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NETZWERK-NEWS

Neues Onlinetool für Artenschutz: der Wildtiergarten

WildtiergartenIn vielen Lebensräumen ist die Artenvielfalt stark zurückgegangen. Gemeinschaftsgärten sind nicht nur Orte zum Gärtnern, naturnah gestaltet, sind sie auch wertvolle Rückzugsräume für Insekten und andere Wildtiere. Im neuen Onlinetool „Wildtiergarten“ der Deutschen Wildtier Stiftung sind die wichtigsten Informationen zum Artenschutz zusammengetragen und für den Garten-Kontext aufbereitet.
Das Tool richtet sich u.a. an Gemeinschaftsgärtner*innen, die ihre Flächen strukturreicher und tierfreundlicher planen oder umgestalten möchten, um so mehr Lebensraum für Wildbienen, Schmetterlinge, Igel und Co zu schaffen.

Im „Wildtiergarten“ gibt es Praxistipps für Wildblumenwiesen, Komposthaufen, Wasserstellen oder Trockenbiotope. Das Tool zeigt mit anschaulichen Illustrationen, kurzen Texten und weiterführenden Links Gestaltungsmöglichkeiten auf. Gemeinschaftsgärtner*innen finden im „Wildtiergarten“ Handlungsmöglichkeiten, die sich gut in Gruppenarbeit oder bei Gartentagen umsetzen lassen. Die interaktive Karte und die Filterfunktion helfen dabei, passende Maßnahmen für unterschiedliche Tiere auszuwählen – ein wertvoller Baustein für Bildungsarbeit, Mitmachaktionen und den Austausch im Netzwerk. Die Nutzer*innen erfahren, wie selbst kleine Maßnahmen in Gemeinschaftsgärten große Wirkung entfalten können – zum Beispiel durch Blühinseln, Totholz und wilde Ecken. Schon kleinste Flächen können einen bedeutenden Lebensraum für kleinere Wirbeltiere sowie Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge bieten.

Für Gemeinschaftsgärten, die sich für Artenvielfalt engagieren möchten, ist der digitale Wildtiergarten ein hilfreiches Werkzeug. Er motiviert, informiert und macht Lust, gemeinsam aktiv zu werden – für mehr (G)Artenvielfalt in der Stadt.

Zum Wildtiergarten

05.08.2025

Ein Ort für Frauen* - der Hevrîn Xelef Garten

Auf dem Neuen Jacobi-Friedhof in Berlin-Neukölln wächst seit Ende 2019 ein besonderer Ort: der Heilkräutergarten Hevrîn Xelef. Gegründet vom Verein Flamingo e.V. ist er ein Gemeinschaftsgarten von und für Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte – zum Gärtnern, Austauschen und Gedenken.
Entstanden ist der Garten aus dem Bedürfnis heraus, einen Ort jenseits enger Büros zu schaffen – einen, an dem Frauen* sich wohl fühlen und nicht bewertet werden. Ein Ort, an dem sie sich mit der Natur und ihrem Wissen zu Heilpflanzen und Heilungsmethoden verbinden und mit ihren Erfahrungen und Verlusten verbunden fühlen können. Der Garten ist unter anderem inspiriert vom autonomen, selbstorganisierten Frauendorf JINWAR in Rojava. Die Frauen, die vor Gewalt und Krieg fliehen mussten, haben in der Mitte des Dorfes einen Heilkräutergarten angelegt. Hevrîn Xelef und JINWAR stehen in engem Austausch, Saatgut und Wissen werden geteilt.
Flucht, Verlust und Trauma sind wichtige Themen im Heil-Kräutergarten. Das Pflanzen von Gedenkbäumen im Hevrîn Xelef bedeutet Frauen* auch über Berlin hinaus viel. Hier haben sie einen Ort für ihre Trauer, hier findet gemeinsame Heilung statt. Der erste Baum, eine schwarze Maulbeere, erinnert an die ermordete Jina Amini, eine Zwetschge ist Gedenkbaum für die vom IS ermordeten Ezidinnen. Der Name des Gartens erinnert an die ermordeten kurdische Politikerin Hevrîn Xelef.
Die Frauen* gärtnern, treffen sich und organisieren Workshops zu Heilkräutern und feministischen Themen. Der Garten bekommt viel Besuch. Um mehr Hintergrundwissen zu vermitteln, plant die Gruppe wetterfeste Info-Tafeln zu den Geschichten der Gedenkbäume und den Pflanzen. Der Garten versteht sich als begehbaren Gedenkort des feministischen Widerstands. Ein lebendiger Ort des Erinnerns. Ein Friedhof auf dem Friedhof, der anders ist.

