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NETZWERK-NEWS

Im Sülzer Triangel wächst Gemeinschaft

schmitzUndKunzt euskirchener 03Der seit 2019 bestehende gemeinnützige Verein Schmitzundkunzt e.V. aus Köln initiiert im öffentlichen Raum Gemeinschaftsgärten. Er möchte damit einen Treffpunkt für die jeweilige Nachbarschaft schaffen, Vereinsamung vorbeugen, das Stadtklima verbessern und Insekten schützen.

Das „Sülzer Triangel“ entstand 2023 auf einer zentral gelegenen dreieckigen 1500m² großen Brache. In der Mitte des Gartens befindet sich ein denkmalgeschützter Bereich. Rund 80 Gärtner*innen sind hier aktiv, ebenso die benachbarte Realschule. Wer mitmachen möchte, wird Vereinsmitglied. Gegärtnert wird in selbstgebauten, einheitlichen Hochbeeten. Ein Blühstreifen umrahmt die Fläche, eine Wildblumenwiese sorgt für noch mehr Biodiversität. Schmitzundkuntz achtet bei den Gartenprojekten darauf, dass die optische Gestaltung in das Stadtbild passt.

Im Frühjahr 2024 haben Vereinsmitglieder und Nachbar*innen eine vermüllte Brache neben dem Hauptsitz von Schmitzundkunz mit Tauschladen, Werkzeugverleih und vielen Veranstaltungen aufgeräumt. Auch hier entstand ein Gemeinschaftsgarten: das Rectangel. Rund 15 Gärtner*innen sind aktiv.

Ein Vereinsmitglied mit besonders viel Gartenwissen hat in beiden Gemeinschaftsgärten eine Parzelle und berät die anderen Gärtner*innen. Er ist über die zweiwöchentlich stattfindende Pflanzentauschbörse auf den Verein und die Gartenprojekte aufmerksam geworden.
Der Verein sucht innerhalb Kölns immer wieder freie (Grün)Flächen, um auch dort für die ansässigen Nachbarschaften grüne Begegnungsräume zu schaffen.

Mehr Informationen zu den Projekten

08.07.2025

Garten mit Zukunft – ein grüner Begegnungsort für Alle in Angermünde

AngermuendeSeit Frühjahr 2025 entsteht hinter dem Projekthaus „Haus mit Zukunft“ in Angermünde ein offener Gemeinschaftsgarten. Mitglieder des Trägervereins Stadt mit Zukunft – Angermünde e.V. und Nachbar*innen verwandeln das bislang ungenutzte, rund 750m² große Grundstück in einen grünen Begegnungsort für Alle. Die ersten Fördermittel dafür kamen aus dem Regionalbudget der LAG Uckermark.
Der Garten wird gemeinschaftlich gepflegt, individuelle Parzellen gibt es bewusst nicht. In den ersten Beeten gedeihen bereits Radieschen, Salate, Spitzkohl, Tomaten und sogar eine Wassermelone. Auch verschiedenste Kräuter haben ihren Platz gefunden. Bald kommen Beerensträucher hinzu. Die wachsende Gartengruppe trifft sich wöchentlich, mal in kleiner Runde, mal mit vielen helfenden Händen. Die Gruppe besteht aus Nachbar*innen, jungen Familien ohne eigenen Garten, älteren Menschen, Geflüchteten und Alleinstehenden.
Der Garten ergänzt bereits bestehende Angebote wie das „Sprach-Café Zukunft“ und die „Brücke der Kulturen“ und stärkt den interkulturellen Aspekt des Projekthauses.
Für die Initiator*innen ist der Garten ein ganz wichtiger Ort. Sie sagen dazu: „In einer strukturschwachen Region wie der Uckermark sind viele Menschen mit Herausforderungen konfrontiert: wirtschaftliche Unsicherheit, eingeschränkte Infrastruktur, Abwanderung junger Menschen und ein oft fehlendes Gefühl von Mitgestaltung. Ein Gemeinschaftsgarten ist da viel mehr als nur Beete und Pflanzen: Er ist ein Ort der Selbstermächtigung, der Begegnung und des ganz konkreten Handelns. Wer gemeinsam gärtnert, übernimmt Verantwortung, sieht Ergebnisse und erlebt Wirksamkeit. Das stärkt das Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft – und damit auch das Vertrauen in Gemeinschaft und Gesellschaft. Hier wird Wissen geteilt, Nachbarschaft gelebt, Deutsch geübt, miteinander gekocht, gelacht und manchmal auch diskutiert. Es ist ein Ort, an dem Vielfalt sichtbar und Gemeinschaft erlebbar wird – ohne Zwang und mit viel Herz.“
Besonders wichtig ist den Aktiven die Umsetzung ökologischer Selbstbaulösungen, die auch mit den begrenzten Mitteln vor Ort realisierbar sind. Das nächste Projekt ist ein automatisches Bewässerungssystem, das in Zusammenarbeit mit dem MINT-Bildungsprojekt freiRAUM Uckermark entwickelt wird.
Was heute gemeinsam gesät wird, wird morgen Früchte tragen – in den Beeten und der Stadtgesellschaft von Angermünde.

