges Erfahrungswissen aus Gartenprojekten aus der ganzen Bundesrepublik. Die anstiftung hat daraus einen farbenfrohen und spielerischen Online-Selbstlernkurs geformt: "Einen Gemeinschaftsgarten gründen: von der Idee zum Projekt". Der Kurs ist modular nutzbar und ermöglicht so eine individuelle Lernreise – praxisnah und umsetzbar.
Im Netzwerk-Austauschabend „Einen Gemeinschaftsgarten gründen & aufbauen“ (Anfang Dezember 2025) haben Aktive, die einen Garten planen oder weiterentwickeln wollen, den Selbstlernkurs kennengelernt. Die von den Teilnehmenden eingebrachten Fragen konnten größtenteils mit dem Kurs beantwortet werden. Was immer wieder gut ankommt und den Beteiligten weiterhilft ist die kollegiale Beratung: der Austausch von Tipps und Erfahrungen mit den anderen Aktiven.
Beim Netzwerk-Austauschabend entstand diese kollaborativ erstellte Sammlung.
Seit vielen Jahren gibt die Gärtnerei Rübchen in Caldern (Nähe Marburg) den taschenGARTEN heraus. Das ist ein persönlicher Terminkalender und Gartenplaner mit einem wöchentlichen Aussaat- und Pflanzplan. Die Gärtnerei versteht sich als Experimentierfeld für zukunfstfähige Anbauweisen und viele der Gartentipps im Kalender sind inspiriert von den dort gemachten Erfahrungen. Zudem informiert der taschenGARTEN mit jährlich wechselnden Schwerpunkten zu Themen wie Klimagerechtigkeit und Biodiversität, denn Gärtnern ist politisch!
2026 geht es darum wie sich Gärten sowohl gegen Wasserknappheit als auch Starkregen wappnen können. Dabei helfen zu Standort und Boden passende Pflanzen, Mulch sowie eine kluge Gartenbewässerung. Entsiegelte Flächen, Büsche und Bäume, Sickermulden oder Teiche puffern Überschwemmungen ab, speichern das Wasser für trockene Zeiten und zaubern üppige Gärten in Zeiten des Klimawandels.
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