Mehr über Flamingo e.V. und den Garten

29.07.2025

Gemeinschaftliches Gärtnern im Klostergarten: ein historischer Ort blüht auf

Niddatal KlostergartenIn Ilbenstadt in der Wetterau (Hessen) erwacht ein historischer Ort zu neuem Leben. Der Klostergarten Ilbenstadt blickt auf eine lange Geschichte als Ort der Heilkunst, inneren Einkehr und Selbstversorgung zurück. Auf der jahrzehntelang ungenutzten Brachfläche entsteht Schritt für Schritt Raum für gemeinsames Gärtnern. Auf einem Teil der 6000m² großen Fläche hat sich schon eine Solidarische Landwirtschaft etabliert, und seit 2022 entsteht ein lebendiger Gemeinschaftsgarten. Aktuell hat die Gartengruppe einen Beeren- und Obstgarten, ein Rhabarber-, ein Kürbis- und ein Trüffelfeld angelegt, sowie insektenfreundliche Blumenbeete. Die Anlage von Würz- und Heilkräuterbeeten, sowie die Pflanzung von weiteren Obstgehölzen sind als Nächstes geplant. Benjeshecken und andere strukturschaffende Elemente sind gleichzeitig wichtige Lebensräume, die die Artenvielfalt fördern.
Der Trägerverein „Kultur im Klostergarten“ möchte Nachhaltigkeit, Bildung, Kultur und soziales Miteinander verbinden. Etwa die Hälfte der Gesamtfläche ist derzeit noch Brachland und bietet vielfältige Möglichkeiten für zukünftige Projekte, wie beispielsweise eine Kulturbühne unter einem Walnussbaum mit Atrium – als Treffpunkt für Feste, Gespräche und Kulturveranstaltungen.
Die Gartengruppe, die sich „Gartenaktivistas“ nennt, kümmert sich um alle Teile des solidarischen Stadtteil-Gartens. Die Vereinsmitglieder haben sich in mehrere Untergruppen organisiert, wie Gartengestaltung, Kräutergarten und Kultur.
Für Schulklassen und Besucher*innen werden Führungen angeboten. Kinder können mitgärtnern und den Garten mitgestalten.
Der Klostergarten Ilbenstadt steht allen offen – als grüner Ort des Miteinanders, der Bildung und des nachhaltigen Handelns.

Website des Trägers
Instagram

22.07.2025

Heilung im Grünen – Gemeinschaftsgärten als Orte der Teilhabe und Erinnerung

Tagung1Wie Gemeinschaftsgärten zu Heilung bei Erfahrungen von Flucht, Verlust oder Gewalt beitragen können, war Thema der Tagung „Solidarische Gärten, solidarische Ernte“. Sie fand Ende Juni 2025 auf dem Gelände der Berliner Prinzessinnengärten statt. Veranstaltet von der anstiftung und Xenion e.V., lotete sie das Potenzial der Gärten für Trauerarbeit, Traumabewältigung und soziale Teilhabe aus.

Tagungsbericht

15.07.2025

Im Sülzer Triangel wächst Gemeinschaft

schmitzUndKunzt euskirchener 03Der seit 2019 bestehende gemeinnützige Verein Schmitzundkunzt e.V. aus Köln initiiert im öffentlichen Raum Gemeinschaftsgärten. Er möchte damit einen Treffpunkt für die jeweilige Nachbarschaft schaffen, Vereinsamung vorbeugen, das Stadtklima verbessern und Insekten schützen.

Das „Sülzer Triangel“ entstand 2023 auf einer zentral gelegenen dreieckigen 1500m² großen Brache. In der Mitte des Gartens befindet sich ein denkmalgeschützter Bereich. Rund 80 Gärtner*innen sind hier aktiv, ebenso die benachbarte Realschule. Wer mitmachen möchte, wird Vereinsmitglied. Gegärtnert wird in selbstgebauten, einheitlichen Hochbeeten. Ein Blühstreifen umrahmt die Fläche, eine Wildblumenwiese sorgt für noch mehr Biodiversität. Schmitzundkuntz achtet bei den Gartenprojekten darauf, dass die optische Gestaltung in das Stadtbild passt.

Im Frühjahr 2024 haben Vereinsmitglieder und Nachbar*innen eine vermüllte Brache neben dem Hauptsitz von Schmitzundkunz mit Tauschladen, Werkzeugverleih und vielen Veranstaltungen aufgeräumt. Auch hier entstand ein Gemeinschaftsgarten: das Rectangel. Rund 15 Gärtner*innen sind aktiv.

Ein Vereinsmitglied mit besonders viel Gartenwissen hat in beiden Gemeinschaftsgärten eine Parzelle und berät die anderen Gärtner*innen. Er ist über die zweiwöchentlich stattfindende Pflanzentauschbörse auf den Verein und die Gartenprojekte aufmerksam geworden.
Der Verein sucht innerhalb Kölns immer wieder freie (Grün)Flächen, um auch dort für die ansässigen Nachbarschaften grüne Begegnungsräume zu schaffen.

Mehr Informationen zu den Projekten

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Neue Gärten im Netzwerk

  • Garten der Generationen, Hoyerswerda
  • Grüne Beete Riedberg, Frankfurt
  • Garten der Begegnung, Datteln
  • Mischgemüse, Berlin-Lankwitz
  • Gemeinschaftsgarten Karl-Marx-Ring, München-Ramersdorf
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Kommende Events

  • 04.12.2025 16:00
    Einladung zum Abschluss des Projektes „Grüne Orte werden bunt – Geflüchtete und Schrebergärtner:innen gärtnern gemeinsam“
  • 08.12.2025 19:00
    Netzwerk-Austauschabend: Einen Gemeinschaftsgarten gründen & aufbauen
  • 15.12.2025 19:00
    Netzwerk-Filmabend: Eine Frage der Haltung. Vom Überleben der Honigbiene
  • 15.01.2026 19:00
    Gemeinschaftsgärten im Gespräch: Neuland Köln
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