Zur Website des Gartens

01.07.2025

10 Jahre Gemeinschaftsgarten rosen_heim: ein Zwischennutzungsprojekt verstetigt sich

rosen heim KircheSeit zehn Jahren gibt es den Gemeinschaftsgarten rosen_heim in München-Ramersdorf. Direkt hinter der Kirche Maria Ramersdorf im alten Ortskern gärtnern Anwohner*innen auf der ca. 450m² großen Fläche. Die ersten Hochbeete sind aus alten Betten und anderem Recyclingmaterial gebaut worden, auch alte Ziegel der letzten Ziegelei Münchens sind Teil der Beete. Der Garten bietet verschiedene selbstgebaute Sitzmöglichkeiten und als Besonderheit einen offenen Kuppelbau aus Fahrradfelgen, der für Workshops und gemütliche Abende genutzt wird.
Die Beete sind an Beetpat*innen vergeben, die sich mal alleine, mal mit anderen um das Gemüse im eigenen Beet und die Gemeinschaftsflächen kümmern.
Die Gruppe organisiert Nachbarschaftsfeste, gärtnerische und kreative Workshops, Kochaktionen und kulturelle Veranstaltungen. Im Winter trifft sich die Gartengemeinschaft zum monatlichen Stammtisch im Trambahnhäusl, das Gartenjahr wird reflektiert, Ideen für das neue Jahr werden gesammelt. Von Mai bis September findet im Garten jede zweite Woche ein offener Gartentreff statt, bei dem auch Besucher*innen willkommen sind.
Der Gemeinschaftsgarten rosen_heim ist Teil der Städtebauförderung und wird mit Mitteln des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ finanziert. Träger ist die Münchner Wohnen Service GmbH.
Rosen_heim ist ein Münchner Nachbarschaftstreff im Freien, der Garten hat es geschafft, wichtiger Ort der Begegnung für die Anwohner*innen zu werden. Manche sind täglich da, andere bringen sich punktuell aktiv mit ein.
Die Gartengemeinschaft rosen_heim zeigt eindrucksvoll, wie Zwischennutzungen zu lebendigen und nachhaltigen Nachbarschaftsprojekten wachsen können.

Einladung zum 10-jähriges Jubiläum am 11.07.2025 (PDF)
Zum Gartenportrait

24.06.2025

Gärtnern zwischen Gleisen: Im Leipziger Hildegarten steht sogar ein Zug

HildegartenMitten auf dem Bürgerbahnhof Plagwitz wächst seit 2015 der Hildegarten Leipzig – ein Gemeinschaftsgarten mit ganz besonderem Flair. Neben individuellen und gemeinschaftlichen Beeten, Färberpflanzen, Heil- und Würzkräutern, einem kleinen Kartoffelacker und Beerensträuchern prägt ein ehemaliger Zugwaggon die Gartenkulisse. Der historische Waggon wurde mit großem logistischem Aufwand per Kran auf das Gelände gebracht und macht die Vergangenheit des alten Bahnhofs sichtbar. Hier soll zukünftig ein Workshop- und Begegnungsraum entstehen – noch laufen dazu Gespräche mit der Stadt.
Die Gartengruppe pflegt auch einen nebenan liegenden „Obstbaumgarten“.

