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NETZWERK-NEWS

Imkern mit der Bienenkugel im Dachauer Wurzelgarten

WurzelgartenDer Wurzelgarten in Dachau ist ein Interkultureller Garten. 36 Pächterfamilien, rund 100 Menschen, nutzen den Garten sehr regelmäßig. Die 2400m² große Fläche wird von einem Landwirt gepachtet und liegt zentral in Dachau. Nächstes Jahr feiert der Wurzelgarten sein 20-jähriges Jubiläum.
Während der ersten beiden Jahre befand sich der Wurzelgarten noch auf einer anderen Fläche, die schnell zu klein wurde. Sie sind auf die jetzige Fläche umgezogen, haben einen Brunnen gebohrt und Parzellen abgesteckt.
Auf den Parzellen bauen die Menschen Gemüse, Kräuter, Blumen und Heilpflanzen aus aller Welt an. Manche Parzellen sind dick gemulcht, andere mit Holzlatten in Fächer unterteilt, oder das Gemüse wächst in akkuraten Reihen. Einige Gärtner*innen bauen hauptsächlich Blumen an, andere Heilkräuter. Die Gruppe tauscht sich über Verwendung und Zubereitung der Pflanzen aus, und Ernteüberschüsse werden gerne innerhalb der Gartengruppe oder der Nachbarschaft weitergegeben.
Der Garten hat einige Besonderheiten. So hat sich vor einigen Jahren eine interkulturelle Männergruppe gebildet, die sich regelmäßig trifft und u.a. für Reparaturen sorgt. Einen interkulturellen Frauenkreis gibt es seit diesem Jahr auch wieder. Die Frauen singen, stellen Naturkosmetik her und feiern die Jahreszeiten. Natürlich trifft sich auch die ganze Gruppe öfters, tauscht sich aus, plant und feiert zusammen.
Der Gruppe gestaltet den Garten möglichst naturnah und fördert bewusst die Biodiversität. Igel, Erdkröten, Hermeline, Feldhasen, Eidechsen und Turmfalken sind regelmäßig zu Gast.
Seit kurzem gibt es ein Bienenprojekt und Honigbienen werden im Wurzelgarten gehalten. Geimkert wird wesensgemäß mit der Bienenkugel, einer runden Bienenbehausung. Bisher sind zwei Bienenkugeln aus Bausätzen gebaut und aufgestellt worden. Die Garten-Koordinatorin, die gleichzeitig Imkerin ist, gibt ihr Wissen weiter. Der Honig wird natürlich gemeinsam verkostet. Die Wurzelgärtner*innen pflanzen mehr bienenfreundliche Blumen und erleben, dass ihre Ernteergebnisse besser werden.

Der Wurzelgarten ist ein Projekt von Bioploy – Akademie für Mensch und Umwelt gUG in Kooperation mit der VHS.
Kontakt: Ingeborg Hamzehi: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

27.05.2025

Viel mehr als Gärtnern: der Planetengarten in Halle

PlanetenDas Planetenviertel in Halle Trotha hat seit Anfang 2023 einen Mitmach-Ort für alle.
Der Planetengarten bietet auf rund 3000m² eine Menge Gestaltungsraum. Aktive vom Gut Alaune haben das Projekt zusammen mit der Stadt Halle gestartet.
Natürlich wird Gemüse angebaut, Nachbar*innen haben eine Blühwiese angelegt und Beerensträucher gepflanzt. Das Projekt setzt auf nachhaltige Prinzipien: Kompostierung, Wassereinsparung und die Verwendung regionaler Pflanzenarten stehen im Mittelpunkt. Ziel ist es, das Bewusstsein für Umweltfragen zu stärken und die lokale Gemeinschaft zu fördern.
Der Garten ist mehr als ein Ort zum Pflanzen – er ist ein Raum für Begegnung und Bildung. Der Garten verfügt über ein gut ausgestattetes Gartenhaus mit gemütlicher Veranda und gut ausgestatteter Küche. Der selbst gebaute Pizzaofen wird oft eingeheizt. Kinder schätzen das Baumhaus und die große Wiese. Seit Anfang diesen Jahres bietet ein betreuter Bauspielplatz vom "kunZstoffe e.V." eine weitere Attraktion für sie.
Ein großes Sonnensegel bietet Schutz gegen Sonne und Regen, eine selbstgebaute, barrierefreie Komposttoilette erleichtert die Gartennutzung für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Zweimal pro Woche ist Gartentag. Neben dem gemeinsamen Gärtnern stehen der Austausch und das gemütliche Zusammensein bei Kaffee und Kuchen hoch im Kurs. Jede*r kann eigene Ideen und Projekte einbringen und verwirklichen, bei Workshops und Veranstaltungen dabei sein.
Der Garten ist gut im Stadtteil vernetzt - immer wieder trifft sich hier der Quartiersrat.
Beim stadtweiten Freiwilligentag Mitte Mai haben Interessierte selber Hochbeete gebaut. Diese möchte der Garten vor allem Senior*innen anbieten und Menschen, die gerne ein „eigenes“ Beet bestellen wollen.

Website des Gartens

20.05.2025

Die Stadtfarm der GemüseheldInnen: ein lebendiger Bildungsort in Frankfurt/Main

GH LuftBegonnen haben die GemüseheldInnen mit der Besetzung eines ca. 700m² großen Gartens in der Frankfurter Grünen Lunge am Günthersburgpark. Ihr Ziel von Anfang an: Frankfurt essbar machen!
Die 2019 gegründete Initiative (seit 2023 ein gemeinnütziger Verein) bewirtschaftet heute mit ca. 350 Gärtner*innen 18 Gemeinschaftsgärten in fünf Frankfurter Bezirken. Zusammen mit der GemüseheldInnen-Stadtfarm sind das insgesamt 15.000 m².