Etwa 70 aktive Gärtner*innen sind im Hildegarten dabei und laden regelmäßig zum „Gemeinsamen Gärtnern“ ein. Am letzten Sonntag im Monat treffen sich alle zu einem gemeinsamen Frühstück und anschließenden Arbeitseinsatz. Wichtige Entscheidungen werden im monatlichen Hilderat getroffen, bei dem alle mitarbeiten können, die Mitverantwortung übernehmen wollen. Das Info- und Austauschgremium des Hildegarten ist das Hildum, bei dem alle dabei sein können, auch Besucher*innen.
Besonders lebendig wird der Garten, wenn Schulklassen, Kitas oder Projektgruppen den Garten als Lern- und Erfahrungsort nutzen. Neben dem Gärtnern bietet der Hildegarten kreative Formate: In der Kunstwerkstatt „Spinne besucht den Hildegarten“ etwa entdecken Kinder und Jugendliche die Verbindung von Natur und Kunst.
Ein weiteres Highlight ist der viel genutzte Pizzaofen. Er ermöglicht es, Gemüse aus dem Garten zu verarbeiten – und so den Kreislauf von Aussaat bis Verarbeitung direkt im Garten zu erleben.

Koordiniert wird das Projekt von der DENKMALSOZIAL gGmbH und dem Verein Gleisgrün e.V.

Zur Website
Instagram-Account des Gartens

17.06.2025

Viel Gartenwissen im Containerdorf in Elmshorn

Elmshhorn2 002Im Ende 2024 eröffneten Containerdorf für Geflüchtete an der Agnes-Karll-Allee in Elmshorn ist ein lebendiger Gemeinschaftsgarten entstanden. Die Gartenarbeiten haben im Mai 2025 begonnen. Viele der rund 100 Bewohner der Unterkunft beteiligen sich aktiv an der Pflege und Gestaltung des Gartens. Viele bringen Gartenwissen mit.
Gemeinsam werden Beete angelegt, Jungpflanzen gegossen, Unkraut gezupft und Sträucher gepflegt. Auch das äußere Erscheinungsbild des Containerdorfes wird von den Bewohnern verschönert: Entlang der Container blühen bunte Blumen, die die gesamte Anlage freundlicher und einladender wirken lassen. Das ist jedoch erst der Anfang – in den kommenden Monaten werden weitere Flächen urbar gemacht, Hochbeete gebaut und mehr Blumen gepflanzt.
Aktuell wachsen in den Hoch- und Flachbeeten Erdbeeren, Tomaten, Paprika, Zucchini und Auberginen. Außerdem wurden Beerensträucher wie Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren gesetzt, die im Sommer eine reiche Ernte versprechen. Die Ernte nutzen die Gärtner für den Eigenbedarf und für Veranstaltungen.

Das Gartenprojekt verfolgt mehrere Ziele: Es bietet den Bewohnern eine sinnvolle, gemeinschaftliche Tätigkeit im Freien, schafft Raum für Begegnungen und Austausch für Menschen aus ganz verschiedenen Herkunftsländern und stärkt das Miteinander im Alltag. Darüber hinaus ist geplant, andere Elmshorner*innen einzuladen – sei es zur Mithilfe, zum gemeinsamen Gärtnern oder zu kleinen Festen, bei denen die Ernte gemeinsam genossen werden kann. Die Gruppe möchte aus den Blumen Sträuße binden und an die Nachbar*innen und die Mitgärtnernden aus der Stadt verschenken.

Der Garten wächst – und mit ihm wachsen Gemeinschaft, Teilhabe und neue Perspektiven.

Zum Gartenportrait

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