Die Stadtfarm startete als Kooperationsprojekt mit einer Profi-Gärtnerei. Ausprobiert wurde der gemeinschaftliche Anbau von Gemüse nach den Prinzipien der Permakultur für Verkauf und Selbstversorgung und Bildungsangebote.
Seit Ende 2023 ist die Stadtfarm ein reines GemüseheldInnenprojekt mit städtischer Förderung für nachhaltige Bildung und setzt im eigenen Verein auf gemeinschaftliches Gärtnern (ohne Verkauf) und ökologische Vielfalt. Die GemüseheldInnen bauen einen lebendigen Lernort auf, ein Modellprojekt für nachhaltige Lebensmittelproduktion und Umweltbildung in der Stadt, das im Bereich Klimaschutz, Ernährungswende und zukunftsfähige Stadtentwicklung überregionale Strahlkraft entwickeln kann. Umweltbildung ist ganz praktisch erlebbar. Von Bodenaufbau über Kompostierung, Gemeinschaftsbildung bis hin zu ökologischer Stadtentwicklung – Wissen wird direkt am Beet vermittelt.

Seit 2023 bieten die GemüseheldInnen eine selbstkonzipierte, einjährige „Ausbildung zur Stadtfarmer*in“ an, in der Organisation, Verstetigung und Finanzierung eines permakulturellen Gemeinschaftsgartens mit viel gärtnerischer Praxis kombiniert werden. Die nächste Ausbildung findet Anfang 2026 statt.

Website der GemüseheldInnen
Artikel „Gemeinschaftsgärten als Orte transdisziplinären Lernens: GemüseheldInnen“

13.05.2025

Kooperativ Entscheidungen finden

koopEntIn Gemeinschaftsgärten müssen große und kleine Entscheidungen getroffen werden. Das führt nicht selten zu langen Diskussionen, einer nicht enden wollenden Suche nach dem Konsens oder Mehrheitsentscheidungen, die dann doch viele nicht mittragen.
Sven Jung, selbstständiger Trainer und Moderator für kooperative Entscheidungsprozesse und Konfliktlösungen, stellte in dem Webinar „Besser entscheiden und schneller Konflikte lösen“ einen anderen Ansatz vor.
Mit dem „Schnelleinstieg Kooperative Entscheidungsfindung“ können Gruppen Entscheidungen treffen, so dass sie auf eine möglichst breite Akzeptanz stoßen. Im Fokus stehen dabei die Widerstände der Gruppenmitglieder. Diese gilt es, wertschätzend sichtbar zu machen und einzubeziehen.
Herr Jung empfiehlt, möglichst früh auch die Bedürfnisse und Anliegen aller Beteiligten zu erfragen. Vorschläge können dann gleich so formuliert werden, dass sich möglichst alle darin wiederfinden. Dabei sollten Aufwand und Tiefe des Prozesses an die Wichtigkeit der Entscheidung angepasst werden.
Die Kooperative Entscheidungsfindung ist eine Methode, die durch Anwenden und Ausprobieren erlernbar ist. Sie ist ein möglicher Ansatz, in der Gartengruppe weiter zu kommen.

Weitere Informationen zum Schnelleinstieg in die Kooperative Entscheidungsfindung:
Infoblatt (PDF) und „Online Minikurs“ (den man auf der Website von Herrn Jung bekommen kann)
Webinar „Konsent und Systemisches Konsensieren“

 

06.05.2025

Generationengarten in München feiert 20-jähriges Jubiläum

Generationengarten April 002In München wächst seit 2005 im Petuelpark der interkulturelle Generationengarten. Der Park entstand auf dem Petueltunnel, durch den seit 2002 der Verkehr rollt.
Auf 400m² Fläche gärtnern 30 Gärtner*innen. Einige der Gärtner*innen sind seit Anfang an mit dabei. Neben 28 Parzellen und einem Hochbeet gibt es Gemeinschaftsflächen mit Obstbäumen und Beerensträuchern. Das Wasser kommt aus zwei Zisternen, die Gartengeräte sind für alle jederzeit erreichbar in Metallschränken im Garten untergebracht.
Eine Besonderheit ist der barrierefreie Pavillon mit Küche, Heizung, Toilette und Terrasse. Der Pavillon wird für selbstorganisierte Veranstaltungen, Kurse und Feste genutzt. Hier findet auch regelmäßig das Gartencafé „Ü60“ statt. Im Sommer wird Obst aus dem Garten für die Kuchen genutzt.

Beim monatlichen Nutzer*innentreffen treffen die Gärtner*innen gemeinsam Entscheidungen, die beiden Gartenaktionstage pro Jahr werden genutzt, um den Frühjahrsputz zu machen und die Beete nach dem Winter wieder vorzubereiten.
Der Träger des Gartens, der Verein Stadtteilarbeit e.V., sorgt dafür, dass im Garten vielfältige Angebote stattfinden, die offen für die ganze Nachbarschaft sind. So ist der Generationengarten zum Beispiel Kooperationspartner bei dem Projekt „1qm Lein“. Schaubeete und Workshops ermöglichen es Interessierten, sich intensiv mit Flachs und Leinen zu beschäftigen.

Im Sommer 2025 feiert der Generationengarten sein 20-jähriges Jubiläum.

Website des Gartens

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